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Nuke Club: Vermieter kündigt Mietvertrag des Berliner Clubs; dieser startet eine Petition

Macht mit.

VON AM 22/06/2021

Seit 2006 ist der Nuke Club (bis 2016 unter dem Namen K17) fester Bestandteil der Berliner Clubszene. Nachdem die Betreiber die Pandemie mit vereinten Kräften einigermaßen überstanden haben, steht der Club nun dennoch vor dem Aus, denn den Verantwortlichen wurde vom Vermieter zum 31. Juli 2021 gekündigt.

Nuke Club Berlin steht vor dem Aus

Wie Tino Zaddach und Nicola Stolte in einer ausführlichen Stellungnahme wissen ließen, sollen sie bis Ende Juli die Räumlichkeiten ihres Clubs geräumt haben. Der Vermiter, S IMMO Investitions GmbH, habe das Gelände anno 2014 vom vorigen Besitzer übernommen und den Betreibern des Clubs die Räumlichkeiten für eine Kündigungsfrist von sechs Wochen überlassen. Letztere greift nun und die Geschäftsführung der GmbH sei zu keinem Entgegenkommen bereit gewesen.

„[…] Natürlich haben wir sofort das Gespräch gesucht, um wenigstens eine Verlängerung der Nutzung zu erreichen und um uns auf die Suche nach einer Ausweichlocation machen zu können – und weil wir es für absolut verwerflich halten, dass in Coronazeiten, in denen wir nur dank staatlicher Hilfsgelder und zahlloser Spenden unserer treuen Gäste überleben konnten (die zu einem großen Teil in Mietzahlungen geflossen sind), mit einer solchen Härte vorgegangen wird […]“

Die Betreiber haben nun eine Petition gestartet, die auch ihr über unter diesem Link unterschreiben könnt. Damit fordern die Betreiber die Vermieter zur Aussetzung der Kündigung und einem neuen Vetrag mit fairen Bedingungen aus. Mindestens soll eine Fristverlängerung bis Ende des Jahres herauskommen – alternativ bis zur Findung einer neuen Location.

Weiterhin fordern sie von der Berliner Politik und vom Senat „politische Hilfe bei der Verhandlung mit der S IMMO und bei der Suche und Anmietung einer neuen Location“.

Das ausführliche Statement der Betreiber findet ihr über diesen Verweis.

Wir hoffen, dass das alles ein gutes Aus für den Nuke Club nimmt und die Betreiber die nötige Unterstützung bekommen. Während der Pandemie mussten bundesweit bereits einige Clubs ihre Pforten schließen – da es sich in dem Fall aber nur bedingt um eine Auswirkung der Pandemie handelt, ist das Ganze unter den gegebenen Umständen noch weniger nachvollziehbar.

Bild: Offizielles Logo des Nuke Club

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