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Bring Me The Horizon-Sänger Oli Sykes über den Tod von Chester Bennington: „Ich hatte definitiv das Gefühl, dass ein Teil meiner Kindheit gestorben ist“

Fühlen wir.

VON AM 14/08/2023

Der plötzliche Tod von Linkin Park-Frontmann Chester Bennington jährte sich am 20. Juli zum sechsten Mal und versetzte damals sowohl Fangemeinde als auch die komplette Branche gleichermaßen in Schockstarre. Drei Monate nach seinem Tod initiierten die restlichen Bandmitglieder die Tribute-Show „Linkin Park And Friends Celebrate Life In Honor Of Chester Bennington“, um dem Leben und Wirken des Musikers zu huldigen. Hierfür holten sie sich eine Schar an namhaften Szene-Vertretern auf die Bühne, darunter auch Bring Me The Horizon-Sänger Oli Sykes.

Oli Sykes (Bring Me The Horizon) reflektiert den Tod von Linkin Park-Sänger Chester Bennington

Dieser performte dato zusammen mit der Band den Klassiker „Crawling“. In einem neuen Video-Interview (weiter unten) ließ Sykes nun den besagten Abend und seine Teilnahme am Tribute-Event, aber auch seine ganz persönlichen Gedanken zum Ableben des einflussreichen Musikers Revue passieren.

„Ich schätze, die beste Art, es zu beschreiben, wäre bittersüß. Offensichtlich war es eine krasse Erfahrung für mich, aber unter den denkbar schlechtesten Umständen. Also, ja, es ist… ich weiß nicht. Ich denke, es ist schwer, solche Dinge zu verarbeiten.

Ich sage eigentlich nie viel, wenn berühmte Leute sterben, die man nicht wirklich kannte, die einem aber viel bedeutet haben, weil ein Teil von mir denkt: Welches Recht habe ich, über diese Person zu sprechen? Ich habe sie nicht gekannt. Nur weil ihre Musik, was auch immer sie gemacht haben, so viel für mich bedeutet hat… Es ist seltsam. Es ist eine Art Imposter-Syndrom. Ich habe das Gefühl, dass ein Teil von mir gestorben ist, aber auch, dass ich diese Person nicht wirklich kannte. Es ist also wirklich schwer, das zu verarbeiten.

Ich hatte auf jeden Fall das Gefühl, dass ein Teil meiner Kindheit gestorben ist, als [Chester] starb, ein Teil meiner Unschuld. Ich weiß es nicht. Aber ich habe nicht geweint, weil ich ihn als Person nicht kannte. Ich fühlte eine Art Ungläubigkeit, denke ich. Und das gleiche, als wir den Gig spielten. Es war fast so, als ob man nicht das tut, was man eigentlich tut; man denkt nicht wirklich darüber nach, was es wirklich ist. Ich bin hier, stehe auf… Es ist im Grunde seine Beerdigung; ich spiele auf seiner Beerdigung. Man denkt nicht so darüber nach. Du tust es einfach. Man tut es einfach. Ich weiß es nicht. Trauer ist seltsam.“

Bis zum heutigen Tag handelt es sich beim Tribute-Konzert in Los Angeles um den vorerst letzten Auftritt von LP. Die letzte Show mit Chester fand derweil am 06. Juli 2017 – und somit ganz genau zwei Wochen vor seinem Tod – in Birmingham statt.

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Thomas Eger (Blackchester)

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