
Justin Sane (Ex-Anti-Flag) hat allem Anschein nach das Land verlassen
Verdächtig.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Justin Geever, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Justin Sane und ehemaliger Sänger von Anti-Flag, hat allem Anschein nach das Land verlassen. Nachdem sich die Anschuldigung wegen sexueller Nötigung und zahlreicher Anschuldigungen gegen seine Person häuften, sei er demnach aus den USA geflohen, um den Behörden zu entgehen.
Ex-Anti-Flag-Sänger Justin Sane aus den USA geflohen
Demnach heißt es laut Medienberichten (u.a. The Pittsburgh City Paper), es gebe eine Bestätigung seiner Ausreise aus den Vereinigten Staaten. Diese sei von dem Anwaltsteam, das seine prominenteste Anklägerin Kristina Sarhadi vertritt, gekommen (via ThePRP). Demnach sei laut der Anwaltskanzlei nicht klar, wo sich der Sänger derzeit aufhalte:
„Wir wissen, dass Geever das Land verlassen hat, aber wir wissen nicht, wohin er gegangen ist.“
Sarhadis ursprüngliche anonyme Anschuldigung eines sexuellen Übergriffs gegen Sane im vergangenen Sommer führte zu den Ermittlungsverfahren, die in der Auflösung von Anti-Flag resultierte. Sarhadis Vorwürfe bezogen sich auf einen Vorfall, der sich im Jahr 2010 ereignet haben soll. Aufgrund des im letzten Jahr in New York verabschiedeten Adult Survivors Act, mit dem die übliche Verjährungsfrist für Klagen wegen sexueller Übergriffe aufgehoben wurde, konnte Sarhadi die Klage nun einreichen.
In Folge der initialen Anschuldigung meldeten sich rund ein Dutzend weiterer Frauen mit ähnlichen Vorwürfen, die bis in die 1990er zurückreichten. Sane wies die Anschuldigungen als „kategorisch falsch“ von sich.
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Laut Kristina Sarhadi haben sich bei ihr sogar 60 weitere Frauen gemeldet und über derartiges Fehlverhalten von Justin Sane berichtet.
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Jennifer Ehlers (Jennas Photoworld)


