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Foto: Epitaph Records / YouTube: "The Ghost Inside - 'Aftermath'"
„Sie hatten Angst davor, dass alles außer Kontrolle gerät“ – Ex-The Ghost Inside-Bassist Jim Riley über seinen Rauswurf

„Sie hatten Angst davor, dass alles außer Kontrolle gerät“ – Ex-The Ghost Inside-Bassist Jim Riley über seinen Rauswurf

Ein reflektiertes Gespräch.

Admin/8. Juni 2020· Aktualisiert 6. April/2 Min.
A

Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.


The Ghost Inside·#The Ghost Inside
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The Ghost Inside meldeten sich am Freitag nach sechs Jahren musikalischer Abstinenz mit dem ersten Album seit ihrem verheerenden Busunfall anno 2015 zurück. Kurz nach der Release der Selfitled-Platte zogen aber sehr dunkle Wolken am Horizont auf.

Nach den Rassismus-Vorwürfen von Bracewar-Drummer Rashod Jackson trennte sich die Kombo von ihrem langjährigen Bassisten Jim Riley. Von Jackson sowie Terror-Gitarrist Martin Stewart wurden Riley rassistische Beleidigungen gegenüber einem dunkelhäutigen Busfahrer vorgeworfen.

Riley entschuldigte sich öffentlich für besagtes Ereignis, wurde letzten Endes dennoch „gefeuert“. Nun spricht er erstmals in Bewegtbildern über die Vorwürfe.

Ex-The Ghost Inside-Bassist Jim Riley reflektiert in einem Gespräch die Rassismus-Vorwürfe

In einem Gespräch mit einem langjährigen Freund namens Brock arbeitet der Musiker die damalige Zeit auf.

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Riley könne sich laut seiner Ausführungen zwar nicht mehr konkret an den diskutierten Moment erinnern, sehr wohl aber an die damalige Zeit und seine eigene Einstellung.

Ganz genau könne er sich aber an das Telefonat mit Rashod Jackson erinnern, um sich bei diesem für sein Verhalten zu entschuldigen. Jackson sei dies zum damaligen Zeitpunkt aber nicht genug gewesen.

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Jackson gegenüber empfinde Jim Riley derweil laut eigener Aussage keinen Unmut; ganz im Gegenteil: Er spricht vollen Lobes über Jacksons Arbeit innerhalb seiner Community und verstehe unter anderem auch deswegen die Wut auf ihn.

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Der Talk zieht sich dann noch eine ganze Weile, bis Riley dann nochmal auf seine nun ehemaligen Bandmitglieder zu sprechen kommt.

Demnach sei die Befürchtung, dass diese Vorwürfe ohne einen Rauswurf auf ewig mit TGI verknüpft seien und die Band auf ewig daran gemessen werde, einfach zu groß gewesen.

Den letztlichen Split habe er selbst nicht entschieden, stand diesem aber offen gegenüber.

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Das über eine Stunde andauernde Gespräch von Jim Riley mit seinem langjährigen Kumpel Brock könnt ihr euch über die beiden nachfolgend eingebetteten Instagram-Posts anschauen.

Der ehemalige The Ghost Inside-Basser ist nicht der einzige, dem im Zuge der durch den Tod George Floyds neu entfachten Debatte Rassismus vorgeworfen wird.

Wie es mit TGI weitergeht und wann ein Nachfolger für Jim Riley bekanntgegeben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Jim Riley selbst scheint jedenfalls an sich arbeiten zu wollen. Und Einsicht ist bekanntermaßen der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.

Einen Kommentar zum Rausschmiss Rileys findet ihr über diesen Verweis.

Bild: Epitaph Records / YouTube: „The Ghost Inside – ‚Aftermath'“

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