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RXPTRS - Living Without Death’s Permission
ReviewCrossoverModern MetalRock

RXPTRS

Living Without Death’s Permission

Album

VÖ 24. Juni 2022Sony Music/Metal Bladecd · vinyl
Kathrin Löffler/26. Juni 2022
Streamen
SpotifyApple MusicYouTubeDeezerTidal
K

Kathrin ist ein Chamäleon des alternativen Musikgeschmacks, mit einem Faible für alles, was außergewöhnlich ist. Nichts bleibt vor ihr sicher – und erst recht kein Nischengenre. Da überrascht es wohl nicht, dass sie als Allrounder das MoreCore-Team tatkräftig unterstützt. Wenn sie nicht gerade voller Inbrunst an neuen Alben- und Live-Reviews schreibt, sitzt sie entweder in einem spannenden Bandinterview, um uns auf dem neusten Stand zu halten, oder verfasst informative MoreCore-Beiträge für die Website. Möchte man das Herz unserer Münsteranerin (jetzt Kölnerin) im Sturm erobern, dann am besten mit Sci-Fi-Lektüre aus den 60ern, Star Wars - kein Star Trek! - oder Lebkuchen.


Nach einer langen Single-Rutsche in den letzten Monaten legen die RXPTORS mit ihrer neuen Platte „Living Without Death`s Permission“ nun weitere sechs Songs nach. Und eines kann ich bereits jetzt vorwegnehmen: Wer die ersten vier Songs gefeiert hat, wird die restlichen Tracks lieben. Und wer keine Ahnung hat, wer die RXPTRS sind, sollte jetzt ganz dringend reinhören!

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So klingt das neue Album „Living Without Death`s Permission“ von RXPTRS

Also schnallt euch an Leute, denn das Newcomer-Quintett aus Großbritannien lässt nicht eine Sekunde auf sich warten und ballert seine Songs vom ersten Moment an mit voller Wucht durch unsere Gehörgänge. Wer von dieser verrückten Kombo zuvor noch nie etwas gehört hat, dürfte spätestens jetzt erstaunt aufhorchen. Die Stimme, die Melodie, die Gitarren – haben Billy Talent und System of a Down etwa ein geheimes Nebenprojekt gestartet?

Der Opener „Burning Pages“ lässt keinen Zweifel, dass sich die Band in irgendeiner Form von diesen Schwergewichten hat inspirieren lassen. Die Ähnlichkeiten sind so eindeutig, dass jedem Billy Talent-Fan, der sich mehr Output seiner Lieblingsband wünscht, hier definitiv das Herz aufgeht. Und wer an dieser Stelle noch nicht ganz überzeugt ist, sollte schnell zu Track Nummer fünf („Collapse“) skippen. Aber: Die RXPTRS kopieren nicht!

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Ganz im Gegenteil. Auch wenn beim Durchhören der zehn Songs auffällig oft immer wieder mal Ähnlichkeiten zu Bullet For My Valentine, Shinedown, The Used oder bereits genannten Kombos auftauchen, verpackt die Band ihren Sound dennoch außergewöhnlich individuell und innovativ. Wer nun also glaubt, die fünf Herren hätten keinen eigenen Stil und kopieren einfach nur das Erfolgsgeheimnis anderer Bands, liegt mehr als nur falsch. Stattdessen beweisen sie Mut und machen genau das nicht!

Denn ihre Songs sind eine wilde Achterbahnfahrt durch die Welt der Rock-Musik und könnten nicht unterschiedlicher sein. Hinter jedem Track lauert eine neue Überraschung, hinter jedem Ton eine neue, aufregende Wendung. Dürfen wir in einem Moment einem aggressiven Punk-Song lauschen („Demons in My Headphones“) finden wir uns im nächsten in einer Metalcore-Hymne mit Double-Bass-Drum und Hardrock-Vocals a la Zakk Wylde („Let Me Die How I Want“) wieder.

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Mit Instrumenten bewaffnet, reißt das Quintett innerhalb von zehn Songs die steifen Genre-Mauern der Musikindustrie ein und vermischt Hardcore, Alternative, Punk, Hardrock und Metal zu einem erfrischenden Crossover-Mix, der seinesgleichen sucht. Langweilig wird es auf diesem Album zu keinem Zeitpunkt.

Die RXPTRS machen das, worauf sie Bock haben, lassen sich nicht in Schubladen stecken und ändern das Genre auch gerne innerhalb eines Songs mehrfach. Mit „Living Without Death`s Permission“ erschaffen sie auf diese Art ein mitreißendes Album, von dem sich andere Bands in der heutigen Zeit gerne eine Scheibe abschneiden dürfen.

Foto: Nathan Roach / Offizielles Pressebild

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Fazit

9/10
· Hervorragend

Mit dieser Platte legen sich die RXPTRS ihre eigene Latte ganz weit nach oben. "Living Without Death`s Permission" glänzt durch Innovation, Einzigartigkeit, Mut und jeder Menge authentischen Spaß an Musik! Der frische Mix aus Metal, Punk, Alternative und Hardcore überzeugt auf ganzer Linie und macht aus dem Debüt-Album der fünf Briten schon jetzt einen Meilenstein. Reinhören ist hier ein absolutes MUSS!

RXPTRS - Living Without Death’s Permission

RXPTRS

Living Without Death’s Permission

Album

VÖ 24. Juni 2022

cd · vinyl

Sony Music/Metal Blade

▶Tracklist 10 Songs
  1. 1Burning Pages
  2. 2Rock Bottom (is a Stepping Stone)
  3. 3Dead Awake (Pretty as the Drugs We Take)
  4. 4Demons In My Headphone
  5. 5Collapse
  6. 6Gutterflies
  7. 7The Death Rattle
  8. 8Cold Ground
  9. 9The Frails
  10. 10Let Me Die How I Want
Streamen
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RXPTRS
Foto: Nathan Roach / Offizielles Pressebild

RXPTRS

EnglandSeit 2018

Foto: Nathan Roach / Offizielles Pressebild zu RXPTRS

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