
Rammstein-Sänger Lindemann gegen Kontra K: Und der Gewinner ist…
Ein erbitterter Charts-Kampf.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Lindemann brachten vergangene Woche ihr Live-Album „Live in Moscow“ an den Start. Dabei handelt es sich um das letzte Projekt von Rammstein-Frontmann Till und Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) als Duo. Vergangenes Jahr trennten sich die beiden, veröffentlichten zum Abschluss aber nochmal besagtes Live-Schmankerl.
Da alles, was mit dem Till oder seinen musikalischen Projekten zusammenhängt, ja immer direkt „ERFOLG“ schreit, fiel diese Woche der Blick natürlich gebannt auf die Album-Charts. Doch hier muss sich das Duo leider Rapper Kontra K geschlagen geben.
Rammstein-Frontmann Lindemann mit „Live in Moscow“ auf Platz 2 der Charts
Der Berliner Musiker veröffentlichte letzte Woche ebenfalls sein neues Album „Aus dem Licht in den Schatten zurück“ und schließt Chart-technisch damit nun nahtlos an die Erfolge seiner vorigen Longplayer an. Seit der Release des 2016er Werks „Labyrinth“ konnte sich jedes Album des Rappers an der Charts-Spitze platzieren.
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Eigentlich sieht es auch bei Lindemann nicht viel schlechter aus: Die beiden Studio-Alben „Skills In Pills“ (2015) und „F&M“ (2019) schafften es ebenfalls auf Platz 1 der Charts. Nur eben „Live in Moscow“ nicht.
Das Witzige an der Sache: Auch die Neuauflage des Rammstein-Debüts „Herzeleid“, welches Ende letzten Jahres erschien, konnte es als eine der wenigen Platten der Band nicht an die Pole-Position schaffen. Einzig die Originalausgabe des Erstlingswerks von 1995 konnte ebenfalls „nur“ Platz 2 für sich verbuchen.
Till Lindemann macht ab sofort alleine und ohne Ex-Kollege Peter Tätgren weiter. Schon kommende Woche, genauer gesagt am 01. Juni, erreicht uns anlässlich des Weltkindertags eine neue Solo-Single… namens „Ich hasse Kinder“. Till being Till.
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Dabei handelt es sich nach „Alle Tage ist kein Sonntag“ mit David Garrett sowie dem russischsprachige Track „Lubimiy Gorod“ um den dritten alleinigen Output des Musikers seit Ende letzten Jahres.
Planmäßig soll der Rammstein-Fronter Ende Juli den ersten Wacken Wednesday headlinen. Ob das Wacken Open Air 2021 wie geplant stattfindet, ist derzeit noch nicht ganz klar. Also offiziell jedenfalls.
Bild: YouTube / „LINDEMANN – Allesfresser (Live in Moscow)“


