Zum Inhalt springen
MagazinPrintPartyWinSoon
MoreCore
NewsFeatures
Video
Shop
MoreCore
MagazinPrintPartyWinSoon
NewsFeatures
Music
ReviewsReleasesPlaylistsGenresBandsGlossar
ChartsSoon
Live
Nächste DatesLive-ReviewsFestival MapNeue DatesStädteVenues
Video
Shop
Anzeige
MORECORE

Dein Magazin für Rock, Metal, Pop-Punk, Alternative und more Core!

✧Magazin

  • News
  • Features
  • Podcast
  • Video
  • Glossar

✧Music

  • Reviews
  • Releases
  • Tourdaten
  • Live-Berichte
  • Festivals
  • Bands

✧More

  • Party
  • Printmagazin
  • Win
  • Team

✧Legal

  • Transparenz
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum

Genres

Alternative·Barock·Black Metal·Blackgaze·Country·Crossover·Death Metal·Deathcore·Djent·Doom Metal·Drum'n'Bass·Dubstep·Electronic·Emo·Extreme Metal·Folk·Grindcore·Groove Metal·Grunge·Hard Rock

Bands

Slipknot·Bring Me The Horizon·Metallica·Papa Roach·Electric Callboy·Beartooth·Linkin Park·Architects·Stone Sour·Bury Tomorrow·The Ghost Inside·Trivium·Five Finger Death Punch·While She Sleeps·Imminence·Spiritbox·A Day To Remember·Silverstein·Landmvrks·Enter Shikari

Festivals

Elbriot Festival·Escalation Fest·Free For All Festival·Greenfield Festival·Highfield Festival·Hurricane Festival·Impericon Festival·Jera on Air·Mission Ready Festival·Mystic Festival·Nova Rock·Open Flair·Pell Mell Festival·Reeperbahn Festival·Reload Festival·Rock For People·Rock am Ring·Rock im Park·Rocken Hilft Festival·Rodarock Festival·Ruhrpott Rodeo·Southside Festival·Summer Breeze Open Air·Vainstream·Wacken Open Air·Wildcat Tattoo Cruise

Städte

Berlin·Hamburg·München·Köln·Leipzig·Frankfurt·Stuttgart·Wien·Hannover·Nürnberg·Wiesbaden·Dresden·Münster·Zürich·Düsseldorf·Oberhausen·Saarbrücken·Karlsruhe·Bremen·Bochum·Dortmund·Essen·Wacken·Aarau·Sulingen·Nürburg·Aschaffenburg·Dinkelsbühl·Nickelsdorf·Erfurt

© 2026 MoreCore UG (haftungsbeschränkt)

The Funeral Portrait: „Unsere Musik ist ein Zufluchtsort für alle, die sich allein fühlen“
Home›Features
Interview

The Funeral Portrait: „Unsere Musik ist ein Zufluchtsort für alle, die sich allein fühlen“

Frontmann Lee Jennings im Interview.

Laura-Marie Reiners/9. Sep. 2024· Aktualisiert 2. April/4 Min.Foto: Aaron Mash / Offizielles Pressebild
L

Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…


The Funeral Portrait haben sich einer klaren Message verschrieben: „Wir stehen für die Außenseiter ein – denn wir sind auch welche.“ Mit einer Mischung aus 2000er-Emo und modernem Radio-Rock, inspiriert von Bands wie My Chemical Romance, Avenged Sevenfold, Papa Roach und Fall Out Boy und einer Prise Theatralik, hat die Band aus Atlanta eine Nische gefunden, in der sie sich wohlfühlt. „Wir sind im Prinzip southern-fried MCR“, scherzt Frontmann und Gründungsmitglied Lee Jennings im MoreCore-Interview.

Mit ihrem neuen Album „Greetings from Suffocate City“ wollen The Funeral Portrait einen Safe Space erschaffen – einen Zufluchtsort für „die Unverstandenen, Verdrängten und Ausgegrenzten.“

The Funeral Portrait haben sich neu erfunden

Instagram Post

Beim Anzeigen werden Cookies gesetzt und Daten an Instagram übertragen.

Direkt auf Instagram ansehen →

Seit der Vorgänger-Platte „A Moment of Silence“ (2016), die mit einem starken Post-Hardcore-Touch daherkam, hat sich viel verändert. Mit einem neuen Line-up, bestehend aus den Gitarristen Cody Weissinger und Caleb Freihaut, Bassist Robert Weston, Schlagzeuger Homer Umbanhower und Jennings als einzig verbliebenes Gründungsmitglied, hat sich die Band komplett neu erfunden. „Wir waren alle der Meinung, dass es echter und angemessener ist, den Sound der Band zu verändern, um etwas zu schaffen, das uns als Gruppe widerspiegelt“, erklärt er und fährt fort:

„Die Entstehung von ‚Greetings from Suffocate City‘ war ziemlich verrückt. Wir hatten schon fast eine ganze Platte fertig, aber die meisten Songs kamen dann doch nicht auf die finale Version. Dann, drei Jahre später, haben wir weitere Singles gecuttet und noch mehr neue hinzugefügt. Es war ein flüssiger Prozess.“ Mit den Co-Produzenten Johnny Andrews (Three Days Grace, Motionless In White, Halestorm) und Lø Spirit (Motionless In White) sowie Lee Rouse konnten The Funeral Portrait ihre Vision schließlich verwirklichen.

Herausgekommen sind 14 Tracks, bei denen vor allem die Message im Vordergrund steht – stets vorgetragen mit einem theatralischen, ja schon fast dramatischen Vibe. Jeder Song erzählt eine andere Geschichte. „Alien“ zum Beispiel thematisiert das Gefühl, sich von anderen Menschen abgekoppelt zu fühlen, während „Suffocate City“ sich um die Angst dreht, im Leben nicht voranzukommen. Hierfür haben sich Jennings und Konsorten keinen Geringeren als Ice Nine Kills-Frontmann Spencer Charnas rangeholt. „Er ist ein absoluter Schatz“, schwärmt Jennings. „Er hat dem Feature wirklich viel Liebe entgegengebracht und sogar im Video mitgespielt.“

YouTube Video

Beim Abspielen werden Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen.

Direkt auf YouTube ansehen →

Ohrwürmer wie „Holy Water“ und „You’re So Ugly When You Cry“ mit Bert McCracken von The Used laufen bereits bei den großen Radiosendern wie SiriusXM Octane. Dazu kommen Festivalauftritte, Headliner-Konzerte und Live-Shows mit Szenegrößen wie Shinedown, Underoath und Pvris. Man könnte also sagen: Es läuft!

Zwischen der großen Bühne und mentaler Gesundheit

Im Vordergrund steht dabei immer die „Coffin Crew“, wie sich die Fangemeinde von The Funeral Portrait nennt. „Bei unserer Musik geht es darum, die Message der Künstler:innen weiterzutragen, die uns als Kinder das Gefühl gegeben haben, weniger allein zu sein“, erkärt Jennings. „In der Hardrock-Szene gibt es genauso viele Menschen, die einsam und traurig sind und Schwierigkeiten haben, wie in Underground-Fangemeinden. Wir wollen einen Ort bieten, an dem jeder dazugehört, sich sicher fühlt und ein Gefühl von Gemeinschaft hat.“

Aus diesem Grund geht der Musiker auf seinen Socials offen mit seiner mentalen Gesundheit um, spricht über seine Zwangsstörung und seine Ängste. „Es ist auf jeden Fall schwer, im Internet ehrlich und ‚real‘ zu sein“, gesteht er. „Aber die Leute müssen wissen, dass jeder kämpft und jeder Probleme hat.“

Instagram Post

Beim Anzeigen werden Cookies gesetzt und Daten an Instagram übertragen.

Direkt auf Instagram ansehen →

Nicht nur die Botschaft, die TFP mit ihren Songs vermitteln wollen, ist für Jennings extrem wichtig, sondern auch „die Bilder und die Geschichte der Videos spielen eine Rolle.“ Das lässt sich damit erklären, dass viele Bandmitglieder bereits während ihrer Schulzeit an Theaterstücken mitgewirkt haben und dadurch schon früh in Berührung mit „den ganz großen Inszenierungen“ gekommen sind.

Logisch, dass Jennings auf die Frage nach einer Wunsch-Collab sofort an den US-amerikanischen Filmkomponisten und Grammy Award-Gewinner Danny Elfman (Nightmare Before Christmas, Charlie und die Schokoladenfabrik etc.) denkt: „Wir sind alle große Fans seiner Arbeit. Könnt ihr euch vorstellen, dass er mit uns an einer Rockoper arbeitet? Wir auf jeden Fall.“

Zum Glück müssen wir nicht mehr lange warten, bis uns The Funeral Portrait in Europa einen Besuch abstatten werden. Bisher waren die US-Amerikaner nur in ihrer Heimat auf Tour. 2025 finden die sogenannten „Devotion Ceremonies“, wie die Gruppe ihre Live-Shows nennt, dann endlich auch in Europa statt: „Wir können noch nicht ins Detail gehen, aber nächstes Jahr werden wir zu 100 % den Sprung über den großen Teich wagen.“ Und bis dahin lassen wir „Greetings from Suffocate City“ einfach auf Dauerschleife laufen.

YouTube Video

Beim Abspielen werden Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen.

Direkt auf YouTube ansehen →

Foto: Aaron Mash / Offizielles Pressebild

#The Funeral Portrait

Älteres FeatureEmily Armstrong: Das sollte man über die neue Linkin Park-Sängerin wissen
Neueres FeatureReeperbahn Festival 2024: Diese Rock- und Metal-Acts dürft ihr nicht verpassen

Weitere Features

Magnolia Park: "Social Media ist so relevant für Bands wie noch nie"Interview

Magnolia Park: "Social Media ist so relevant für Bands wie noch nie"

Jennifer Oedekoven/vor 3 Tagen
Rock am Ring 2026: Der Freitag im RückblickFeature

Rock am Ring 2026: Der Freitag im Rückblick

Vanessa Wobb/vor 3 Tagen
A Day To Remember im Albumranking: "People are going to be pissed of" Feature

A Day To Remember im Albumranking: "People are going to be pissed of"

Vanessa Wobb/02.06.2026