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Coronavirus: Lollapalooza-Mitbegründer rechnet nicht mit Konzerten vor 2022

Oh Mann.

VON AM 18/07/2020

„Dank“ des Coronavirus ist das Jahr 2020 gelaufen, bevor es richtig angefangen hat. Konzertfreunde (und damit auch wir) setzen nun alle Hoffnungen auf 2021 und drücken fest die Daumen, dass wir auf Live-Shows dann wieder abfeiern können.

Während Veranstalter und Musik-Acts derzeit so gut wie alle Touren auf kommendes Jahr verschieben, sehen einige Experten allerdings nach wie vor so düster in die Zukunft, wie es nur geht.

Marc Geiger, Head Of Music der US-amerikanischen Künstleragentur WME und einer der Mitbegründer des Lollapalooza, rechnet nicht mit einer Rückkehr des Konzert-Alltags vor 2022.

In einem Gespräch in „The Bob Lefsetz Podcast“ sagt der Experte, dass die sogenannten „Super Spreader Events“ natürlich auch Konzerte einschließe.

Experte hält Konzerte mit Coronavirus bis 2022 für unwahrscheinlich

„Look, the whole thing is a s— show… Whether it’s testing or it’s the government, it’s too infinite of a well to go down. But in my humble opinion, it’s going to be ‘22. It’s going to take that long before what I call the ‘germaphobia economy’ to be slowly killed off and be replaced by what I call the ‘claustrophobia economy,’ which is where everybody wants to go out and go back to dinner and have their life and go to festivals and go to shows. And my instinct is that’s just going to take a while because as you can see, these super-spreader events — sports, shows, festivals, anything, the classroom — ain’t going to do too well while the virus is this present.

So my instinct is the world has a very long, forced timeout. A lot of people see the positives in it, whether it’s climate, whether it’s pollution, whether it’s traffic, whether it’s nature, whether it’s animals, whether it’s our own beings and taking a pause. And I know it’s frustrating, maddening and economically destructive. But aahhh — this is bigger than us, and if you study history things like this have happened in history and been super-disruptive to normal society. So here’s a biggie for our lifetime.“

Auch wenn er hierbei wahrscheinlich vor allem große Konzerte und Festivals meint, ist Geiger bei weitem nicht der einzige, der die Rückkehr zum regulären Live-Betrieb in absehbarer Zukunft für unwahrscheinlich hält.

Auch einige Künstler selbst, zuletzt unter anderem Machine Head-Frontmann Robb Flynn, glauben nicht daran, dass wir nächstes Jahr gemeinsam auf Shows feiern können.

Wegen des Coronavirus herrscht hierzulande bis mindestens Ende Oktober ein bundesweites Verbot von Großveranstaltungen. Alle Festivals diesen Sommer wurden gecancelt.

Viele Künstler steigen auf Livestream-Events um. Erste Versuch von abgespeckten Konzerten fanden bereits statt, u.a. in der Lanxess Arena in Köln. Weiterhin sind Auto-Konzerte derzeit im Kommen.

Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)

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