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Attila: Chris Fronzak kritisiert Wes Borland (Limp Bizkit) wegen Trump-Statement
Er stellt infrage, ob politische Aussagen Fans kosten sollten.
VON
Vanessa Wobb
AM 03/02/2026
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Chris Fronzak, Frontmann der US-Deathcore-Band Attila, hat sich öffentlich zu den jüngsten Aussagen von Limp Bizkit-Gitarrist Wes Borland geäußert. Fronzak reagierte auf X (ehemals Twitter) auf Borlands Instagram-Statement, in dem dieser Trump-Unterstützer:innen aufforderte, ihm zu entfolgen – und bezeichnete das als unnötigen Verlust von Fans.
Fronzak: „Kein Grund, den Großteil der Fanbase zu verlieren“
Wes Borland hatte am Wochenende in seiner Instagram-Story eine unmissverständliche Botschaft an seine Follower gerichtet. Er schrieb, dass jeder, der für Donald Trump gestimmt habe, ihn weiterhin unterstütze oder mit Trump-Unterstützer:innen befreundet sei, ihm nicht mehr folgen soll:
„Wenn irgendjemand meiner Follower für Trump gestimmt hat oder ihn unterstützt oder noch mit Leuten befreundet ist, die die Trump-Regierung unterstützen – ihr seid raus. Fuck you. Kontaktiert mich nie wieder“, so Borland in seinem Post.
Chris Fronzak reagierte darauf mit deutlicher Kritik. „Ich dachte, er wäre schlauer… es gibt keinen Grund, den Großteil seiner Fanbase wegen einer politischen Meinung zu verlieren lmao“, schrieb der Attila-Sänger auf X.
I thought he was smarter, kind of a retarded thing to say, there’s no reason to lose most of your fan base over a political opinion lmao
— Chris Fronzak (@FRONZ1LLA) February 1, 2026
In weiteren Beiträgen führte der Frontmann seine Haltung weiter aus und positionierte sich bewusst gegen die klare politische Richtung innerhalb der Szene:
„Ich glaube, ich bin die letzte Person im Metal mit einem Gehirn, die einfach nur echt bleiben will und nicht fake sein will“, so Fronzak. Er fügte hinzu: „Ich bin kein verdammtes Schaf wie alle anderen. Ich habe kein Label, das mir im Nacken sitzt und mir sagt, was ich sagen soll.“
I think I’m the last person in metal with a brain, just trying to keep it real and not be fake
— Chris Fronzak (@FRONZ1LLA) February 1, 2026
Hell yeah. I’m not a fucking sheep like everyone else. I don’t have a label breathing down my back telling me what to say.
— Chris Fronzak (@FRONZ1LLA) February 1, 2026
Einordnung & Reaktionen
Ganz verwunderlich ist diese Reaktion nicht: Chris Fronzak nutzt Provokation seit jeher als Teil seiner öffentlichen Persona. Und wie so oft bei Fronzak ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Während einige Fans seine direkte Art und seine Ablehnung politischer Grenzziehungen im Metal begrüßten, kritisierten andere ihn mehr als deutlich.
Die Debatte reiht sich ein in eine längere Diskussion darüber, ob und wie Musiker:innen politische Positionen beziehen sollten und welche Konsequenzen das für ihre Karriere haben kann.
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Pia Böhl (piaboehl)
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