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Music Monday

Music Monday: Das sind die besten Songs der letzten Woche (KW40/2023)

Ein herbstlicher Genre-Mix.

VON AM 09/10/2023

Wow – es ist einfach schon der zweite Montag im Oktober! Doch unabhängig davon, ob ihr noch dem Sommer hinterhertrauert oder euch das gemütliche Sweater-Weather so richtig abholt: Einige Dinge ändern sich nie. Wie unser Music Monday eben. Dieses Mal wieder mit einem wilden Genre-Potpourri – viel Spaß beim Entdecken!

Mike Shinoda - Already Over

Wir starten mit niemand Geringerem als Linkin Park-Legende Mike Shinoda. Seit der EP „ZIGGARUTS“ vor zwei Jahren trat er primär als Produzent oder Writer auf und droppte zuletzt den Track „In My Head“ mit Kailee Morgue als Featuregast. Mit „Already Over“ erschien nun erstmals wieder ein Solo-Titel von ihm. „There was a familiar DNA to the song that I think LP Fans will recognize“, erläutert er zu den nostalgischen Elementen darin.

Citizen - Can't Take It Slow

Kurz bevor sie ihre Platte „Calling The Dogs” am Freitag auf uns losließen, beehrten uns die Herrschaften von Citizen mit einer weiteren Last Minute-Single. Luftig-lockere Vocals und prägnant mitreißende Riffs versetzen uns gedanklich auf einen aufregenden Roadtrip. „Can’t Take It Slow“ ist einer der elf Tracks, mit denen ihr nunmehr fünfter Longplayer an den Start ging. Wie das Album in ihre Bandentwicklung einzuordnen ist, weshalb sich das Reinhören definitv lohnt, und was Tumblr mit alldem zu tun hat, das könnt ihr in unserem Interview mit den Jungs erfahren.

Paledusk feat. Masato - Rumble

Achtung: Jetzt wird es merkwürdig – aber im guten Sinne! Denn wilde Soundkombinationen sind das Markenzeichen von Paledusk, die dies mit ihrem neuesten Werk „Rumble“ erneut unterstreichen. Mit von der Partie ist dieses Mal Masato, Vocalist der japanischen Metalcore-Band Coldrain. Satte 4:40min vollgepackt mit lautstarken Plot-Twists – von spirituellen Klängen und verzerrten Breakdowns bis hin zu groovy Saxofonparts. Muss man einfach selbst erleben:

Svalbard - To Wilt Beneath The Weight

Hart und heavy geht es weiter mit Svalbard. Das Quartett aus Bristol hat ihren Longplayer „The Weight Of The Mask“ frisch von der Leine gelassen. „To Wilt Beneath The Weight“ bildet den emotionalen Abschluss der Platte und verleitet gleich dazu, einfach auf den Repeat-Button zu drücken. Ende dieser Woche startet bereits ihre EU-Tour, auf der sie auch in vier deutschen Städten Halt machen und ihren voranpreschenden Metal zum Besten geben werden.

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Blink-182 - Dance With Me

Halbzeit – perfekt für einen kurzen Spaziergang entlang der Memory Lane. Diesen haben Blink-182 eindeutig mit ihrem brandneuen Material losgetreten, wovon es in letzter Zeit so einiges zu hören gab. Nachdem uns vor einer knappen Woche die beiden Tracks „One More Time” und „More Than You Know” serviert wurden, lädt „Dance With Me” in gewohnter Pop-Punk-Manier zum Mitsingen und – na klar – Mittanzen ein. Der freche Throwback-Visualizer im Retrostil ist ebenfalls wärmstens zu empfehlen:

I DONT KNOW HOW BUT THEY FOUND ME - What Love?

Vielleicht habt ihr ja zufällig auf der großen Blink-182 Tour eure „person at the rock show” kennengelernt, und dieser Herbst steht für euch ganz im Zeichen des Kuschelrocks. Für die gemütlichen Abende am Kamin gibt es aus dem Hause „I Don’t Know How But They Found Me“ einen neuen, smooth-prickelnden Liebessong. „What Love?“ ist die erste Single, die es von iDKHOW als kürzlich bestätigte One-Man-Group von Dallon Weekes zu hören gibt. Samtig-softer Groove, eine Prise Soul und Retro-Electronica – klingen tut dieser Track alles andere als nach einem „Soloprojekt“.

LØLØ - faceplant

Gute Vibes aus der Kategorie „Schmetterlinge im Bauch“ kommen uns auch von LØLØ entgegen. Auf „faceplant“ stürzt sich die kanadische Alt-Rockerin Hals über Kopf in eine Romanze – und wir fühlen mit. Ein Ohrwurm mit grungigem Unterton, der die Wucht des Verliebtseins feiert.

Carnifex - Infinite Night Terror

Ihr legt statt der Rom-Com doch lieber einen guten, blutigen Horrorfilm ein? Für euch gibt es jetzt eine kleine 360°-Wende und wir feiern den Release der heftigen, neuen Carnifex-Platte. „Necromanteum“ kommt mit insgesamt zehn Tracks der Deathcore-Kombo daher, darunter auch der gutturale Brecher „Infinite Night Terror”. Gern geschehen!

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Venues - Oblivion

Von Venues wiederum gab es vergangene Woche nicht nur gehörig was auf die Ohren, sondern auch für die Augen. Schließlich entführt uns das offizielle Video zu ihrer Single „Oblivion“ in futuristische Cyberpunk-Gefilde, in der AI-Effekte die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Obendrein ist der Track mit dem überaus catchy Chorus und seinem genussvollen Breakdown prädestiniert für Konzertmomente. Ganz zufällig ist die Post-Hardcore-/Metalcore-Truppe sogar seit vergangener Woche als Support-Act bei der großen EU-Tour von Future Palace unterwegs.

Hanabie - Believer

Zum krönenden Abschluss entlassen wir euch mit einem wunderbar harten Cover eines Radiohits. Denn Hanabie aus Tokio haben „Believer“ von Imagine Dragons einen etwas anderen, erfrischenden Anstrich verpasst. Seit ihr Track „Pardon Me, I Have to Go Now“ Anfang des Jahres viral ging, ist die Girlgroup mit ihrem „Harajuku-core“ auf steilem Erfolgskurs und hat bereits eine restlos ausverkaufte EU-Tour diesen Sommer hinter sich.

Danke, dass ihr bei unserem Herbstspaziergang durch die vergangene Releasewoche dabei wart. Einen guten Start in die Woche euch!

Foto: Frank Maddocks / Offizielles Pressebild

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