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Diese 9 (unerwarteten) Live-Kollaborationen solltet ihr gesehen haben

Überraschend gut.

VON AM 17/05/2022

Manchmal kommt es vor, dass bei Live-Auftritten relativ unerwartete Kollaborationen von Künstlern zustande kommen, die man in der Form nicht erwartet, definitiv aber vermisst hätte, wenn man nicht in den Genuss gekommen wäre. Ganz abseits von Feature-Songs, bei denen zwei Künstler miteinander kollaborieren und den gemeinsamen Track dann irgendwann mal zusammen live performen, wenn es sich anbietet, gibt es nämlich auch Collabs, die aus einer gewissen Laune heraus und irgendwie ein bisschen spontan und durch Zufall passieren.

Wir haben uns ein paar Rosinchen aus der musikalischen Bandbreite des Core-Universums herausgepickt und zeigen euch 9 Live-Kollaborationen, die ihr vielleicht noch nicht kennt, aber definitiv gesehen haben solltet.

Korn & Slipknot – Sabotage (Beastie Boys Cover)

Anno 2015 waren Slipknot mit ihrem 2014 erschienenen Album „.5: The Gray Chapter“ in Europa auf Tour. Die UK-Dates der „Prepare For Hell Tour“ absolvierten sie u.a. mit den Mannen von Korn. Beim Auftritt im Londoner Wembley Stadium kam dann eins zum anderen und die beiden Acts spielten kurzerhand ein Live-Cover des Beastie Boys-Klassikers „Sabotage“ von 1994.

Das Resultat? Eine dicke Party der erstaunten Fans im Publikum, eine noch größere Sause der Mitglieder der beiden Acts AUF der Bühne. Corey Taylor und Jonathan Davis hauen allen voran hier einmal raus, was sie stimmlich drauf haben und der Rest der gestandenen Musiker beider Acts ballert im Hintergrund, als hätten sie schon immer gemeinsam Musik gemacht. Der feuchte Traum von Nu Metal-Fanherzen der Anfangsjahre.

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Hayley Williams & Billie Eilish – Misery Business

Beim Coachella Festival sieht man in der Regel ja allerhand interessante Dinge – und damit meinen wir allem voran natürlich die äußerlichen Erscheinungen der Gäste und Künstler, die sich dort so tummeln. Dieses Jahr gab es aber auch musikalisch etwas zum Staunen, denn Paramore-Sängerin Hayley Williams gab gemeinsam mit Sängerin Billie Eilish den Paramore-Klassiker „Misery Business“ zum Besten.

Eine interessante Kombi, die man sicherlich nicht erwartet hat, sicher aber dennoch wunderbar anhören und anschauen lässt. Die Acts performten obendrein noch den Song „Happier Than Ever“.

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We Came As Romans & One Ok Rock – Tear It Down

Als MoreCore.de anno 2016 noch ein kleiner Blog war und Lieblingskollege Chris im gleichen Jahr bei einem Auftritt von We Came As Romans zugegen war, staunte er sicher nicht schlecht, als man sich bei der Performance des Songs „Tear It Down“ Support von One Ok Rock schnappte. Die japanische Band war damals Headliner der Tour und was bietet sich besser an, als eine gemeinsame Bühnen-Performance hinzulegen?

Ein besonderes Highlight: Bei der Tour 2016 waren WCAR noch gemeinsam mit Kyle Pavone unterwegs, der 2018 verstarb. Ruhe in Frieden, Kyle.

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Ed Sheeran & Bring Me The Horizon – Bad Habits

Eins vorweg: Ja, die Neuauflage von „Bad Habits“ von Ed Sheeran und Bring Me The Horizon ist mittlerweile auch als offizielle Single erschienen. Also bei den Brit Awards 2022 der Singer-Songwriter allerdings die Show eröffnete, fiel man doch relativ erstaunt aus allen Wolken, als BMTH für ebenjenen Auftritt als Bühnenpartner angekündigt wurden. Zwar hatte man mitbekommen, dass Oli Sykes und Co. bei den Brits zu Gast sind, dass sie aber gemeinsam mit Ed Sheeran dessen Hit-Single „Bad Habits“ in einer Neuauflage darbieten, war irgendwie neu. Und ehrlich gesagt ziemlich cool.

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Sum 41 & Mike Shinoda – Faint (Linkin Park Cover)

Bei ihrem Auftritt beim Reading Festival 2018 spielten Sum 41 zu Ehren des gerade mal ein Jahr zuvor verstorbenen Chester Bennington ein Cover des Linkin Park-Hits „Faint“. Für den Auftritt holte man sich niemand Geringeren als Mike Shinoda mit auf die Bühne. Und das war eine wirklich spontane Performance. Als kleine Anekdote erzählte Frontmann Deryck Whibley nämlich, dass man sich gerade mal eine Woche zuvor dazu entschied, den Track gemeinsam zum Besten zu geben. Eine Probe? Gab’s nicht. Und auch am Tag selbst hatte man keine Möglichkeit, „Faint“ gemeinsam einzustudieren, denn Sum 41 hingen bei der Einreise in UK nämlich am Zoll fest und hätten fast ihren ganzen Auftritt canceln müssen.

Für Whibley war es eine große Ehre, die Single vom 2003er Album „Meteora“ zu performen: „With no rehearsal and practicing in a hotel room a few nights before all I wanted to do was to come in with the utmost respect and try my best to honor the music, Chester, Mike and the Linkin Park band and LP family. No one will ever come close to Chester and that’s not what it was about for any of us. It was purely about the love of the music.“

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Corey Taylor & Jensen Ackles – Wanted Dead Or Alive (Bon Jovi Cover)

Jetzt kommen Fans der Mystery-Serie Supernatural auf ihre Kosten, denn Hauptdarsteller Jensen Ackles, der bekanntermaßen auch gern mal seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellt, performte bei einer Convention in Las Vegas den Bon Jovi-Hit „Wanted Dead Or Alive“ – und zwar mit Corey „Motherfucking“ Taylor.

Ein Auftritt, denn so sicherlich niemand erwartet hätte, den wir aber keinesfalls mehr missen wollen. Wenngleich nicht ganz klar ist, ob ALLE Supernatural-Fans im Publikum überhaupt wissen, welchen Sänger sie da vor sich haben, wissen wir sehr wohl, dass das ein ganz großer und vor allem sehenswerter Auftritt ist.

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Avril Lavigne & Yungblud – I’m With You

Avril Lavigne war vergangenes Jahr in der Livestream-Show von Yungblud zu Gast. Dort gab sie nicht nur ihren 2002 erschienenen Hit „I’m With You“ zum Besten, sondern performte das Stück auch noch mit dem Gastgeber höchstpersönlich. Yungblud begleitete Avril an der Gitarre und die beiden sangen den Song im Duett – eine wirklich gelungene „Neuauflage“ des Songs vom Debüt-Album „Let Go“.

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Trivium, Howard Jones & Jared Dines – In Waves

Anno 2018 befanden sich Trivium u.a. gemeinsam mit Light The Torch in den Staaten auf Tour. Kurzerhand beschloss sich dato auch noch YouTube Jared Dines, einfach mal mit zu touren. Warum? Warum nicht! Und warum auch nicht gleich gemeinsam performen?

Das dachten sich wohl auch Trivium, Jared Dines und Light The Torch-Frontmann Howard Jones und gaben kurzerhand beim Konzert in Chicago den Trivium-Klassiker „In Waves“ zum Besten. Wer sich hier am meisten geehrte fühlte, mit den jeweils anderen Acts aufzutreten, kann man beim Anschauen des Videos wahrlich nicht feststellen.

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Body Count & Jamey Jasta – Cop Killer

Body Count und Jamey Jasta (Hatebreed) haben im Rahmen von Live-Auftritten schon öfter zueinander gefunden, so auch auf dem Download Festival 2018 in UK. Ice-T und Kumpanen schnappten sich für ihren Song „Cop Killer“ damals ein bisschen Verstärkung von Jasta, der sich natürlich nicht lange bitten ließ.

Sidenote: „Cop Killer“ war Teil des 1992 erschienenen Debüt-Albums von Body Count. Nach gut einem Vierteljahr wurde die Scheibe in der Originalfassung wieder zurückgezogen und neu aufgelegt – ohne „Cop Killer“ als Titel. Der Release wurde von monatelangen Kontroversen begleitet. Auch heute ist das Stück nicht als Studioversion auf den gängigen Streamingdiensten zu finden.

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Bild: YouTube / „Korn – ‚Sabotage‘ Featuring Slipknot live in London 2015“

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