Wenn unsere Tamara nicht gerade mit ihrem Master in Musikjournalismus eingespannt ist, versorgt sie die Leserschaft mit Rezensionen und Interviews rund um Bands, die eigentlich nur noch unsere Eltern hören.
Zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Till Lindemann und Wacken. Sieht man sie nicht im Club oder durch einen Moshpit tanzen, steht sie hinter dem Tresen und mixt unverschämt gute Cocktails, um mit Freuden ihre Freunde abzufüllen. Neuerdings versucht sie sich auch als Pflanzenmutti und an der E-Gitarre. Ganze 3 Akkorde beherrscht sie schon, einer Karriere in einer Punkband würde also nichts mehr im Weg stehen.
Sleep Token sind wohl aktuell das heißeste Eisen im Modern Metal-Feuer. So sieht das nicht nur ein Großteil des Musikbusiness, sondern Fans und die, die es noch werden wollen auf der ganzen Welt. Doch bei ihrer aller größten Headliner-Show bis jetzt, versagte die Stimme des Masken-Frontmanns Vessel – vor über zwölftausend Menschen.
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Seit einigen Wochen befindet sich das alternative Musik-Gespann Sleep Token auf ausgedehnter Europa- und UK-Tournee und legte auf diesem Wegen auch für den ein oder anderen Termin einen Stopp in Good Old Germany ein. Zum großen Tourfinale am vergangenen Samstag, den 16. Dezember wurde es dann erst so richtig ernst für das maskierte Quartett: An diesem Tag sollte das bisher größte Headliner-Konzert der seit 2017-bestehenden Bandkarriere absolviert werden – vor 12.500 Menschen in der berühmten und ausverkauften Londoner Wembley Arena.
Leider läuft nicht immer alles nach Plan. Nach gut der Hälfte des Konzerts versagte die Stimme von Frontmann Vessel, die zu den Markenzeichen der Alternative-Gruppe zählt. „Er wird auf die Bühne zurückkehren“, eröffnete ein Mitarbeiter daraufhin dem Publikum. „Aber ihm geht es nicht gut. Wir spielen weiter, aber ihr müsst laut sein!“ Das ließ sich die leidenschaftliche Fangemeinschaft natürlich nicht zweimal sagen und erfüllte die Arena mit dem Gesang zu „The Summoning“, „Granite“ und „The Love You Want“.
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Nach diesen drei Songs kehrte der Sleep Token-Sänger mit halbwegs erholten Stimmbändern wieder auf die Bühne zurück und beendete gemeinsam mit seiner Band diesen fast schief gegangenen, triumphalen Abend. Die komplette Setlist könnt ihr hier nachlesen:
„Chokehold“
„Hypnosis“
„Vore“
„Dark Signs“
„Like That“
„Aqua Regia“
„Rain“
„The Summoning“
„Granite“
„The Love You Want“
„Atlantic“
„Nazareth“
„Alkaline“
„Ascensionism“
„Higher“
„Take Me Back To Eden“
„The Offering“
„Blood Sport“
Das war aber längst nicht alles. Neben diesem eher nicht geplanten Vorfall, kredenzte der maskierte Vierer seinem Publikum außerdem wohl inszeniert ein neues Arsenal an Gesichtsschmuck. Allesamt im Nu-Metal-Stil gehalten, aber mit den für die Band typischen rituellen Zeichen und Runen. Wenn da mal nicht jemand auf der letzten Support-Tour bei den alteingesessenen Kollegen Slipknot abgeschaut hat!
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