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Music Monday

Music Monday: Das sind besten Songs der letzten Woche (KW49/2023)

Noch 13 Tage durchhalten.

VON AM 11/12/2023

Keine Sorge, Leute: Ihr müsst nicht mehr lang! Es ist für viele von euch der vorletzte (unangenehme) Montag des Jahres und wir steuern mit großen Schritten auf Heiligabend zu. Morgen habt ihr sogar schon die Hälfte aller Türchen an eurem Adventskalender geöffnet. Nun beginnt aber erst einmal die Zeit der letzten Erledigungen und Besorgungen, bevor es in die Ferien geht. Jene Phase muss in jedem Fall gut geplant sein, um das Stresslevel niedrig zu halten. Wir empfehlen dafür die gute alte To-Do-List, eine gute zeitliche Einteilung, sowie die heißesten zehn Songs der letzten Woche um “Last Christmas” zu übertönen:

Architects – Seeing Red

Is it a bird? Is it a plane? Ist es ein Meme oder ein ernst gemeinter Song? Die Antwort lautet: Wahrscheinlich alles davon! Es ist die erste Architects-Single seit “the classic symptoms of a broken spirit” (2022) und es passiert eine ganze Menge. Gleich die ersten zehn Sekunden muss man sich eigentlich mehrmals hintereinander hören, um alles zu verarbeiten, was uns die Briten da entgegenfeuern. Im Kern des Songs stehen hartes Geriffe und ein catchiger Chorus, genauso wie eine kleine Zeitreise durch alle Clichés der Metalcore-Geschichte. Wie sehr Architects den Hatern ihres neueren Materials auf der Nase herumtanzen wollen, kann an der Stelle nur gemutmaßt werden.

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While She Sleeps feat. Malevolence – Down

Knapp drei Monate nach dem Announcement von “SELF HELL” haben While She Sleeps endlich die zweite Single ihres sechsten Langspielers (VÖ: 29.04.2024) für uns. Dafür haben sie sich mit Alex Taylor – seines Zeichens Shouter von Malevolence – hochkarätige Unterstützung eingeladen. Jener Ehrengast schaltet sich auch genau rechtzeitig ein und erscheint pünktlich zum knallharten Finale der Nummer. Auf “Down” schaffen es die Briten gekonnt mit Nu Metal- und Hardcore-Elementen zu spielen, aber trotzdem einen gewohnt hymnischen Chorus mit abzuliefern.

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Green Day – Dilemma

“I was sober, now I’m drunk again, I’m in trouble and in love again.” Im Zentrum der neuen Green Day-Single “Dilemma” steht das Thema der Alkoholsucht. Dabei offenbart Sänger Billie Joe Armstrong – der hier seine eigenen Erfahrungen und Probleme einfließen lässt – einen leicht selbstironischen Ton, der sich in seiner Vortragsweise und im Musikvideo äußert. Wie auch schon mit “The American Dream Is Killing Me” und “Look Ma, No Brains!” geht es für das Trio soundtechnisch wieder zurück in die frühen 2000er und weiter weg vom pop-rockigen Vorgängiger “Father of All…” (2020). Ihr vierzehntes Album „Saviors“ erscheint am 19.01.2024.

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Comeback Kid – Trouble In The Winner’s Circle

Comeback Kid haben mit ihrem neuen Song “Trouble In The Winner’s Circle” einen neuen Zyklus eröffnet. Ihr neuester Output in Form einer EP wird auf den Namen “Trouble” (VÖ: 15.03.2024) hören und bildet den Nachfolger ihres siebten Studioalbums “Heavy Steps” (2022). Der Song geht in gewohnter Manier mit einem starken Main Riff nach vorne, bevor es in der Bridge wesentlich melodiöser wird. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was die Kanadier uns in den verbleibenden drei Tracks der Platte noch so auftischen werden.

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Dead Poet Society – 81 Tonnes

Im modernen Alternative Rock führt aktuell wirklich kein Weg an Dead Poet Society vorbei. Die Band schlägt mit ihrem Sound in eine ähnliche Kerbe wie ihre Genrekollegen von Nothing But Thieves oder Highly Suspect. Aus ihrem kommenden Album “Fission” (VÖ: 26.01.2024) durften wir uns bereits ganze vier Songs zu Gemüte führen. Mit “81 Tonnes” gibt es nun den fünften Vorgeschmack auf Longplayer Nummer 3. Dabei wechselt die Band gekonnt von basslastigen Samples zu riffbetonten Ausbrüchen und schafft es immer wieder auf angenehme Weise zu überraschen.

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Idles – Grace

“Love is the Fing.” Was genau haben Idles eigentlich vor? Zusammen mit dem Release ihrer letzten Single “Dancer” haben die Briten ihr neues Album “Tangk” (VÖ: 16.02.2024) angekündigt. Schon auf jenem Song ließ sich erahnen, dass wie schon auf “Crawler” (2021) ein wenig mehr Experimentierfreude auf dem Plan steht. Auch die nun erschienene zweite Single “Grace” kommt eher ungewöhnlich daher – alleine schon dadurch, wie sich alle Mitglieder zurücknehmen und auf dem butterweichen Fundament von Drummer Jon Beavis und Bassist Adam Devonshire herumtapsen.

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Sweet Pill – Chewed Up

Auch wenn sich der Herbst langsam aber sicher dem Ende neigt, ist eins sicher. Die Midwest Emo-Zeit ist noch lange nicht vorbei und kann sicher noch problemlos bis März/April gestreckt werden. Perfektes Timing also für den neuen Song von Sweet Pill. Die junge Band aus Philadelphia hat erst im vergangenen Jahr ihr Debütalbum veröffentlicht, steuert aber nun bereits auf den Release ihrer neuen EP “Starchild” (VÖ: 15.03.2024) zu, mit der sie ihr Signing bei Hopeless Records besiegeln. Auf “Chewed Up” machen ausnahmslos alle Bandmitglieder zwischen rhythmischer Verspieltheit und gewagten Auf- und Abbewegungen eine verdammt gute Figur!

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Cadet Carter – Lift Me Up

Na, wer ist euer Lieblings-Nick Sauter? Ist es Freddie Mercury-Nick oder Dave Grohl-Nick? Cadet Carter hatten sichtlich Spaß im Video zu ihrer neuen Single “Lift Me Up”, bei der sie sich ein großartiges Kostüm nach dem anderen anlegen. Aber auch musikalisch kommt der Song ein ganzes Stück leichtfüßiger als ihr bisheriges Material daher und schafft es, die Laune nach Strand, Skaten und Festivals in die Höhe schießen zu lassen. Man könnte also fast sagen, dass die Münchner den Pop-Punk-Hit des Sommers abgeliefert haben, obwohl wir uns gerade bei Null Grad im Dezember einen abfrieren. Das muss man erstmal machen können!

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The Glitch Youth – as dark as aware

Achtung, es folgt ein absoluter Geheimtipp! The Glitch Youth aus Paderborn kommen mit ihren beiden bisher veröffentlichten Songs auf nicht einmal 3.000 Streams und dürften den meisten von euch noch kein Begriff sein. Mit ihrem verträumten und shoegazig angehauchten Emo bietet das Quartett definitiv den perfekten Sound für die kalte Jahreszeit und bringt uns mit “as dark as aware” eine wahrlich großartige und emotionale zweite Single. Diese bringt einen gesunden 90er/2000er-Vibe mit und arbeitet mit gut gesetzten Kontrasten aus eher introvertierten Strophen und einem Chorus, der sich angenehm in die Weite entfaltet.

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Soilwork - Kvicksilver

Soilwork sind wahre Urgesteine im Melodic Death Metal. Die seit 1995 aktive Band hat mittlerweile zwölf Alben veröffentlicht, die nun und nach ihren zweiten runden Geburtstag feiern. Im vergangenen Jahr jährte sich der Release von “Natural Born Chaos” (2002) zum zwanzigsten Mal. Zu diesem besonderen Anlass haben uns die Schweden eine Deluxe Version inklusive eines unveröffentlichten Bonustracks zusammengeschnürt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen gänzlich neuen Song, sondern um eine alternative Version von “Mercury Shadow” in ihrer Muttersprache Schwedisch.

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Jennifer Ehlers (Jennas Photoworld)

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