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Crown The Empire - DOGMA
ReviewMetalcorePost-Hardcore

Crown The Empire

DOGMA

Album

VÖ 28. April 2023Rise Recordscd · vinyl
Mauritz Hagemann/25. April 2023
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M

Mauritz Hagemann


Lange vier Jahre mussten wir warten, doch jetzt servieren uns Crown The Empire mit „Dogma“ endlich den Nachfolger ihres 2019er-Albums „Sudden Sky“. 2020 gab es bekanntlich mit „07102010“ noch eine Compilation. Jetzt ist aber endlich die Zeit für neues Material gekommen. Wobei neu in diesem Fall nicht ganz zutreffend ist. Denn das neue Album enthält mit „In Another Life“ und „Dancing with the Dead“ zumindest zwei Songs, die schon 2021 veröffentlicht wurden. Überhaupt hat die Band bereits fünf Singles vorab veröffentlicht. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Singles im Spotify-Zeitalter eine mehr als nachvollziehbare Strategie. Doch wenn fünf von zehn Songs auf einem Album bereits bekannt sind, dann schmälert das die Vorfreude schon ein wenig. Nichtsdestotrotz schauen wir für euch schon einmal in „Dogma“ rein.

Es geht direkt zur Sache

Und das Album beginnt vielversprechend und druckvoll mit dem Titeltrack, der als vorletzte Vorab-Single im Februar veröffentlicht worden war. Gleichwohl verzichten CTE hier weitgehend auf den Einsatz ihrer Instrumente und lassen der Elektronik den Vortritt – typisch Intro eben. Nach „Dogma“ wurde als letzte Single vor dem Albumrelease der folgende Track „Black Sheep“ veröffentlicht. Und der zeigt schnell, dass er das Zeug hat, zum Highlight der Platte zu werden. Die gelungene Abwechslung der Gesangsparts zwischen Fronter Andrew Rockhold und Bassist Hayden Tree, das Tempo des Songs – all das sind zwar keine neuen Elemente bei Crown The Empire, doch „Black Sheep“ stellt eindrucksvoll dar, dass dieses bewährte Grundrezept auch 2023 noch bestens funktioniert. Hinzu kommt die Energie des gelungenen Gesamtmixes, der druckvoller wirkt als auch „Sudden Sky“.

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Crown The Empire wollen direkt zur Sache kommen

Dass die folgenden Songs „Modified“ und „Paranoid“ relativ unspektakuläre Titel tragen, ist übrigens exakt so gewollt. Crown The Empire wollten unter dem Eindruck der Corona-Pandemie ein Album schreiben, das sich sowohl musikalisch als auch lyrisch auf das Wesentliche konzentriert anstatt übertrieben theatralisch oder blumig daherzukommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Band es einfältig zugehen lässt. Die genannten Songs haben zwar nicht ganz den Drive von „Black Sheep“, sind aber dennoch äußerst gelungene Nummern.

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In der Mitte des Albums folgt der inzwischen fast obligatorische Feature-Block. Während „In Another Life“, in dem Spiritbox-Sängerin Courtney LaPlante mitwirkt, 2021 der erste neue Song der Band war, wurde „Superstar“ bisher noch nicht veröffentlicht.

Der Song mit Feature von Palaye Royale-Fronter Remington Leith ist der wohl ruhigste und gefühlvollste Track des Albums. Was einem besser gefällt, ist wie immer Geschmacksache, doch Crown The Empire beweisen hier wieder einmal, dass sie in Sachen Vielseitigkeit zu den ganz großen Acts unserer Zeit gehören. Braucht es für diese einen weiteren Beweis?

Bitteschön, die Band liefert ihn im Anschluss direkt selbst. Denn „Dancing with the Dead“ kommt ganz ohne Clean Vocals aus. Auch das muss nicht allen Fans gefallen, zeigt aber, dass die Band auch auf diese Art und Weise in der Lage ist, gute Songs zu schreiben.

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Ein Finale, wie Fans es sich wünschen

Zu der gelobten Vielseitigkeit gehört auch, die eigenen Fans damit nicht zu überfordern. Und genau das gelingt Crown The Empire mit dem Finale des Albums. Ein Song wie „Immortalize“ kommt gänzlich klassisch daher und mit „Someone Else“ versteckt sich am Ende auch noch ein echter Ohrwurm.

Crown The Empire haben sich mit Album Nr. 5 viel Zeit gelassen. Aber das Warten hat sich gelohnt – die in Texas gegründete Band zeigt auf „Dogma“ ihre Vielseitigkeit und stellt klar, dass sie auch im dreizehnten Jahr ihres Bestehens immer noch eine Bereicherung für die Musikwelt sein kann. Sei es nun Metalcore, Post-Hardcore oder etwas ganz Anderes – die Mischung macht’s.

Foto: Alex Bemis / Offizielles Pressebild

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Fazit

8/10
· Sehr stark

Angesichts der Tatsache, dass die Hälfte der Songs auf „Dogma“ schon veröffentlicht wurden, ist der Überraschungseffekt nicht all zu hoch. Doch gerade im Zusammenspiel mit den bereits erschienenen Tracks ergeben die noch nicht bekannten Songs eine überaus gelungene Mischung. Langweilig wird es nie – und meistens sogar richtig gut.

Crown The Empire - DOGMA

Crown The Empire

DOGMA

Album

VÖ 28. April 2023

cd · vinyl

Rise Records

▶Tracklist 10 Songs
  1. 1DOGMA
  2. 2Black Sheep
  3. 3Modified
  4. 4Paranoid
  5. 5In Another Life (feat. Courtney LaPlante)
  6. 6Superstar (feat. Remington Leith)
  7. 7Dancing With The Dead
  8. 8Immortalize
  9. 9Someone Else
  10. 10Labyrinth
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Crown The Empire·Metalcore·Post-Hardcore

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Crown The Empire
Foto: Rise Records / Offizielles Pressebild

Crown The Empire

USASeit 2010

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