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Best Of Valentinstag: (Wirklich) gute Musik für den Tag der Liebe

Schockverliebt.

VON AM 14/02/2022

Yep, es ist mal wieder soweit. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Den Tag der kapitalistischen Liebe – oder auch alternativ besser bekannt unter dem romantischen Namen Valentinstag.

Unser MoreCore-Soundtrack zum Valentinstag

Zur Feier dieses ganz besonderen Anlasses haben wir euch eine Top 10 unserer etwas anderen Liebeslieder aus der Rock und Metal Welt zusammengestellt und sind uns ganz sicher: Da ist safe für jeden von euch was dabei!

Also schnappt euch euren Valentinsschatz, zündet ein paar Kerzen an und macht euch zum Headbang-Kuschel Marathon bereit.

Emil Bulls – Worlds Apart (Candle-Light-Version)

Ein bisschen Alternative-Rock zum Valentinstag gefällig? Mit den Emil Bulls und ihrem Herzschmerz-Fernbeziehungs-Klassiker “Worlds Apart” beweist ihr auf jedem Fall eurem Partner: “I need you more than you will ever know!” Der Song erschien 2008 auf dem vierten Studioalbum “The Black Path” der Münchner Bande. Ideal als Soundtrack für Kerzenschein-Ambiente geeignet, ist da natürlich die sanftere Candle-Light-Version die auf dem “XX” Album von 2016 zu finden ist. Wem’s hier doch ein bisschen zu kitschig wird, darf auch gerne statt Chardonnay 5.0er reichen: “I wonder if you’re sleeping while I’m crying in my beer”. Bei den Bulls bleibt am V-Day auf jeden Fall kein Auge trocken.

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Motionless In White – Eternally Yours

Auch Motionless In White beweisen uns mit ihrer Hymne „Eternally Yours“, dass das Thema Liebe in unserem breitgefächerten MC-Genre zwar mit großer Leidenschaft behandelt wird, aber nicht immer ein Happy End findet. Wie Frontmann Chris „Motionless“ in einem Interview verriet, richtet er diesen Liebesbrief an eine Person – die einzige Person – der er sich jemals wirklich öffnen konnte. Verpackt in morbiden Metaphern gesteht er in poetischer Manier, Schuld an dem Verlust seiner Seelenverwandten zu sein. Bedauerlicherweise wurde ihm erst klar, wie besonders die Beziehung für ihn war, als er sie bereits verloren hat. Bis heute ist der Sänger sogar bereit, mit dieser speziellen Person „in der Hölle zu verrotten“ – sehr romantisch.

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Papa Roach – Forever

Eine weitere wuchtige Liebes-Hymne stammt von Papa Roach. In “Forever” geht es ebenfalls um eine vergangene und nun unerreichbare Liebe die niemals endet, auch wenn der Protagonist versucht, darüber hinweg zu kommen. Mit Drogen, anderen Frauen, Partys. All das für “This broken heart of mine”. Die kalifornische Rockband veröffentlicht den Song 2007 und erreichte damit Platz 55 der Billboard Charts. “Forever” besticht mit ruhigen Parts in den Versen, rockigem Chorus und einer spannungsgeladenen Bridge. Trotz seines etwas dramatischen Themas sprüht der kraftvolle Refrain nur so vor Emotion und darf deshalb auf keiner Liebes(-kummer)-Playlist fehlen.

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Ghost – Life Eternal

Wo wir schon bei nicht enden wollender Liebe sind. Auch Ghost beschäftigen sich gerne mit der Liebe – und das bis in den Tod und darüber hinaus. Ob es in “Life Eternal” um eine ewige romantische Beziehung geht, oder ob es sich vielleicht doch eher um eine toxische Stalker-Serienmörder-Phantasie handelt (“I know the light grows darker down below; But in your eyes it’s gone before you know”), können wir hier nicht sicher festhalten. Sicher ist aber, dass Cardinal Copia und seine Ghouls hier eine wahre Schnulze gefertigt haben, die jedes morbide Paar dazu einlädt, die Ewigkeit gemeinsam zu verbringen.

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Bring Me The Horizon – Follow You

Auch Oli Sykes von Bring Me The Horizon wäre 2016 für seine damalige Frau Hannah durch die Hölle gegangen, solange er dabei nur ihre Hand halten dürfte. Auch „Follow You“ ist ein Beispiel dafür, dass Beziehungen nicht wie in Disney-Filmen ablaufen, sondern ihre Höhen und Tiefen besitzen. Aus genauso einem Tiefpunkt stammen die Zeilen der radiotauglichen Single. Oli gesteht, dass Partner neben dem besten, auch die schlechtesten Seiten aus ihrer „besseren Hälfte“ zum Vorschein bringen können. Doch egal, wie dunkel sich das Zusammensein in dem Moment anfühlte, ein Leben ohne seine Partnerin wäre für den Frontmann noch unerträglicher gewesen. Auch wenn der Musiker ironischerweise heute mit seiner neuen Frau Alissa Salls (hoffentlich) glücklich zusammenlebt, zeigt „Follow You“ wie hypnotisierend, und gleichzeitig toxisch die Liebe sein kann.

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Machine Gun Kelly – Bloody Valentine

Weiter geht’s mit toxischen Beziehungen: Mit „Tickets To My Downfall“ hat Machine Gun Kelly die Pop-Punk Szene neu aufgewirbelt – im positiven Sinne. Mit Schuld daran hat die Single „Bloody Valentine“, die der Rapper zusammen mit Nicholas Alex Long und den beiden Musikern Mod Sun und Travis Barker getextet hat. Sie handelt von einer lockeren Liebschaft, aus der sich tiefe romantische Gefühle entwickelt haben. MGK befindet sich in einem Zwiespalt: Er wünscht sich etwas langfristiges, aber ist so verliebt in die Adressatin, dass er lieber so „tut, als ob“, als dass er sie am Ende verlieren könnte. Auch wenn es nicht immer so läuft, wie man es sich wünscht, darf der poppige Track auf keiner „etwas anderen“-Loveplaylist fehlen.

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Sleeping With Sirens – If I’m James Dean, You’re Audrey Hepburn

Wenn Sleeping With Sirens-Frontmann Kellin Quinn die Zeilen „They say that love is forever, you’re forever is all that I need“ ins Mikrofon trällert, dann singt er dabei über das intensive Gefühl einer frisch entflammten Liebe. „If I’m James Dean, You’re Audrey Hepburn“ handelt vom Verlieben und dem Bewusstwerden dieser Gefühle. Er handelt von dem Wunsch, dass eben jenes Gefühl niemals endet und gleichzeitig vor der Angst, dass es enden könnte. Ob diese 2010 besungene Liebe nun für immer gehalten hat, können wir uns nur vorstellen, feststeht aber, dass doch die meisten von uns mit diesem rosa-roten, explosiven Gefühlszustand vertraut sind. Ein möglicher Grund, warum der Song auch nach zwölf Jahren noch zu den bekanntesten Singles der Band gehört.

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Rammstein – Diamant

Rammstein sind vor allem für ihren brachialen Sound, ihre maschinenhaften Riffs und ihre gnadenlos lyrische Härte bekannt. Das Rammstein aber auch anders können, beweisen sie mit einigen ihrer Tracks: Songs wie “Ohne Dich”, “Roter Sand” oder “Seemann” zeigen die ruhige Seite der Berliner Band und eine opernhafte, bis ins Mark dringende Stimme Till Lindemanns. Gänsehaut verspricht aber auch einer der neueren und eher unbekannteren Tracks. “Diamant” stammt vom aktuellen Selftitled Album und ist ein echtes (kitschiges) Liebeslied. Wer also seinem/seiner Liebsten eine Liebeserklärung á la Lindemann und Co. machen möchte, sollte “Diamant” am Montag auflegen oder selbst zur Akustik-Gitarre greifen.

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Slipknot – Vermillion / Vermillion, Pt. 2

Wer auf Grusel und thrillige Psycho-Spielchen steht, ist natürlich bei Slipknot immer richtig aufgehoben. Eine der bekanntesten und erfolgreichsten Nu Metal-Bands unserer Zeit überzeugt nicht immer mit sanften und liebevollen Tönen. Aber wozu braucht ein Liebessong auch immer Akustik-Gitarre und clean Vocals? Slipknot brachten 2004 ihr drittes Studioalbum „Vol.3 (The Subliminal Verses)“ raus und koppelte als dritten Track “Vermillion” aus. Darin wird von einer Liebe erzählt, die etwas obsessiver und toxischer klingt, als so manche True-Crime-Doku: “She is everything and more / The solemn hypnotic / My Dahlia bathed in possession”. Zu dieser A-Seite gibt es aber tatsächlich auch noch eine B-Seite. Wem Text und Drive dann doch etwas zu hart für einen romantischen Abend auf dem Sofa sind, kann sich an “Vermillion, Pt.2” versuchen. Der Text ist etwas abgeändert, die Klänge sanfter: “I′d do anything to have her to myself / Just to have her for myself”.

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Stone Sour – Song #3

Maske ab und zurück zum Kuschel-Rock. Mit „Song #3“ schafft es Corey Taylor zusammen mit seiner ersten Band Stone Sour ein zweites Mal auf unsere Top 10. Weniger toxisch und mit mehr triefenden Kitsch findet die Single aus 2017 mit den Worten „I would run into the storm, just to keep you here with me“ ihren Höhepunkt in dem catchy Refrain. Sie widmet sich der leidenschaftlichen, der wahren, der unsterblichen Liebe. Die Liebe, die laut dem Sänger zwischen einer anfänglichen Schwärmerei und dem ganzen „sexy Stuff“ liegt. Damit bietet der Track hervorragendes Material, die Herzen aller Verliebten höher schlagen zu lassen.

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Am Ende der Playlist sind wir uns alle einig: Wer braucht schon Ed Sheeran, James Blunt und Shakespeare, wenn er Slipknot haben kann? Von Teenager-Schwärmereien, über Affären, toxische Beziehungen bis hin zur niemals endenden Liebe und herzzerreißenden Trennungen – unsere Top-10 zeigt, dass auch das große Universum des Metal-Genres Leidenschaft und Liebe in Poesie verwandeln und dem Valentinstag richtig einheizen kann.

Von Tamara Jungmann und Lisa Kaiser

Bild: YouTube / „Motionless In White – Eternally Yours [OFFICIAL VIDEO]“

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