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P.O.D.: Sonny Sandoval hofft auf ein waschechtes Nu Metal-Comeback

Das Genre sei damals "übersättigt" gewesen.

VON AM 03/12/2019

Als P.O.D. anno 1994 ihr Debütalbum „Snuff The Punk“ auf den Markt brachten, formierte sich auch gerade ein neues Genre namens Nu Metal. Oder sagen wir: Wurde formiert. Nicht selten sagen sich Bands heutzutage davon ab, in den 1990ern in die Nu Metal-Schublade gesteckt worden zu sein, obwohl sie sich nicht unbedingt dem Genre verschreiben wollten.

Während zuletzt Korn-Frontmann Jonathan Davis oder auch Slipknot-Sänger Corey Taylor sich darüber ausließen, dass man ihre Bands nur als Nu Metal deklarierte, weil man mit dem neuen Stil nichts anfangen konnte, unterschreibt jetzt auch P.O.D.-Frontmann Sonny Sandoval diese Aussage.

P.O.D.-Frontmann über Nu Metal damals und heute

In einem neuen Interview mit United Rock Nations erzählt der Musiker, dass seine Band immer mit anderen Acts aus ähnlichen musikalischen Gefilden verglichen wurde. Das habe er noch nie richtig verstanden, da sie erstens schon früher Musik machten, als die meisten ihrer Kollegen und zweitens eigentlich nur die Musik machen, die ihnen gefällt (via Blabbermouth).

„Before any of these titles were made up, we were still doing stuff independently. We’ve been called everything. Twenty-seven years ago, we weren’t called nu-metal. People were still trying to figure out what we sounded like. Rap metal, rapcore. It was like, ‚You guys sound like BODY COUNT or SUICIDAL TENDENCIES.‘ Then when people heard RAGE [AGAINST THE MACHINE] it was, ‚Oh, you guys kind of sound like RAGE.‘ When LIMP BIZKIT got popular, it was, ‚Oh, you sound like LIMP BIZKIT.‘ So, little do people know we were around before them. It was just more of a mainstream [thing]. Again, I don’t care what you call us. [Laughs] We just like making music, that’s all.“

Sandoval moniert außerdem, dass der Markt lange Zeit übersättigt war. Je populärer der Nu Metal wurde, desto mehr habe die Qualität darunter gelitten. Er hoffe, dass der Vibe dennoch zurückkomme.

„[…] I hope it’s coming back. I don’t think its stint lasted long enough. I think it got real saturated. I honestly believe there was only two, three, four bands doing it that was authentic that was really from the streets or they were from the hip-hop culture as well as the rock and metal culture, but once it got trendy and started to become MTV and something like that, then everybody started switching over, then it got so oversaturated that it didn’t seem original anymore. Then a lot of guys, they started changing up their sound because they didn’t want to be associated with the rap metal thing. I think that was the end of an era where music still had something there. It was still moving, it was still real, whereas a lot of music today, it all kind of all sounds the same and fits a format. […]“

Das ganze Interview mit dem Sonny Sandoval steht weiter unten für euch bereit.

Mittlerweile können P.O.D. bereits auf zehn Studioalben zurückschauen. Zuletzt veröffentlichten sie 2018 ihre aktuelle Platte „Circles“.

Vor kurzem waren sie außerdem zusammen mit Alien Ant Farm bei uns zu Gast. Zu unserem ausführlichen Live-Bericht aus Oberhausen geht es hier entlang.

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Quinten Quist

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