Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Lindemann bringen bekanntermaßen am 22. November ihr neues Studioalbum „F & M“ auf den Markt. Fleißigen MoreCore-Lesern wird das unter Umständen schon aufgefallen sein. In einem Interview mit dem Revolver Magazin sprachen der Rammstein-Frontmann und sein Kollege Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) nun darüber, wieso die Songs der neuen Platte auf Deutsch sind.
Deshalb sind die Lyrics des neuen Albums von Lindemann (Rammstein etc.) auf Deutsch
Die Lyrics des Debütalbums „Skills In Pills“ aus dem Jahr 2015 waren nämlich noch auf Englisch. Till Lindemann sagte dazu:
„Das erste Album haben wir auf Englisch gemacht, weil ich nicht mit Rammstein kollidieren wollte. Musikalisch klingen beide Projekte ähnlich – zumindest ein bisschen – und ich wollte mit den englischen Texten mein Soloprojekt abgrenzen. Es ist etwas anderes, doch beim zweiten Album fingen wir an, wegen eines Theaterprojekts auf Deutsch zu produzieren.
Wir haben die Musik für das Theaterstück ‚Hänsel und Gretel‘ in Hamburg gemacht, eine moderne Interpretation des Märchens der Gebrüder Grimm. Sehr bizarr, sehr modern… wir wurden gefragt, ob wir drei Songs beisteuern konnten, doch letzten Endes wurden es fünf. Wir hatten somit fast eine EP fertig gestellt, haben uns Gedanken dazu gemacht und entschieden, dass wir mehr Songs schreiben. Es war ein kreativer Prozess. Ich schrieb die Lyrics und Peter kümmerte sich um die Musik.
Um es kurz zu machen: Wir fingen an mit den Songs für das Theaterstück und hatten am Ende einen Hip-Hop-Track, ein Schlaflied, sogar einen Tango… Es wurde am Ende etwas verrückt und auf jeden Fall sehr kreativ.“