
malheur bringen mit „Bonmot“ ihre Debüt-Single an den Start
Ein neuer Stern am Post-Hardcore-Himmel.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Handgemachter Post-Hardcore mit ein bisschen Punk-Attitüde gefällig? Kein Problem, hiermit können malheur bestens dienen! Die noch seeehr junge Band aus Münster bringt nämlich mit „Bonmot“ ihr allererste Single überhaupt an den Start – und verspricht damit Großes.
Das Video zur Debüt-Single „Bonmot“ von malheur
Das Trio aus NRW besteht aus Gitarrist Jens, Bassist und Sänger Merten sowie Drummer Hannes. Mit „Bonmot“ debütiert die Münsteraner Band nun und bringt nach eigener Aussage einen Song über Zerbrechlichkeit unter die Leute – also direkt eine persönliche und emotionale Message. Merten sagt hierzu:
„Die Zeilen ‚Fahnen im Wind, die mit den Fragen die sind sich drehen, eins und eins macht zwei und morgen dann halt drei‘ reflektieren nicht nur eine sowieso schnelllebige Welt, sondern auch die Erkenntnis, dass ich mich nicht von einer auf mich projizierten Verunsicherung oder instabilen Launen von anderen aussaugen lassen muss, um z.B. eine zwischenmenschliche Beziehung zu erhalten.“ Weiter beschreibt er: „Wenn ich meine Überzeugungen, also meinen inneren Wertekompass anfange aufzugeben, damit etwas weiter funktioniert, was für mich selbst vielleicht gar nicht so gut ist, dann ist das kein nachhaltiger Lebensentwurf.“
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Wahre Worte, denn wer bezahlt am Ende? Natürlich man selbst. „Dieses ‚Alles wird gut, ist nur ein Steinchen im Schuh‘ sind wortwörtlich meine Gedanken gewesen, wenn ich Menschen eine dritte, vierte, fünfte Chance eingeräumt habe“, sagt er.
Wie das Ganze musikalisch klingt, könnt ihr euch nun nachfolgend anhören. Natürlich haben malheur ihren allerersten Song auch mit einem passenden Musikvideo untermalt, das wir euch ebenfalls nicht vorenthalten wollen. Doch hört und seht einfach selbst: „Bonmot“ steht hier und jetzt für euch bereit.
Wir sind uns sicher, zukünftig noch sehr viel von malheur zu hören. Die Band arbeitet derzeit an ihrer Debüt-EP und auch die ersten Auftritte werden fleißig geplant. Also: Diese Formation gilt es, im Auge zu behalten!
Foto: Pi Roßberg / Offizielles Pressebild


