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DjentProgressive

Live bei: Periphery in Köln (30.01.2024)

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VON AM 03/02/2024

Mit ihrem im März erschienen Album machen Periphery klar, dass es sich bei Djent nicht um ein Genre handelt. „V: Djent Is Not A Genre“ ist das nunmehr siebte Album in der Geschichte der 2005 gegründeten Kombo und der fünfte Teil der Quasi-Selftitled-Reihe. Im Rahmen der sogenannten „The Wildfire European Tour“ kommen Periphery für immerhin vier Konzerte zu uns nach Deutschland. Wir waren in der Live Music Hall in Köln am Start und wohnten dem Spektakel bei.

Crooked Royals

Es war unglaublich voll in der Live Music Hall, und wenn man so um sich umschaute, dann war überwiegend männliches Publikum anwesend.

Ohne viel Schnick-Schnack ging es auch schon zeitig nach Einlass los und Crooked Royals nahmen die Fangemeinde in Empfang. Die Progressive Metalcore-Band aus Neuseeland debütierte 2022 mit „Quarter Life Daydream“ bei 3DOT Recordings.

Für die Jungs ist es ihre erste Europa-Tour überhaupt, entsprechend voller Elan und Tatendrang sind sie. Der Sound war top und auch die Performance solide. Mit insgesamt acht Songs füllten Crooked Royals eine halbe Stunde Spielzeit und gaben Vollgas. Das Publikum erfüllte dabei alle Prog-Metal-Klischees. Zustimmendes Nicken war dabei das höchste der Gefühle, aber man musste sich schließlich auch die Kräfte für den Mainact aufsparen.

Crooked Royals
Crooked Royals
Crooked Royals
Crooked Royals
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Periphery

20:15- Primetime. Das Hauptlicht ging aus und Periphery hauten uns „Dracul Gras“ als ersten Song des Abends um die Ohren. Die Fangemeinde ist aus ihrem „Koma“ erwacht und eröffnete zu „Wild Fire“ den Pit. Mit jedem Song wurde die Crowd wacher und wacher. Sänger Spencer Sotelo war ein wenig erkältet und entschuldigte sich und fragte die Fans nach etwas Unterstützung bei den Songs.

Ich bin ehrlich Freunde, dass Spencer erkältet ist, merkte man ihm überhaupt nicht an. Selten habe ich eine so gute Liveband erlebt. Qualität wirklich 10/10, es ist unglaublich wie smooth zwischen Shouts und Cleans gewechselt wurde und das trotz Erkältung! Ein weiteres Highlight des Abends war sicherlich die Akustik-Performance ihres Songs „Scarlet“.

Periphery
Periphery
Periphery
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Obwohl die Songs von Periphery im Durchschnitt eine Länge von 5-6 Minuten haben, verging das Set doch wie im Flug. Wenn man die Setlist beschreiben müsste, dann wohl als kleine Reise durch die Discographie, es war von jeder Platte etwas dabei, von „Letter Experiment“ über „Marigold“ bis hin zu „Atropos“.

Nach „nur“ elf Songs war schon Schluss und die Band verabschiedet sich mit „Blood Eagle“. Wann wir die Herrschaften wieder bei uns begrüßen dürfen, wissen wir noch nicht, wir hoffen aber, dass wir nicht wieder vier Jahre warten müssen.

Periphery
Periphery
Periphery
Periphery
Periphery
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

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