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Am Freitag erscheint das neue Selftitled-Album der Waliser Metal-Giganten von Bullet For My Valentine. Der Name für Studioalbum Nr. 7 ist nicht ganz zufällig gewählt, denn laut Frontman Matt Tuck ist es an der Zeit für Bullet For My Valentine 2.0., für eine neue Ära. Insofern lohnt es sich, die letzten Jahre noch einmal zu reflektieren und aus sechs Studioalben unsere Top 10 herauszusuchen.
Das sind die besten Bullet For My Valentine-Songs
Zusätzlich zu den folgenden 10 Songs haben wir euch auf unserem Spotify-Profil eine Top 20 der Tracks von BFMV mit viel Liebe zusammengestellt. Abonnieren, reinhören, genießen!
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Das markante Gitarren-Riff und dann die erste Zeile „There goes my Valentine again“ – und schon war der erste BFMV-Ohrwurm im Jahre 2005 geboren. Hand of Blood war der erste große Hit der Band und der Startschuss für den Hype, der spätestens nach dem Release des Debütalbums „The Poison“ richtig Fahrt aufnehmen sollte. Hand of Blood steht jedenfalls für alles, was die Band in der Anfangsphase ausmachte – eingängige Gitarrenmelodien und von Herzschmerz und verletzten Gefühlen geprägte ebenso eingängige Lyrics. Der Anfang von etwas ganz Goßen – und daher zurecht in den Top 10.
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Die Musikwelt wartete gespannt auf den Nachfolger des Überalbums „The Poison“ – und sie musste lange warten, denn während des Schreib- und Recordingprozesses musste sich Sänger Matt Tuck im Jahr 2007 einer Mandeloperation unterziehen. Diese hatte durchaus Einfluss auf seine Singstimme – wohlgemerkt positiven Einfluss, der sich auf auch Album Nr.2 Scream Aim Fire bemerkbar macht. Der Titeltrack zeigt direkt, in welche Richtung die Band gehen wollte. Weg von Gefühlsduselei und Liebeskummer, hin zu mehr Thrash Metal im Stile ihrer großen Vorbilder. Scream Aim Fire fängt diese Phase in der Entwicklung der Band perfekt ein.
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Ein kurzer Blick in die Streaming-Zahlen verrät sofort: Dieser Song darf in der Bullet For My Valentine Top-Liste nicht fehlen. Der Track entstammt dem ersten BFMV-Langspieler „The Poison“. Mit dem Song konnten die Waliser bei den Fans so gut punkten, dass sie dem guten Stück drei Alben später sogar eine Fortsetzung gegönnt haben: „Tears Don’t Fall (Part 2)“.
„Tears Don’t Fall“ kam direkt mit zwei Musikvideos daher und das zu einer Zeit als YouTube gerade mal ein Jahr alt war. In beiden Versionen werden die Mannen ordentlich im Regen stehen gelassen. Das kalte Nass von oben verrät es direkt: Es geht um eine emotionale Geschichte. Genauer gesagt wird der Protagonist von Schuldgefühlen geplagt und fragt sich „Would she hold me, if she knew my shame?“.
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Ganz ohne Gefühle ging es für Bullet for my Valentine aber auch auf Scream Aim Fire nicht – zum Glück, denn sonst wären wir vielleicht nie in den Genuss von Hearts burst into fire gekommen. Die Halbballade, die das Gefühl beschreibt, weit weg von zuhause zu sein, vereint eingängige Gitarrenriffs mit der hier besonders hervorstechenden Stimme von Matt Tuck. Wer nicht spätestens im Pre-Chorus eine Gänsehaut bekommt, hat Bullet for my Valentine nie geliebt.
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Egal ob auf Platte oder live – wenn der Chor zu Beginn des Songs einsetzt, muss man mitsingen. You Want a Battle (Here’s a War) steht wie kaum ein anderer Song für die Entwicklung der Band ab 2015. Nachdem Album Nr.4 Temper, Temper aus dem Jahr 2013 fast ausnahmslos negative Kritiken einstecken musste, kehrten Bullet For My Valentine mit Venom 2015 gestärkt zurück. Mehr Rock als Metal, aber auch wieder mehr Gespür für eingängige Refrains und Sing-Alongs – wie eben in You Want a Battle (Here’s a War)
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Matt Tuck befand sich im Jahr 2016 in einer schweren persönlichen Krise, die vor allem durch die Trennung von seiner Ehefrau beeinflusst wurde. Zum Glück haben aber auch er und seine Bandkollegen die für Musiker wertvolle Eigenschaft, Wut und Enttäuschung in Songs umzumünzen. Und so entstand mit Don’t need you ein weiterer Song, der alles hat, was diese Band ausmacht. Refrains zum Mitsingen gepaart mit straighten kraftvollen Lyrics und der notwendigen Prise Aggressivität. Kein Wunder, dass aus der geplanten Standalone-Single doch noch ein Track für das 2018er-Album Gravity und seit geraumer Zeit auch der Live-Opener wurde.
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War es zwischen Album Nr.1 und Album Nr.2 mehr in Richtung Metal gegangen, so ging es diesen Weg vor der Veröffentlichung von Album Nr.3 Fever wieder in die andere Richtung. Ein Song wie „Alone“ verbindet Metal- und Hard Rock-Elemente miteinander und zeigt darüber hinaus, welches Selbstbewusstsein die Band im Jahr 2010 schon hatte. Einen fast sechs Minuten langen Song nimmt man eben nur mit auf die Tracklist, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Für den Mut belohnt sich die Band mit einem überragenden Song wie „Alone“ selbst.
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Viele Top-10 Listen – so auch diese hier – weisen einen nicht unerheblichen Anteil relativ alter Songs auf. Das ist letztlich auch nicht verwundert, sind es doch oft die Songs, durch die man die Band überhaupt erst kennengelernt hat, die einem besonders im Gedächtnis bleiben. Wenn es unter diesen Voraussetzungen ein ganz neuer Song auf die Liste schafft, dann spricht das eindeutig für dessen Qualität. Und so ist es im Fall von Knives auch. Die erste Single des neuen self-titled Album, das am 05. November erscheint, macht Lust auf mehr: Zwar fehlt es an den so typischen Sing-Along-Parts, dafür treibt der Song vier Minuten lang dermaßen nach vorne, dass man fast schon hoffen muss, dass es auf Bullet For My Valentine auch mal etwas ruhiger zugeht, wenn man nicht vor der puren Energie der Band erschlagen werden will.
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Spit You Out versteckte sich ein wenig auf der Deluxe Edition von The Poison und wurde doch schnell zu einem absoluten Fanliebling und zum festen Bestandteil des Live-Repertoire. Und warum? Weil er wieder einmal alles hat, was den perfekten BFMV-Song ausmacht. Eine klare Songstruktur, einen überaus eingängigen Refrain und viel Herz- und Trennungsschmerz. Interessant: Die Band baute trotz ihres damals noch überschaubaren Bekanntheitsgrades eine „Live-Sequenz“ ein, in der sie sich feiern lässt. Selbstbewusstsein wurde bei Matt Tuck und Co. eben immer schon besonders großgeschrieben.
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Man kann lange darüber streiten, welches der inzwischen sechs Studioalben der Band das Beste ist, doch im Ergebnis wird man an The Poison nicht vorbeikommen. Das Album war nicht nur für die Band der Startschuss für eine überaus erfolgreiche Karriere, das Album hat auch eine ganze Generation von Metal(core)-Bands aus dem UK geprägt. Kein Wunder, dass das Album auch in dieser Top 10-Liste mit Abstand am häufigsten auftaucht. Und welcher Song könnte das Gesamtkunstwerk dieses Albums besser repräsentieren als der Title Track. The Poison hat alles, was den Erfolg des Debütalbums ausmacht. Die für die damalige Zeit gänzlich neue Verknüpfung von Hard Rock- und Metal(core)-Elementen, das Emo-Image und natürlich die Sing-Alongs. Auch hier gilt: Wer bei „Holding on to you“ im Refrain nicht mitsingt, bekommt als Strafe aufgebrummt, The Poison mindestens 10x durchzuhören. Wenn man da überhaupt von Strafe sprechen kann.
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