Immer gut gelaunt und stets mit einem Lächeln auf den Lippen nimmt sich Sporty-Spice-Energiebündel Cassy, neben ihren Jobs als Pilates- und Jumping-Fitnesstrainerin, gerne auch Zeit für eine ausführliche Albumrezension. Wenn sie sich dann doch mal etwas Zeit für sich freischaufelt, kümmert sie sich liebevoll um ihre Kollektion seltener Pflanzen, macht es sich für `nen Star Trek Marathon (kein Star Wars!) vor dem Fernseher bequem oder recherchiert für themenbezogene MoreCore-Beiträge. Ihr bereicherndes Talent zum „Labern“ nennen einige „angenehm grenzüberschreitend“, wir nennen es lieber „Potential für gute Interviews“. Festivalbesuche stehen natürlich auch regelmäßig auf dem Plan, bevorzugt die Kleineren. So oder so - die spannenden Livereviews lassen jedenfalls nicht lange auf sich warten.
Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen – diesen Spruch hat sich die britische Formation von Polar allem Anschein nach auf die Fahne geschrieben. Wie sonst ließe sich erklären, dass nach der Rückkehrer-Single „Dissolve Me“ gleich ein weiterer Input für uns im Anflug ist? „Everywhere, Everything“ stellt gerade einmal den zweiten Track nach ihrer Wiederkehr dar und lässt unsere Herzen durch die Tiefdruck-Romantik der gestimmten Gitarren direkt höherschlagen.
Hingehört und stillgestanden – seht den Clip zum Polar-Track „Everywhere, Everything“
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Auf die neue Musik haben Fans die gesamte Pandemie lang warten müssen. Nun wird klar, dass sich die Wartezeit mehr als ausgezahlt hat, denn diese beiden Tracks könnten lediglich einen Vorgeschmack auf mehr darstellen.
Das noch aktuelle Studioalbum „Nova“ erschien 2019 und damit kurz vor dem Corona-Wahnsinn. Diese lange Kreativpause hat das Quartett optimal genutzt, indem sie ihre indes gemachten Erfahrungen in ihren neuen Singles verarbeiten. So erklärt Vocalist Adam Woodford zur Entstehung von „Everywhere, Everything“:
„During the periods o flockdown and being isolated from all I have ever known, I felt a great distance grow between myself and my friends which was a very hard process to digest. While walking around old paths in my surrounding areas, I had serious moments of reflection and however far apart the distance becomes between everyone, I know the memories and connections we had always stand up against the test of time.“
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Dass die Köpfe von Polar zu Großem fähig sind, steht außer Frage. Genau genommen machen sie – von der Durchsetzungskraft ausgehend – dort weiter, wo sie zuletzt aufgehört haben.
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2020 kam die entzückende Tour mit After The Burial, Spiritbox und Make Them Suffer abrupt zum Stehen. Nach dieser Zwangspause startet die Hardcore-Truppe auf ein Neues voll durch – bald hoffentlich auch live!