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40 Jahre Rock am Ring, 40 verrückte Acts – Teil 3
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Story

40 Jahre Rock am Ring, 40 verrückte Acts – Teil 3

Mit Maroon 5, Bushido und mehr!

Maik Krause/30. Mai 2025· Aktualisiert 1. April/4 Min.Foto: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)
M

Damals noch für den eigenen Musikblog geschrieben, entschied sich Maik 2015 bei MoreCore anzuheuern und nahm unseren Jonas gleich mit. Mittlerweile kümmert er sich als Redakteur um den Bereich "Features und Interviews", legt auf unseren MoreCore Partys auf, betreibt mit Linn unseren Podcast "Kerngeschäft" und ist auch immer mal wieder vor der Kamera bei MCTV zu sehen. Im Team gilt er insgeheim als das sympathische Multitalent. In seiner Freizeit sammelt er Schallplatten, schaut so ziemlich jedes Fußballspiel und isst für sein Leben gerne Pizza.


40 Jahre Rock am Ring! In unserem großen Rückblick gehen wir auf die so vielen interessanten, gewagten, vor allem aber auch ungewöhnlichen Bands und Acts in der Geschichte des Festivals durch.

Rock am Ring: 10 weitere ungewöhnliche Acts seit 1985

Auch im dritten Teil unserer Serie geht es querbeet durch die Genres. Von deutschem Ganster-Rap über Pop-Superstars bis zu One Hit Wonder ist so ziemlich alles dabei. Viel Spaß!

Maroon 5 (2005)

Drei Jahre nachdem sie mit dem Stadion-Hit „This Love“ und zahllosen Grammy-Nominierungen weltweit durchstarteten, gaben Maroon 5 2005 ihre erste Festival-Show am Ring. Heute sehr abwegig war aber gerade das erste Album „Songs About Jane” (2002) noch halbwegs rockig und hatte einen gewissen Indie-Charme. Mit Songs wie „Harder to Breathe“ und „Shiver“ überzeugte die Band um Adam Levine tatsächlich auch und legte einen starken Auftritt auf der Hauptbühne hin.

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Fugees (1997)

Grammy nominiert und eine der einflussreichsten Hip Hop-Gruppen überhaupt: Mit den Fugees standen 1997 echte Schwergewichte auf der Ring-Bühne. Im Jahr zuvor landeten Lauryn Hill, Wyclef Jean und Pras Michel mit „Killing Me Softly” einen weltweiten Nummer 1-Hit. Dieser durfte natürlich nicht im Set fehlen, genauso wenig wie „Ready Or Not” oder „We Trying To Stay Alive” von Wyclef Jeans Solo-Album “The Carnival” (1997).

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Cro (2014)

Wenn man so will ein Running Gag unter allen Ringrockern: Der Überraschungsauftritt von Cro 2014. Im letzten Jahr vor der temporären Abwanderung des Festivals nach Mendig boten Marek Lieberberg und Co. den Rapper nach Iron Maiden auf und sorgten dafür nicht nur für Jubelstürme. Dennoch gab Cro in Sachen Bühnenshow alles und feierte zugleich den Release seines zeitgleich erscheinenden Albums „MELODIE”.

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Bushido (2006)

Der Berliner Rapper sorgte 2006 eine der wohl turbulentesten RaR-Geschichten: Nach massivem Publikums-Ärger in Nürnberg bei Rock im Park sagte er seinen Gig am Ring kurzfristig ab – zuvor soll sein Set bereits mit Bechern, Münzen und Steinen beworfen worden sein. Bushido kommentierte den shit-storm lapidar: „Wenn ihr schon mit Geld schmeißt, dann doch bitte Scheine, Fuffies oder so…“.

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Jay-Z (2010)

Zum 25. Geburtstag des Festivals gab es 2010 einen der größten Namen im Rap: Jay-Z. Genau platziert zwischen Slash und Rage Against The Machine gab der US-Amerikaner einen Querschnitt aus seiner langen Diskografie und bot dabei auch Überraschungen wie „Mundian To Bach Ke” (Panjabi MC) oder eine Hommage an „Dream On” (Aerosmith) mit „A Dream”. Highlight war aber sicherlich der Linkin Park Collabo-Song „Numb / Encore”, den er aber leider Chester Bennington und Co. performte.

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Nelly Furtado (2006)

Die Kanadierin mit portugiesischen Wurzeln bezauberte 2006 das RaR-Publikum mit sommerlichen Reggaeton-Vibes („No Hay Igual“), Pop-Soul („Say It Right“) und natürlich ihrem Megahit „I’m Like a Bird“. Parallel spielten Toolauf der Centerstage, doch davon ließ sich Nelly Furtado nicht beirren, die zu dem Zeitpunkt schon ein Superstar war.

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Wyclef Jean (2002)

Nur drei Jahre nach dem Split der Fugees stand Wyclef als Solokünstler 2002 in der Eifel. Mit seiner Mischung aus karibischem Reggae, Hip-Hop und politischem Sprechgesang konnte der Künstler einem ohnehin sehr bunt gemischten Lineup eine weitere Note bieten – wenn auch im strömenden Regen.

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Xavier Naidoo (1999)

Obwohl es heute mehr denn je abwegig erscheint, tatsächlich stand Xavier Naidoo 1999 auf der Rock am Ring Bühne. Ein Jahr nach der Veröffentlichung seines erfolgreichen Debüt-Albums „Nicht von dieser Welt” stand Naidoo als Co-Headliner auf der Centerstage zwischen Robbie Williams und Bryan Adams.

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Liquido (1999)

Liquido zählen leider bis heute zu den Inbegriffen des One Hit Wonders. Die einen lieben, die anderen hassen ihn, aber „Narcotic” verhalf der Band aus Sinsheim 1998 zu weltweiter Bekanntheit. Landete das zugehörige Album „Liquido” noch auf Platz 4 der Album-Charts in Deutschland, ging es danach erfolgstechnisch nur noch bergab. Immerhin: ein Auftritt bei Rock am Ring sprang auch dabei raus.

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Die Firma (1999)

Spätestens seit der neu aufgelegten Version von „Die Eine” 2005 war die Rap-Gruppe Die Firma so ziemlich jedem ein Begriff. Doch schon 1999 waren die Kölner Teil des Rock am Ring-Aufgebots. Zuvor hatte das Trio mit ihrem Album „Spiel des Lebens / Spiel des Todes” (1998) ein erstes Ausrufezeichen in der Szene gesetzt. Darauf zu finden war übrigens auch die Originalversion von ihrem Hit „Die Eine”.

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Wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt, dann findet ihr hier den ersten und zweiten Teil unserer Serie „40 Jahre Rock am Ring, 40 verrückte Acts“.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)

#PRK DreamHaus#Rock am Ring

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