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In Sekunden auf den großen Bühnen der Republik! – Im Gespräch mit Seven Blood
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Interview

In Sekunden auf den großen Bühnen der Republik! – Im Gespräch mit Seven Blood

Azaria und Oli im Interview.

Kevin Postir/2. Nov. 2025· Aktualisiert 1. April/4 Min.Foto: Anthony Molina / Offizielles Pressebild
K

Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.


Wenn man eine KI befragen würde, wie wohl eine Band aussehen würde, die einen fulminanten Blitzstart hingelegt hat, dann würde diese KI wohl ein Bild von Seven Blood zeichnen. Die vierköpfige Band aus Berlin hat hierzulande bereits einige Bühnen mit Szenegrößen teilen dürfen und steht mit dem Release von „Life Is Just A Phase“ (21.11.2025) kurz vor dem Release ihres Debüt-Albums. Grund genug für uns das Gespräch mit der Gruppe zu suchen und die Band in dieser spannenden Zeit zu begleiten.

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Seven Blood: Wir durften und mussten sehr schnell mit einer Liveshow an den Start kommen

Normalerweise gestaltet sich die Entwicklung einer Band so, dass man gemeinsam Songs schreibt, diese reifen im Proberaum, dann gibt es die ersten Shows, man wachst gemeinsam Schritt für Schritt, bei Seven Blood lief das definitiv anders:

Oli: Wir durften und mussten sehr schnell mit einer Liveshow an den Start kommen. Wir hatten 2024 die Chance unsere allererste Show mit Underoath im Metropol Berlin zu spielen. Dafür hatten wir bei der Bestätigung der Show eigentlich noch gar nicht genügend Material. Deshalb hatten wir in die Hände gespuckt, die Liedskizzen die noch offen waren zu fertigen Songs gemacht und daraus eine Liveshow gebastelt. Dafür mussten wir schon recht viel proben und ausprobieren, da wir von Anfang an wollten, dass die Menschen bei den Konzerten eine gute Show bekommen.

Azaria ergänzt: Die Touren mit Future Palace & Our Promise, Ankor & Conquer Divide und dazu Shows mit Underoath, Kittie und Holy Wars. Es fühlt sich so unwirklich an, dass wir das schon vor unserem ersten Release erleben durften.

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Zwischen Blinddate und Gruppentherapie

Es scheint, als hätten Seven Blood ihre Chance gewittert und diese mit vollem Einsatz genutzt. Wie geht man also damit um, wenn die Live-Performance vor den Releases steht und man im wahrsten Sinne eine hungrige Crowd zu füttern hat? Das Quartett aus Berlin hat hier seine ganz eigene Songwriting-Herangehensweise gefunden.

Oli: Die Arbeiten begannen ja im Grunde 2023, als Azaria und ich uns zum ersten Mal auf ein Getränk getroffen hatten, um zu besprechen ob wir beide zusammen Musik machen wollen. Da wir beide da schon sehr auf demselben Nenner waren, haben wir direkt Anfy mit reingeholt, den ich schon lange kenne, und mit dem ich ja auch schon zusammen Musik gemacht habe. Kurz darauf haben wir uns zu dritt in einem Studio in Berlin eingemietet um einen Song zu schreiben. Das war schon ein wenig Blinddate-mäßig, da man sich beim Musik schreiben schon auch sehr entblößt.

Allerdings war das ein starker Tag.

Aus den ersten Versuchen entwickelte sich für Seven Blood schnell eine Routine, die sich bis heute bewährt. Dabei wird deutlich, dass jedes der Bandmitglieder für das Musizieren und den kreativen Schaffensprozess brennt und daraus die Energie zieht, die für die Band benötigt wird.

Azaria: Unsere Texte entstehen meistens aus gemeinsamen Gesprächen. Wir reden über alle möglichen Dinge, die uns beschäftigen. Oft nennen wir das halb scherzhaft unsere „Gruppentherapie“, weil dabei echt viel Persönliches auf den Tisch kommt. Genau aus diesen Momenten entstehen dann viele unserer Songs. Wir hoffen, dass sich Menschen in den Texten wiederfinden oder sich vielleicht ein bisschen verstanden fühlen. Das ist für uns eigentlich mit das Schönste an dem, was wir machen.

Und wie geht es nun weiter?

Nun ist es fast soweit und der erste große Release steht mit „Life Is Just A Phase“ vor der Tür. Doch was sind die nächsten Ziele der Band, die in so kurzer Zeit bereits so viel erreicht und gesehen hat? Hier geben sich Seven Blood ganz offen und gewohnt motiviert:

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Azaria: Für 2026 wünschen wir uns ganz einfach: Mehr Musik! Unsere musikalische Findung ist noch lange nicht abgeschlossen und wir wollen weiterhin vieles Neues ausprobieren.

Und natürlich hoffen wir, dass wir noch viel mehr Shows spielen werden. Wir lieben es einfach, live zu spielen und die Songs direkt mit den Leuten zu teilen.

Wir werden die Band definitiv im Auge behalten und freuen uns auf den Release der Platte!

Foto: Anthony Molina / Offizielles Pressebild

#Seven Blood

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