Musiker durch und durch. Ein Leben ohne Mucke machen, hören und live erleben, gibt es für Malin nicht. Dementsprechend ist Musik auch Malins Lieblings-Gesprächsthema. Und damit er seinem Umfeld damit nicht zu sehr auf die Nerven geht, schreibt er einfach für MoreCore. Die neuesten Alben von altbekannten und gefeierten Artists, vom Underdog aus dem Nischengenre, von lokalen Konzerten oder den großen Festivals – you name it – Malin wird euch etwas dazu erzählen. Als Schlagzeuger, Musiklehrer und Student der sozialen Arbeit findet er, dass man Musik und Menschen nicht trennen kann oder sollte, denn nichts macht Musik schöner, als die Gemeinschaft und das Miteinander. Wenn er euch nicht gerade von seiner Plattensammlung berichtet, probt und schreibt er wahrscheinlich mit seiner Band Small Strides, stopft sich den Bauch mit Guacamole voll oder steht am Fenster und beobachtet die Hunde in der Nachbarschaft.
Es ist vorbei mit dem Spätrechtseinschlafen, denn das Frühlingserwachen ist da. Der tägliche Schmerz könnte sich bei euch also von nun an wieder auf das Hören solcher unglaublich schlechten Witze beschränken. Wer ansonsten noch gegen Knie- und Rückenprobleme anlaufen muss, lässt sich ja vielleicht bei so wunderbaren Temperaturen wie gerade mal wieder zu einer Joggingrunde hinreißen. Aber egal, was ihr diese Woche macht und mit welchem Mist ihr euch rumschlagen müsst: Die richtige Musik darf dabei nicht fehlen:
Spiritbox – Deep End
Spiritbox haben dieses Wochenende hoffentlich ordentlich gefeiert und können am heutigen Montag vielleicht noch ein wenig ausschlafen. Verdient hätten sie es sich auf jeden Fall, nachdem sie so viel Arbeit und Herzblut in ihr neues Album “Tsunami Sea” gesteckt haben. Im kommenden Monat geht es für die Kanadier:innen zunächst auf große Nordamerika-Tour, bevor wir uns im Festivalsommer auf ihre Besuche am Ring und im Park freuen dürfen. Vielleicht kriegen wir dabei sogar den bedächtigen Albumcloser “Deep End” auf die Ohren?
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Die musikalische Reise von Scowl ist und bleibt genauso unergründlich wie spannend. Wie weit sich ihre neuesten Ausuferungen erstrecken, werden wir spätestens am 4. April erfahren, wenn uns ihr neues Album “Are We All Angels” erreicht. “Tonight (I’m Afraid)” setzt einen interessanten Lauf an Singles fort und zeigt die Kalifornier:innen von einer sehr atmosphärischen Seite. Zumindest bis im hinteren Drittel doch wieder zumindest in Ansätzen ein wenig Hardcore-Feeling heraufbeschworen wird und ein entspannter Two Step mal wieder möglich wäre.
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Das Jahr, auf das (wirklich ausnahmslos alle) Emos weltweit gewartet haben, ist endlich eingetroffen. Im Zuge der immer häufiger werdenden Jubiläumstouren konnte man schon seit einiger Zeit darauf hoffen, dass sich Turnover zum zehnjährigen Jubiläum ihres Magnum Opus “Peripheral Vision” (2015) nochmal mit diesen elf Dreamo-Meisterwerken auf den Weg in die Clubs der Welt machen würden. Aber nicht nur das: Auf der bald erscheinenden Deluxe-Version der Platte wird es sechs frische Takes von Songs aus dieser Ära geben. Mit “Humming” erreicht uns nun der erste davon.
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Auch Whitechapel müssen wir nachträglich noch einen fröhlichen Releasetag wünschen! Kaum zu glauben, dass die aus Knoxville, Tennessee stammende Band schon ihr sage und schreibe neuntes Album herausgebracht hat! Mit “Hymns in Dissonance” machen sich die Deathcore-Veteranen ein vorzeitiges Geschenk zum 20-jährigen Bandbestehen, das im kommenden Jahr bevorsteht. Songs wie das gnadenlose “Hate Cult Ritual” zeigen dabei, dass sich Phil Bozeman & Co. auch immer noch bestens in ihrem Metier auskennen.
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Um das Warten auf ihr neues Album “Will You Haunt Me, With That Same Patience” (VÖ: 16.05.2025) geben uns Bury Tomorrow noch eine weitere Single-Auskopplung. Diese hört passenderweise auf den Namen “Waiting” und bildet nach “Let Go”, “What If I Burn” und “Villain Arc” bereits den vierten Vorboten ihres achten Langspielers. Darin haben sie eine Menge bissiger Riffs und einen epischen Chorus für uns parat. Auch die Briten werden im kommenden Jahr ihren 20. Bandgeburtstag feiern.
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Webbed Wing tauchen auf ihrem neuen Song “Come On” knietief in die 90er ein und bringen uns einen entspannten Kopfnicker mit warmherziger Stimmung und sanften Akustikgitarrren. Das Ganze ist so schnell vorbei, dass man sich eigentlich gleich den nächsten neuen Song der Band aus Philadelphia wünschen würde. Ob sich ein neues Album in Reichweite befindet, steht zu diesem Zeitpunkt noch aus. Aber Fans dieses Sounds sind mit Sicherheit auch gut mit der kommenden Platte von Superheaven (VÖ: 18.04.2025) sehr gut bedient.
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Wer ist noch bereit für eine gehörige “Party” im Festivalsommer? Teen Mortgage beehren uns unter anderem am Ring, im Park und beim Jera On Air. Mit dabei werden sie ihr Debütalbum “Devil Ultrasonic Dream” (VÖ: 04.11.2025) haben, auf dem sie ihren nicht endenden Lauf an catchigen Garage Punk-Songs mit Sicherheit fortsetzen werden. Wie ich mir da so sicher sein kann? Schon ihre zahlreichen Singles und EP’s seit 2019 trafen ausnahmslos ins Schwarze. Da lässt man sich wirklich nicht zweimal in den Pit bitten.
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Erst vergangenen Freitag haben uns Black Foxxes ihr viertes Album “The Haar” beschert und sind nun schon in den Van gestiegen, um das Ding ausgiebig zu betouren. Wie man es von der Band aus dem westenglischen Exeter gewohnt ist, nehmen sie uns wieder mit auf eine emotionale Reise, die ihresgleichen sucht. So wirklich vorhersehen kann man Songs wie “Ha Ha Ha” nicht, die mit einer groovigen Bassline so unscheinbar beginnen, aber mit Hilfe von kratzigen Gitarren und lärmigen Drums einen ungeheuren Sog entwickeln.
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Wer sich Black Foxxes diese und nächste Woche in Köln, Hamburg oder Berlin gönnt, sollte in jedem Fall früh genug den Weg zur Venue antreten, um FYUS nicht zu verpassen. Das Aachener Indie-Punk-Trio wird die drei Abende eröffnen und dabei mit Sicherheit den ein oder anderen Vorgeschmack auf ihre kommende Platte “Heal” (VÖ: 28.03.2025) geben. Einer davon hört auf den Namen “Cold Sheets and Sleepless Nights” und besticht durch seine düstere Grundstimmung und einen druckvollen Chorus.
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Wir schließen uns hier im Music Monday auch mal dem neuen Format unserer Kolleg:innen vom Podcast an. Das Ganze nennt sich “New Bands from the Block” und schreit regelrecht nach so großartigen Bands wie HIMITZU aus dem Ruhrgebiet. Auf ihrer Debüt-EP “Tears of Gold” (2024) präsentierte uns das Quartett bereits ihren modernen und atmosphärischen Alternative Rock-Sound, den sie nun auf ihrer kommenden EP “EXHALE THE PAST // INHALE THE FUTURE” nochmal verfeinern werden. Das bockstarke “PREDATOR” lässt auf jeden Fall darauf schließen!
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