
Reload Festival 2023: Warum es sich lohnt, dabei zu sein
In wenigen Tagen geht es in Niedersachsen richtig zur Sache!
Mauritz Hagemann
Nur noch wenige Tage, dann steht das Reload Festival 2023 an. Im niedersächsischen Sulingen geht es dann wieder von Donnerstag, den 17.08 bis Samstag, den 19.08 richtig zur Sache. Wobei: Es lohnt sich schon, am Mittwochabend dabei zu sein. Da findet nämlich die MoreCore Party als perfekter und offizielles Warm-Up für das Festival statt. Festivalbesucher:innen müssen natürlich keinen Eintritt bezahlen.
Wir starten schon am Mittwoch mit der MoreCore-Party

Wir sind aber natürlich bescheiden genug, um zu wissen, dass die MoreCore Party nur das Vorprogramm eines richtig guten Festivals sein wird. Das Festival spricht übrigens selbst vom „hochkarätigsten Line-Up der Festivalgeschichte“. Stichwort Festivalgeschichte: Schauen wir uns doch einmal an, was in Sachen Reload Festival so bisher geschah.
A brief history of Reload Festival
Wie bei fast jedem Festival ging es auch beim Reload Festival zunächst gemächlich zu. Nach einigen Indoor-Veranstaltungen wagte man im Jahr 2006 den ersten Schritt nach draußen und veranstaltete das erste offizielle Reload Festival. Damals übrigens noch in Twistringen und nicht in Sulingen – Freunde der norddeutschen Tiefebene können mit den Ortsnamen sicher etwas anfangen. Mit den Donots als Headliner war diese erste noch sehr kompakte Ausgabe ein voller Erfolg.
2011 erfolgte schließlich der Umzug nach Sulingen, wo das Festival auch heute noch stattfindet. Mit Bands wie Limp Bizkit, Kreator, Hatebreed und Papa Roach gelang es dem Festival schon damals, richtig große Namen an Land zu ziehen. 2014 musste das Festival dennoch ausfallen, weil die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen nicht gegeben waren. Doch anstatt für immer in der Versenkung zu verschwinden, gab es 2015 das langersehnte Comeback. Zwar beschränkte sich das Festival auf zwei anstatt auf drei Tage. Was das Line-Up anging, konnte das Reload Festival aber schon wieder in der Champions League mitspielen. In Flames und Callejon, die beide auch in diesem Jahr dabei sind, dazu Enter Shikari, Dropkick Murphys und viele weitere große Acts – was für ein Comeback!
In Flames, Heaven Shall Burn, Kreator – man muss kein wandelndes Musiklexikon sein, um zu erkennen, dass wir es beim Reload Festival vor allem mit den verschiedenen Spielarten des Metal zu tun haben. Dennoch hat das Festival schon immer Wert darauf gelegt, sich musikalisch nicht zu einseitig zu positionieren. Billy Idol im Jahr 2010 und die bereits erwähnten Limp Bizkit sind nur zwei Beispiele, dass auch bei den Headlinern immer wieder breit gestreut wurde. Und so ist es auch in diesem Jahr bei Ausgabe Nr.15. Beartooth, Stick to Your Guns oder Guano Apes sind nur einige Beispiele dafür, dass es auch abseits der klassischen Metal-Genres einige interessante Acts geben wird.
Instagram Post
Kompakt und gut
Der große Vorteil des Reload Festivals ist und bleibt, dass ihr kaum Sorgen habt müsst, Bands wegen Überschneidungen zu verpassen. Der Großteil des Geschehens spielt sich auf einer einzigen Bühne ab. Mit der Plazastage und der Breakstage gibt es zwar zwei weitere Bühnen, denen man in jedem Fall einen Besuch abstatten sollte. Schließlich tut uns allen ein wenig Bewegung und Abwechslung auf einem Festival gut. Doch Konflikte zwischen Bands, wie man sie von Festivals wie Rock am Ring kennt, müssen wir beim Reload Festival ebenso wenig befürchten wie ewiges Hin- und Hergelaufe zwischen den Bühnen.
Instagram Post
Es ist also alles angerichtet für eine große Party. Wenn ihr nicht das ganze Wochenende Zeit habt, könnt ihr euch übrigens hier auch noch Tagestickets sichern! Und obwohl man im Sommer 2023 mit Wettervorhersagen vorsichtig sein sollte, sieht es nach aktuellem Stand ziemlich gut aus. Trocken, nicht zu warm – genau so sollte es sein. Also zögert nicht lange – der Festivalsommer ist fast zu Ende!
Foto: Jessika Wollstein / Offizielles Pressebild des Reload Festival


