Trotz brütender 35 Grad und flirrendem Asphalt blieb die Vorfreude ungebremst: Die Merkur Spielarena in Düsseldorf war bis auf den letzten Platz ausverkauft. 45.000 Fans waren gekommen, um eine der meist erwarteten Shows des Jahres zu erleben – Linkin Park waren zu Gast!
Da fehlt doch wer, oder?
Eigentlich hätte JPGMAFIA den Abend eröffnen sollen. Die Bühne stand bereits bereit, Licht und Sound waren gecheckt – doch plötzlich wurde alles wieder abgebaut. Ohne Vorwarnung, ohne Statement. Bis zur Fertigstellung dieses Berichtes ist unklar, warum er nicht aufgetreten ist.
So starteten gegen 19:30 Uhr Architects direkt als erster Act des Abends. Die Briten nutzten die Gelegenheit und lieferten ein wuchtiges Set ab, das mit Songs wie „Doomsday“ (wie immer dem verstorbenen Gitarristen Tom Searle gewidmet), „When We Were Young“ und „Seeing Red“ die Hitze kurz vergessen ließ. Besonders bei „Animals“ brodelte der Innenraum, das Publikum ging sofort mit – Circle Pits natürlich inklusive. Architects bewiesen einmal mehr, dass sie nicht nur auf Metalcore-Festivals, sondern auch in riesigen Arenen bestens funktionieren.
Linkin Park lieben Countdowns
Gegen 20:50 Uhr begann dann der finale Countdown (why you always doin‘ this to us?). Zehn Minuten vor Showbeginn flimmerten auf allen Leinwänden riesige Zahlen herunter, die die Spannung unter den Zuschauer:innen beinahe greifbar machten. Endlich betraten Linkin Park die Bühne! Gaben sie vor nicht mal einem Jahr, im September 2024 ihr Comeback mit Sängerin Emily Armstrong bekannt, sind sie nun mittendrin in ihrer From Zero Welttour, die binnen weniger Minuten restlos ausverkauft war. Ein deutliches Zeichen, wie sehr Linkin Park nach all den Jahren noch immer in den Herzen ihrer Community verankert sind.