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Music Monday

Music Monday: Das sind die besten Songs der letzten Woche (KW07/2024)

Musikalische Frühlingsgefühle!

VON AM 19/02/2024

Na, merkt ihr es? Merkt ihr, dass der Frühlings langsam Einzug hält? Die Temperaturen steigen, die ersten Krokusse stehen am Straßenrand und dank mehr Tageslicht zieht sich auch die Winterdepression so langsam zurück. Grund genug für viele Acts, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und neue Songs am laufenden Band zu veröffentlichen. Und für uns Grund genug, in unserem Music Monday die Stücke der letzten KW wie immer Revue passieren zu lassen und euch zehn Tipps für den Start in die neue Woche an die Hand zu geben. Natürlich nur, falls ihr nicht immer noch versucht, an Karten für die AC/DC-Tour zu kommen und dabei nicht arm zu werden.

Fever 333 - Ready Rock

Mit „Ready Rock“ haben sich Fever 333 letzte Woche wieder zurückgemeldet und die zweite Single in ihrem aktuellen Line-Up als Quartett an den Start gebracht. Letzten Mai debütierte die neu formierte Kombo mit „$wing“, dann wurde es erstmal still – scheinbar, um an einem neuen Album zu werkeln. Wenn man den Kanälen von Frontmann Jason Butler Glauben schenken darf, kommt hier nämlich bald ein größerer Output auf uns zu. Bis es soweit ist, mischen Fever 333 mit „Ready Rock“ aber gesellschaftskritisch wie eh und je in bestem Crossover-Sound die Meute auf.

While She Sleeps - To The Flowers

Für die nächste Single-Auskopplung aus ihrem anstehenden Album „Self Hell“ haben sich While She Sleeps etwas Besonderes einfallen lassen, denn der Song namens „To The Flowers“, der vergangene Woche das Licht der Welt erblickte, kommt nicht mit einem popeligen Musikvideo daher, nein – einen Kurzfilm hat die Kombo um Frontmann Lawrence „Loz“ Taylor daraus gemacht. Der Zweck dahinter: Entschleunigung, sich auf das konzentrieren, worauf es ankommt. Fühlen. Und das haben sie geschafft, denn das Video trifft einen gemeinsam mit dem Song und den Lyrics „right in the feels“.

From Fall To Spring - Cast Away

Auch aus der Schmiede von From Fall To Spring gab es mal wieder feinste, eingängige Nu Metal-Tunes auf die Lauscher. Die Kombo meldete sich mit „Cast Away“ und damit erstmals in diesem Jahr mit einem neuen Track zu Wort. Das Sechsergespann kombiniert gekonnt melodische Passagen mit harten Rap-Einlagen. Zwar erfinden sie damit das Rad nicht neu, doch der qualitativ hochwertige Sound überzeugt und schlägt genau in die Kerbe der neuen Welle des modernen Nu Metal- und Crossover-Sounds.

Boston Manor - Container

Mit bester Topfschnitt-Frise bei Sänger Henry Cox und frisch wie eh und je meldeten sich letzte Woche auch Boston Manor mit ihrer Single „Container“ zurück. Seit dem Release des 2022er Albums „Datura“ war es still um die britischen Kombo geworden, doch wie man merkt, wurde die Abstinenz gut genutzt. „Container“ unterstreicht die Entwicklung, die die 2013 gegründete Band in den letzten zehn Jahren hingelegt hat und holt mit ordentlichem Tempo, eingängigem Hook und präsenten Gitarren bei der entsprechenden Live-Darbietung des Stücks sicherlich auch den letzten Tanzmuffel in die Mitte der Tanzfläche.

Crossfaith - ZERO

Ordentlich zur Sache ging’s bei den Jungs von Crossfaith. Die Kombo stellte ihr neues Bandmitglied Daiki Koide an der Gitarre vor und wie lässt sich so ein Einstand am besten feiern? Richtig, mit neuer Musik. Und so ließ die Kombo aus Japan den Song „ZERO“ von der Leine, der definitiv „zero“ enttäuscht. Der Track geht ordentlich vorwärts und Fans freuen sich über den „alten Vibe“. Wir sind gespannt, was in neuer Formation noch folgt. Ein Album wäre klasse! Aber das nur so als Idee, liebe Crossfaith-Jungs.

Dayseeker feat. Caleb Shomo - Burial Plot (Acoustic)

Dayseeker werden uns im April mit einem ganzen Akustik-Album beehren. Als Vorgeschmack auf das, was uns da erwartet, haben sie ihrem Hit „Burial Plot“ einen neuen Anstrich verpasst – und zwar gemeinsam mit Caleb Shomo. Die Kombo um Sänger Rory Rodriguez und der Beartooth-Fronter haben das Stück gemeinsam akustisch neu interpretiert. Und auch wenn das Original bereits 2019 erschien und damit schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, kann man sich daran nicht satt hören. Die Neuauflage hat es demnach direkt in den Gehörgang geschafft und macht es sich dort seit Release bequem.

Bluthund - Und dann steh ich auf

Bluthund 2.0″. So definiert die gleichnamige Maskenkombo das neue Kapitel, das sie mit ihrem neusten Streich „Und dann steh ich auf“ aufschlägt. In neuem Look… also die Masken… präsentiert sich die Berliner Crossover-Truppe gewohnt wortgewandt. Musikalisch bleibt sich die Band trotz Neubeginn treu und kombiniert Gitarre, Schlagzeug und Bass mit pfiffigem Rap. Gut so! Wir sind gespannt, was uns die neue Kombo in ihrer neuen Ära noch so präsentieren wird.

Stand Atlantic - WARZ0NE

Stand Atlantic entern die „WARZ0NE“ und adressieren mit ihrem gleichnamigen Song ihre Hater im Netz. Sängerin Bonnie Fraser wurde oft geraten, die Hass-Kommentare auf Social Media einfach zu ignorieren. Das konnte sie nicht so einfach und machte kurzerhand einen Song daraus. Auch eine Art, damit umzugehen. „Say it to my face!“ – der Song kommt temporeich und dreckig daher und lädt im Refrain zum Mitschreien ein. Wieso auch nicht? Also, Lautstärke aufdrehen und einfach mal rauslassen, Leute.

DragonForce - Wildest Dreams (Taylor Swift Cover)

Lieber Jürgen, liebe Swifties – im Zweifel jetzt einfach mal nicht weiterlesen. Denn ich greife nicht unsere allerliebste Taylor Swift an und werte auch nicht ihre Musik ab, auch wenn mir das in einem freundlichen Leserbrief von Super-Fan Jürgen einmal vorgeworfen wurde. Lediglich mache ich auf das Cover von DragonForce aufmerksam, denn die Power Metal-Kombo schnappte sich den Taylor-Hit „Wildest Dreams“ und interpretierte ihn neu. Wer das Original nicht mag, wird hieran sicherlich Gefallen finden, Fans der US-Sängerin allerdings werden das Stück wohl verteufeln. Guess what: Beides ist völlig in Ordnung!

Upon A Burning Body - Another Ghost

Mit „Another Ghost“ haben Upon A Burning Body diese Woche einen thematisch wichtigen Song veröffentlicht. Das Stück handelt von Abhängigkeiten und genau das macht die Truppe im dazugehörigen Musikvideo deutlich. In einem kurzen Disclaimer am Anfang des Clips lässt die Band wissen, was das Stück für sie bedeutet. Nicht nur eine Trigger-Warnung, sondern auch noch mal die Deutlichkeit, was Abhängigkeiten aus einem machen können. Eine traurige und zeitgleich schöne Message.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Pia Böhl (pia.nopeach)

Feature

The Ghost Inside

Es war eine dieser Sekunden, die ein Leben von Grund auf verändern können. Von hier an hast du genau zwei …

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