
Es wurde intensiv!
Anxious sehen aus wie fünf brave Jungs gekleidet im Gen Z-Stil und gelten als die neue Hoffnung der Emo-Szene in den USA. In diesem Sommer machen sie sich von Connecticut auf, um mit ihrem Mix aus Emo und Hardcore Europa und UK zu erobern, aber dafür müssen sie zunächst das Publikum in kleineren Clubs, wie Die Trompete in Bochum, überzeugen. Das ist ihnen aber ziemlich gut gelungen.
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Der ein oder andere hat die Band bereits beim Vainstream gesehen und den Weg ins Ruhrgebiet auf sich genommen, um Anxious noch mal in sehr gemütlicher Atmosphäre mit etwa 140 Menschen in dem Kellerclub im bekannten Partyviertel Bermudadreieck zu sehen. Allerdings hat dann genau jenes Publikum beinahe dafür gesorgt, dass das Quintett aus den USA es verpasst, ihren bekanntesten Song zu spielen, um den Zuschauern dann während der Zugabe noch etwas ziemlich Überraschendes zu verkünden. Aber dazu später mehr.
Glow
Zunächst hatten Glow aus Köln die Aufgabe, für eine ordentliche Betriebstemperatur zu sorgen und das Quartett gab wirklich alles. Ihr Mix aus modernem Metalcore und Hardcore aus den 90ern kam zumindest bei einigen Zuschauern sehr gut an. In der ersten Reihe wurde ordentlich mitgemosht und man war auch sehr textsicher, als die Shouterin das Mikro in die Menge gehalten hat. Auch wenn es nur etwa zehn Leute waren, die für Stimmung sorgten, hat diese kleine Menge einen grandiosen Job mit Circle Pit und Windmühlen abgeliefert.