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Review
Rock
Kritik: Avalanche - Armed To The Teeth
Mit ihrer als Pub Rock bezeichneter Musik stellen Avalanche schon seit einigen Jahren sicher, dass Australien auch jenseits von AC/DC ...
VON
Mauritz Hagemann
AM 22/02/2026
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Mit ihrer als Pub Rock bezeichneter Musik stellen Avalanche schon seit einigen Jahren sicher, dass Australien auch jenseits von AC/DC ein guter Pflaster für Rock ’n‘ Roll-Musik ist. Entstanden in den Pubs der Metropole Sydney hat sich die Band inzwischen auch außerhalb von Down Under einen Namen gemacht. Mit „Armed To The Teeth“ ist nun ihr neues Album erschienen.
Schnörkellose Rockmusik
Und schon der Opener „On The Bags Again“, der auch vorab als Single veröffentlicht worden war, bringt die Quintessenz der Band auf den Punkt. Ehrliche und schnörkellöse Rockmusik, die gleichwohl keineswegs platt oder ideenlos klingt. Auch der Titeltrack „Armed To The Teeth“, der ungemeines Ohrwurm-Potential aufweist, macht schon beim ersten Hören richtig Spaß. Avalanche sind auch in Sachen Produktion ein echter Gegenentwurf zum derzeitigen Mainstream. Die Songs auf „Armed To The Teeth“ sind alles andere als überproduziert. Hier geht es um Gesang, Gitarren, Bass und Drums. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Denn gut produziert ist die Platte ohne Frage. Aber sicher wird sich das ein oder andere Ohr erst einmal an den einfachen, schnörkellosen Sound gewöhnen müssen.
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Avalanche bleiben durchweg abwechslungsreich
Die Produktion der Platte lässt so natürlich auch zu, sich mehr mit der Stimme von Sänger Steven Campbell zu beschäftigen. Diese steht nämlich bei Avalanche zurecht im Mittelpunkt. Und ehrlich gesagt würde es vermutlich hier und da auch schon einmal etwas eintönig werden. Wäre da nicht die Variabilität in der Stimme Campbells. So wird „Armed To The Teeth“ zu einer durchweg stimmungsvollen Unterhaltung. „Dad, I joined a Rock n Roll Band“ macht da keine Ausnahme. Der Song ist wohl eine Hommage an die Eltern der Musikerinnen und Musiker, deren CD-Sammlungen nach eigener Angaben nicht ganz unwichtig für den Werdegang von Avalanche waren.
Der Spagat zwischen Abwechslung und Eingängigkeit>/h3>
Der Spagat zwischen der nötigen Abwechslung und der Eingängigkeit der Songs gelingt der auch in der zweiten Albumhälfte richtig gut. Sicher, hin und wieder erwischt man sich dabei, das ein oder andere Riff so oder so ähnlich schon einmal gehört zu haben. Aber es ist eben der der gerade beschriebene Spagat, den Avalanche beherrschen und so dafür sorgen, dass auch Songs wie „Blondie“ schnell richtig Spaß machen. Erwähnt werden sollte auch Steven Campbells Ehefrau Veronica, die an der Gitarre nicht nur vielseitige Riffs zum Besten gibt, sondern auch mit ihren Solo-Einlagen dafür sorgt, dass Avalanche auf „Armed To The Teeth“ ein stimmiges Gesamtpaket abgeben.
Avalanche beweisen jede Menge Live-Tauglichkeit
Ist man noch nicht in den Genuss gekommen, Avalanche live zu erleben, so bieten Songs wie „Hell’s Getting Hotter With You“ zumindest schon einmal einen guten Vorgeschmack. Wer beim Zuhören die Augen schließt, dürfte ohne Probleme in einen Pub – oder in eine Konzerthalle – eintauchen können und so zumindest imaginär eine Live-Show der Australier miterleben können. Denn die Songs auf „Armed To The Teeth“ sind nicht nur live-tauglich. Sie sind geradezu für die Bühne gemacht. Wer die Gelegenheit hat, Avalanche live zu sehen, sollte sich das auf gar keinen Fall entgehen lassen.
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In 40 Minuten servieren uns Avalanche mit „Armed To The Teeth“ ein Album, das Rock ’n‘ Roll-Herzen höherschlagen lässt. Authentisch, mitreißend und ohne Frage live-tauglich. Wer das Wohnzimmer zur stimmungsvollen Rockkneipe umtaufen will, braucht nur ein Kaltgetränk und die nötige PA – den Rest werden Avalanche gerne für euch erledigen.
Beitragsbild: Offizielles Pressefoto/b4tdigital
Avalanche (AUS) News
Armed To The Teeth
Künstler: Avalanche (AUS)
Erscheinungsdatum: 13.02.2026
Genre: Rock
Label:
Medium: Streaming, CD, Vinyl
- On The Bags Again
- Armed To The Teeth
- Down For The Count
- Going For Broke
- Dad, I Joined A Rock N' Roll Band
- The Hand That Feeds
- Ride Or Die
- Open To Retaliation
- Blondie
- Kick Your Heels Back
- Hell's Getting's Hotter With You
- Bottle Of Sin
- On The Bags Again
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