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Music Monday

Music Monday: Das sind die besten Songs der letzten Woche (KW15/2024)

Es wird wild, wie jeden Montag!

VON AM 15/04/2024

Bei so sonnigen und warmen Tagen ist doch gute Laune vorprogrammiert – auch montags! Es sei euch also nicht verübelt, wenn ihr die letzten Tage lieber im Plantschbecken, der Hundewiese oder am Grill verbracht habt, anstatt unsere News im stundentakt zu verfolgen. Damit ihr aber zumindest mit den wichtigsten Neuerscheinungen vertraut bleibt, präsentieren wir euch wie gewohnt den Music Monday. Also: Wo auch immer ihr euch an diesem sonnigen Montag befindet, ab jetzt wird die Lautstärke aufgedreht! Hier kommen die top zehn Songs der letzten Woche:

Architects – Curse

Großbritanniens Spitzenvertreter für Metalcore melden sich mit neuer Musik zurück. Natürlich sprechen wir von Architects und ihrem taufrischen Output namens „Curse“. Wie bereits auf „Seeing Red“ setzt die Kombo um Fronter Sam Carter auf einen Mix von härteren Gitarren-Riffs (à la „All Our Gods Have Abandoned Us“) und melodischem Refrain. Mitverantwortlich für den Soundwandel ist Jordan Fish, Produzent und Ex-Mitglied von Bring Me The Horizon. Es liegt also beinahe auf der Hand, dass aus diesem Zusammentreffen etwas Großes entstehen muss.

The Oklahoma Kid – Overpowered

Aber nicht nur die Briten beherrschen das Handwerk an der E-Gitarre. Auch hierzulande schwingen The Oklahoma Kid die Fahne des Metalcore in die Lüfte. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres aktuellen Langspielers „Tangerine Tragic“ lassen die Jungs aus Rostock nun ihre neue Single „Overpowered“ von der Leine. Hier ist der Name in jeglicher Hinsicht Programm! Während sich die Single thematisch mit dem Kampf nach Freiheit beschäftigt, schlagen The Oklahoma Kid einen ebenso energischen, dystopischen Sound an und setzen auf verzerrte Gitarren-Riffs.

Make Them Suffer – Epitaph

Mit ähnlich viel Power reißen euch auch Make Them Suffer mit ihrer neuen Single „Epitaph“ von den Füßen. Mit einem verdächtig ruhigen Violinen-Zupfen lockt euch die Kombo aus Australien zunächst auf eine falsche Fährte, denn spätestens mit dem Einsetzen der Vocals von Shouter Sean Harmanis fegt das Stück auch die letzten Schlafmützen aus den Federn. Die harten Töne stehen zudem im starken Kontrast mit der klaren Stimme von Keyboarderin Alex Reade, welche den Refrain einleitet und für einen erfrischenden Twist sorgt. Die Band selbst beschreibt „Epitaph“ als die perfekte Verbindung von neuem und altem Sound.

AViVA – Paralyzed

Langsam wird es aber auch mal Zeit für einen kleinen Genre-Umbruch, oder? Solokünstlerin AViVa hat mit „Paralyzed“ eine neue Single von der Leine gelassen. Damit präsentiert uns die Sängerin bereits die vierte Single in diesem Jahr! Entegegen der sommerlich-guten Stimmung schlägt AViVa einen düsteren, beinahe gruseligen Sound an. Schuld daran ist ein tiefer, durchdringender Bass in Kombination mit punktuell gesetzten Piano-Akkorden und einzelnen Streichern. Zur atmosphärischen Single geht es hier entlang:

Setyøursails – Halo

Die Kölner:innen Setyøursails kehren mit ihrem neuen Album „Bad Blood“ in den Hafen zurück. Die Platte löst das Debütalbum „Nightfall“ des Modern Metalcore-Quartetts ab. Von den zehn Tracks, in welche ihr hier einen genaueren Einblick erhaltet, haben wir euch „Halo“ herausgepickt. Wieso? Der Track wird durch einen intensiven Bass geprägt und punktet mit dem frechen Gesang von Frontfrau Jules Mitch – hier setzt die Band mehr auf Emotion als auf Tempo. Die Folge ist ein echter Ohrwurm.

Thursday – Application For Release From The Dream

Noch emotionaler – ja, wohl der ruhigste Track des gesamten Music Monday – kommen Thursday mit ihrer neuen Single „Application For Release From The Dream“ um die Ecke. Dreizehn ganze Jahre haben Fans auf neue Töne der Post Hardcore-Band gewartet. Bevor sich die Kombo um Frontmann Geoff Rickly auf die Zukunft und weiteren musikalischen Output konzentriert, blickt sie mit ihrer neuesten Single auf die letzten 25 Jahre Bandgeschichte zurück. Nehmt euch an dieser Stelle einen Moment zur Ruhe und schwelgt mit Thursday in nostalgischen Erinnerungen.

Never Back Down – Paradox ft. Cabal

Mit der neusten Single „Paradox“ ziehen Never Back Down an dieser Stelle das Tempo wieder an. Der Track lässt Metalcore-Herzen höherschlagen, vor allem der Breakdown lässt die Füße zappeln. Auch thematisch geht die Single in eine ähnliche Richtung: Sie beschreibt das paradoxe Gefühl, wenn man von seinen Emotionen so sehr überwältigt wird, dass man am Ende gar nichts mehr fühlt. Beim Übertragen der Message hilft on top Andreas Bjuvler, Fronter der dänischen Band Cabal.

August Burns Red – The Cleansing ft. Will Ramos

Ein Highlight der Woche stellt ohne Frage die Neuauflage des August Burns Red-Tracks „The Cleansing“ da. Das Original erschien zwar schon auf „Death Below“, dem zehnten Studioalbum der Band, wurde aber nun mit der Stimme von Lorna Shore-Fronter Will Ramos versehen. So oder so kann sich dieses 8-minütige Epos hören lassen. Die stetig ansteigende Spannung, kombiniert mit durchdringendem Schlagzeug und melodischen Gitarrenparts sorgen für eine besondere Hörerfahrung. Will Ramos, der für seine brutalen Pig Squeals bekannt ist, ist dabei nur die Kirsche auf der Torte.

Northlane – Let Me Disappear

Mit ihrer EP „Mirror’s Edge“ lösen Northlane ihren preisgekrönten Langspieler „Obsidian“ (2022) ab. Die Hälfte der Tracklist wurde zwar bereits vorab ausgekoppelt, neue Töne gibt es aber immer noch auf die Ohren. Dazu zählt auch „Let Me Disappear“. Der Titel spielt darauf an, dass Frontmann Marcus Bridge in seiner Musik verschwinden möchte und diese für sich sprechen soll. Das gelingt ihm. Der Track zieht bereits mit den ersten Textzeilen „I’ll let you in, but I’ll never show the side of me that you don’t need to know“ die Aufmerksamkeit der Hörer:innen. Die elektronischen Elemente lassen die harten Töne gleichzeitig träumerisch wirken – hört selbst:

Linkin Park – QWERTY

Jetzt sind wir auch schon wieder am Ende des Music Mondays angelangt. Der perfekte Zeitpunkt, um etwas melancholisch zu werden. „QWERTY“ von Linkin Park steht nach 18 Jahren offiziell überall zum Streamen bereit. Ja, so ganz „neu“ ist die Single demnach nicht. Das Original wurde im Jahr 2006 zwischen Tür und Angel geschrieben und produziert: Die Herren von Linkin Park hatten sich nämlich in den Kopf gesetzt, für ihre anstehenden Live-Shows in Japan einen exklusiven Track zu kreiieren. Demnach stand „QWERTY“ vorerst nur Konzertbesucher:innen und später den Mitgliedern des Fanclubs auf der EP „LP Underground 6.0“ zur Verfügung. Mit Veröffentlichung von „Papercuts – Singles Collection (2000-2023)“ dürfen wir uns nun alle über diesen äußerst energiegeladenen Banger freuen!

Das war’s auch schon wieder mit unserem Music Monday. Die nächste Crème de la Crème gibt es dann am kommenden Montag auf die Ohren – genießt bis dahin die Sonne!

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Pia Böhl (piano.peach)

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