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Nu Metal & Crossover: Das sind die besten Alben 2023
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Feature

Nu Metal & Crossover: Das sind die besten Alben 2023

Lebendig wie eh und je.

Admin/17. Dez. 2023· Aktualisiert 2. April/6 Min.Foto: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)
A

Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.


Nu Metal ist niemals tot. Niemals. Das beweist auch wieder das Release-Jahr 2023, in dem wir einige frische Platten aus den Genres Crossover, Nu Metal, Nu Metalcore, Rap Metal, New Wave – oder wie auch immer ihr es nennen wollt – serviert bekommen haben. Mit frisch aufpolierten Sounds greifen die Acts, die sich in diesen Genres beheimatet fühlen, immer wieder auf die handwerklichen Basics zurück, die Bands wie Slipknot, Korn, Linkin Park, Limp Bizkit, Papa Roach, Mudvayne und Kollegen in den späten 1990ern / frühen 2000ern etabliert haben und das, obwohl (oder gerade weil?) viele die Musikrichtung lange belächelt haben.

Das sind die besten Alben 2023 im Bereich Nu Metal und Crossover

Und wer seine Playlist gern mal mit ein bisschen neuem Pepp ausschmücken möchte, bislang allerdings noch nicht so richtig im Pool der neuen Töne gefischt hat, kann jetzt die Lauscher aufsperren und die “Dad Vibes” entstauben.

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nothing,nowhere. – VOID ETERNAL

Man weiß nie, was man von nothing,nowhere. bekommt. Cloud Rap, Emo, Post Hardcore, Nu Metal – der US-Amerikaner hat so ziemlich alles in seinem Repertoire. Mit “VOID ETERNAL” unterstreicht er ein weiteres Mal, warum er zu den aktuell spannendsten Künstlern im Crossover gehört, denn kaum einer, wie er schafft es, so souverän mit den Genres zu jonglieren. Für sein neustes Werk holte sich nothing,nowhere. allerdings auch eine Menge Unterstützung und sparte dabei nicht an den großen Namen: Lorna Shore, Fall Out Boy, Static Dress, Underoath, Senses Fail, Silverstein und weitere geben sich die Ehre auf “VOID ETERNAL”, das neben Nu Metal auch viele Post Hardcore Einflüsse parat hat und deswegen ziemlich abwechslungsreich klingt. Dass er zuletzt auch ein Cover von Linkin Parks “One Step Closer” im Live-Set hatte, sorgte bei Genre-Fans für zusätzliche Sympathien.

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From Ashes To New – Blackout

Da wir gerade schon über Linkin Park gesprochen haben: Wer die frühen Stücke von Chester, Mike und Co. Nach wie vor feiert, der sollte – sofern noch nicht geschehen – mal in die Musik von From Ashes To New reinhören. Die Nu Metal(core)-Kombo aus den Staaten hat dieses Jahr mit “Blackout” ihren bereits vierten Longplayer via Better Noise Music veröffentlicht. Irgendwo zwischen Rap Metal, Nu Metal und elektronisch angehauchtem Metalcore finden wir hier zwölf starke Songs mit verschiedenen Einflüssen, die insbesondere eines sind: moderner Crossover mit zwei starken Sängern. Danny Case und Matt Brandyberry wechseln Gesang und Rap ab, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. Mit großen Singalongs komplettiert, ist “Blackout” eines der eingängigsten Nu Metal-Alben des Jahres und ein hervorragender Einstieg für “Neu-Bubbl’er”. Anspieltipps: “Barely Breathing”, “Heartache”, “Hate Me Too” und “Until We Break” mit Matty Mullins von Memphis May Fire!

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Wargasm – Venom

Wargasm ließen ihre Fans lange warten, doch mit “Venom” erschien Ende Oktober nun endlich das Debüt-Album des britischen Crossover-Duos. Gab es zuvor immer tröpchenweise neuen Output von Sam Matlock und Milkie Way, so beweisen die beiden, dass sie es auch auf Albumlänge schaffen, zu glänzen. Selten klangen Wargasm so heftig wie auf “Venom”, wobei sie es nicht durchgängig mit der Brechstange probieren, sondern in Momenten auch Einflüsse aus dem 90s Pop und R’n’B einzubauen, um das Ganze mit einer ordentlichen Prise Elektro anzureichern. Für “Bang Ya Head” konnte man sogar Fred Durst von Limp Bizkit für ein Feature verpflichten, wobei man zuletzt auch mit diesen auf Tour war. Mit Wargasm ist in jedem Falle zu rechnen und “Venom” zeigt, wieso man sie schon jetzt als die nächsten The Prodigy bezeichnet.

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BLACKGOLD – Volume 2 (EP)

BLACKGOLD sind wahrlich ein Phänomen. Ein Phänomen, das sich (bislang) nicht durchblicken lässt. Erst letztes Jahr debütierte die ausschließlich maskiert auftretende Band mit ihrer Single “It’s Art” – dieses Jahr gab’s mit “Volume 2” dann bereits die zweite EP auf die Löffel. Mit ihren Oldschool Crossover Tunes schlägt die britische Band genau in die Kerbe des Nu Metal der frühen 2000er, garniert das Ganze aber mit einer außerordentlich guten Produktion und Themen, die hervorragend in die heutige Zeit passen. Songs wie “On Another Level”, “Freak” oder “Villain” zeigen, dass da jemand sein Handwerk wirklich verstanden hat. Und auch wenn wir nicht wissen, wer sich hinter den schwarz-goldenen Masken verbirgt, sind wir uns sehr sicher, dass hier keine Newbies am Werk sind. Wir freuen uns auf mehr!

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Skindred – Smile

Skindred haben in diesem Jahr hierzulande das ein oder andere Festival unsicher gemacht. Egal, ob Full Force, Wacken Open Air oder Reload Festival – gerade wegen des Genre-Mixes und der unbestrittenen Live-Qualitäten von Sänger Benji Webbe sind Skindred auf Festivals immer eine sichere Bank. Dass sie aber auch auf Platte richtig gut sind, haben Skindred in diesem Jahr mit “Smile” bewiesen. Die Songs auf “Smile” kommen mit reichlich Energie daher und so gelingt es der Band tatsächlich, eine Stimmung zu erzeugen, die schon ganz nah in Richtung Live geht. Vor allem Songs wie “Our Religion” oder “Gimme That Boom” sind wahrlich für die Bühne geschrieben worden. Ganz besonders überzeugt neben dem wie immer ausgewogenen und gleichzeitig durchweg interessanten Genre-Mix auch die Stimme von Benji Webbe. Auch hier zeigt sich die Vielfalt der Band und ihrer Musik. Dieses Album lässt uns beim Hören definitiv “smilen” – Thema voll getroffen!

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Und sonst so?

Wer jetzt noch nicht genug von frischen Crossover-Tunes hat, für den haben wir noch ein paar weitere Team-Empfehlungen parat. So legen wir euch noch das neuste (und sowieso überhaupt erste) Full-Length-Werk von Kim Dracula namens „A Gradual Decline in Morale“ ans Herz. Kim Dracula (bürgerlich Samuel Wellings) wurde über TikTok bekannt und ist mittlerweile aus dem Crossover-Game kaum noch wegzudenken. Der Name ist übrigens eine Referenz an den gleichnamigen Deftones-Song, der auf dem Album „Saturday Night Wrist“ (2006) zu finden ist.

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Mit „Melanin Punk“ beehrten uns dann Oxymorrons dieses Jahr ebenfalls mit ihrem Debütalbum, das zwar mit starken Features daherkommt, aber auch ohne die sound-technisch überzeugen kann. Unter anderem gastieren Kid Bookie oder Hyro The Hero auf der zehn Track starken Platte, die Lust auf mehr macht!

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Apropos Hyro The Hero: Auch der beehrte uns dieses Jahr mit einer neuen Platte in Langspiel-Format! „Bound For Glory“ heißt das gute Stück, das via Better Noise Music das Licht der Welt erblickte und ebenfalls mit starken Gastauftritten punkten kann, darunter Solence, Ice Nine Kills, Fire From The Gods, Disturbed oder Atreyu.

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Und dann gab’s da noch Unity TX, die mit „Ferality“ nach „Madboy“ (2019) ihr zweites Studioalbum unter die Leute brachten. Wer es ein bisschen hardcore-lastiger mag und ein Ohr für gute Rap-Passagen hat, ist hier vermutlich richtig! Elf Stücke auf der Platte werden versuchen, euch zu überzeugen… und wir behaupten, dass ihnen das auch gelingen wird.

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Von Maik Krause, Mauritz Hagemann und Julia Lotz

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)

#BLACKGOLD#From Ashes To New#Jahresrückblick#nothing nowhere#Skindred#Wargasm

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