Alben im 1. Quartal 2019: Unsere ultimative Teamwertung

Was für ein Jahr! Moment, es ist ja erst April. Dennoch gab es schon so viele verdammt gute und spannende Veröffentlichungen, dass wir im Team kurz Revue passieren lassen und uns eine Auswahl an Releases genauer angeschaut haben. Sieben unserer Autoren haben sich mit einer Auswahl an Neuerscheinungen aus dem ersten Quartal des Jahres vertraut gemacht und diese bewertet. Aus dem Durchschnitt ergibt sich das Ranking, das die ein oder andere Überraschung, Meinungsverschiedenheiten, aber auch einen gemeinsamen Nenner offenbarte.

MoreCore Quartalsrückblick – *KLICK* aufs Bild

Ranking mit Teamstimmen

Platz 1: La Dispute – Panorama (VÖ: 22.03.2019)

Panorama ist La Dispute’s wohl persönlichste Platte und glänzt durch seine gewohnt bedrückende Atmosphäre und packendes Storytelling. Ein Album, das Aufmerksamkeit benötigt, damit es sich voll entfalten kann. (Maik Krause)

Platz 2: I Prevail – Trauma (VÖ:29.03.2019)

„Wo „Scars“ einzeln betrachtet damals einer der besten Songs des Jahres war, gelingt I Prevail mit „Trauma“ diesmal gleich ein ganzes Album welches definitiv um den Titel „Album des Jahres“ mitspielt!“ (Jakob Jahnke)

Platz 3: SeeYouSpaceCowboy – Songs For The Firing Squad (VÖ: 25.01.2019)

Definiertes Chaos und jede Menge Überraschungen, verpackt in mundgerechten Snacks liefern den Mathcore-Soundtrack für deine MySpace-Seite. (Philip Linn)

Platz 3: Shrezzers – Relationships (VÖ: 04.01.2019)

Irgendwo zwischen Metal, Pop, RnB und Funk, landen Shrezzers mit ihrem Debut ein ordentlichen ersten Eindruck und wissen auch das Saxophone passend in Szene zu setzen. (Philip Linn)

Platz 3: Whitechapel – The Valley (VÖ: 29.03.2019)

„The Valley“ ist das wohl reifste und stärkste Album der Band, die nun insbesondere durch den gekonnt gesetzten Cleangesang glänzt! (Rodney Fuchs)

Platz 6: While She Sleeps – So What? (VÖ: 01.03.2019)

While She Sleeps liefern uns auf „So What?“ mit abwechslungsreichen Songs einen soliden, modernen Metalcore, dem leider ein wenig die Ohrwürmer aus den beiden Vorgängeralben fehlen. (Julia Lotz)

Platz 7: Ghost Iris – Apple of Discord (VÖ: 22.02.2019)

Auf „Apple Of Discord“ bewegen sich Ghost Iris einen Schritt mehr zum Metal und lassen die Djent-Komponente etwas außen vor. Gut so, denn catchy Refrains, gute Vocals und drückende Riffs dominieren neben harten Breaks! (Rodney Fuchs)

Platz 8: Fever 333 – STRENGTH IN NUMB333RS (VÖ: 18.01.2019)

Wenn man heute den Nu-Metal und Crossover nochmal neu erfinden würde, dann würde man auf genau das kommen was Fever 333 auf „Strenght in Numb333rs“ mache! Starkes Stück! (Jakob Jahnke)

Platz 8: Born Of Osiris – The Simulation (VÖ: 11.01.2019)

Born Of Osiris gelingt es erstmals seit „The Discovery“ ihren Sound nicht hinter sinnlosen Leersaitenriffs zu verstecken. Stattdessen verbinden sie auf „The Simulation“ alle Elemente für die man die Band lieben kann! (Rodney Fuchs)

Platz 8:Blood Youth – Starve (VÖ: 22.02.2019)

Mit „Starve“ haben Blood Youth einen Schritt nach vorne gemacht und ihren Songs den „Bumms“ verschafft, der dem Vorgängerwerk noch ein bisschen fehlte. (Julia Lotz)

Platz 8: The Royal – Deathwatch (VÖ: 08.03.2019)

The Royal liefern mit „Deathwatch“ ihr anspruchsvollstes Werk ab, das sich kein Fan von abwechslungsreichem und modernem Metal entgehen lassen sollte. (Sebastian Beiler)

Platz 12: Emarosa – Peach Club (VÖ: 08.02.2019)

Absolut überraschendes Album, das vorallem durch den Disco & RnB Einschlag unglaublich gute Laune machen kann. Diese Stilerweiterung tut Emarosa richtig gut. (Michael Milkowski)

Platz 13: Papa Roach – Who Do You Trust? (VÖ: 18.01.2019)

Ein grundsolides Rockalbum mit ein paar musikalsichen Überraschungen, bei denen Papa Roach sich und ihrem Sound aber letztendlich treu geblieben sind. (Julia Lotz)

Platz 14: Bring Me The Horizon – amo (VÖ: 25.01.2019)

Bring Me The Horizon gehen ihren nächsten großen Schritt. Wer so gekonnt verschiedenste Stile und Einflüsse zu einem stimmigen Gesamtbild zaubern kann, verdient vollsten Respekt. Sau gut! (Michael Milkowski)

Platz 15: Crystal Lake – Helix (VÖ: 08.02.2019)

Irgendwie wollen Crystal Lake alles und bauen sogar Trap-Elemente in ihre Musik ein. So krass wie „Aeon“ bleibt das Album aber nicht und bewegt sich daher eher im Mittelfeld. Vielleicht wollten die Japaner einfach einen Tick zuviel… (Rodney Fuchs)

Platz 15: Dream Theater – Distance Over Time (VÖ: 22.02.2019)

„Distance Over Time“ ist ein fast komplett rundes Album, auf dem Dream Theater es hervorragend schaffen, einerseits ihre altbewährten Strukturen einfließen zu lassen und sich andererseits einen neuen Anstrich zu verpassen. (Julian Schmitz)

Platz 17: Breathe Atlantis – Soulmade (VÖ: 25.01.2019)

Breathe Atlantis haben mit ihrem neuen Album Soulmade ihren Sound weiterentwickelt und liefern soliden Post-Hardcore bis Alternative Rock mit RnB-Einschlag. Etwas mehr Mut beim Verlassen dieser Genres hätte dem Album aber sehr gut gestanden.

Platz 17: Millencolin – SOS (VÖ: 15.02.2019)

Millencolin wissen, was sie können und das machen sie, wie auch bereits auf ihren früheren Alben, ebenfalls auf „SOS“. Ein bisschen mehr Abwechslung würde dem Album gut tun, dennoch liefern die Schweden auch mit ihrem neuen Album das, was man von ihnen erwartet.

Platz 19: Rogers – Mittelfinger für Immer (VÖ: 08.03.2019)

Rogers liefern mit „Mittelfinger für immer“ ein solides und kurzweiliges Punkrock-Album, auf dem nicht weniger, aber auch nicht mehr zu finden ist, als das, was man erwartet. (Julia Lotz)

Platz 20: Weezer – The Black Album (VÖ: 01.03.2019)

Weezer experimentieren sich quer durch Genres und verhaspeln sich dabei ordentlich. (Maik Krause)

Platz 21: To The Rats And Wolves – Cheap Love (VÖ: 22.02.2019)

Ein Mix aus technischen guten Musikern und einer ganzen Menge verschiedener Stile machen „Cheap Love“ zum Teil etwas zu divers, weshalb dem Album der rote Faden fehlt – manchmal ist weniger eben mehr.

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