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Lamb Of God: Randy Blythe darüber, was für ihn das „Komplizierteste“ daran ist, in einer großen Band zu sein

Real Talk.

VON AM 29/12/2022

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 – dato noch unter dem alten Namen „Burn The Priest“ – konnten sich Lamb Of God über die Jahre und fast drei Jahrzehnte in die Herzen vieler, vieler Metal-Fans weltweit spielen. Ein zunehmend größer gewordener Fußabdruck, der sich mittlerweile natürlich von der ursprünglichen Motivation des reinen Musizierens unterscheidet und entsprechend andere Begleiteffekte mit sich bringt.

Lamb Of God-Frontmann Randy Blythe mag den Business-Part des Bandseins nicht

Frontmann Randy Blythe stand nun in einem neuen, seitens Blabbermouth transkribierten Interview Rede und Antwort – unter anderem auch in Bezug auf die Frage, was für ihn das bisher Komplizierteste daran gewesen sei, in einer Band wie eben Lamb Of God zu sein.

„Ich glaube, das Komplizierteste ist nicht wirklich etwas, was innerhalb der Band stattfand. Es ist eher der Versuch, einen Sinn darin zu finden, wie all das zu einer Karriere geworden ist. Denn wir haben es einfach aus Liebe zur Sache gemacht. Deshalb haben wir die Band gegründet. Ich habe nie gedacht, dass es ein Job sein würde. Ich dachte nie: ‚Oh, wir werden Rockstars sein‘ oder so.

Ich glaube, das wirklich Komplizierte daran war für mich, mit der Tatsache zurechtzukommen, dass etwas, das ich sowieso tun würde, nämlich Musik zu machen, zu einem Geschäft geworden ist. Und das ist etwas, womit ich mich nicht immer ganz wohl fühle, um die Wahrheit zu sagen, denn ich bin ein ganz normaler Typ. Deshalb haben wir ja auch ein Management; ich kümmere mich nicht um das Geschäft. Aber ich glaube, das war wirklich das Komplizierteste für mich – zu begreifen, dass es jetzt ein Geschäft ist. Denn wir beschäftigen eine Menge Leute.

Die Leute konnten ihren Familien dieses Jahr Weihnachtsgeschenke kaufen, weil wir sie beschäftigen. [lacht] Es ist definitiv eine Band, die – es ist unsere Kunst ist und wir lieben sie – aber es ist auch ein Geschäft, und für mich ist es seltsam, das zu akzeptieren. Es ist seltsam. Denn ich komme nicht aus der Geschäftswelt. Ich hatte nie Geld. Ich bin kein reiches Kind oder so etwas.

Einfach zu lernen, ein professioneller Musiker zu sein, ist wohl der komplizierteste Teil. Die Musik zu schreiben und auf Tour zu gehen und Konzerte zu spielen und all dieser Scheiß, das macht Spaß. Das ist einfach für mich. Das Geschäftliche zu lernen, das war kompliziert.“

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17.03.2023 – CH – Zürich, The Hall
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Foto: Travis Shinn / Offizielles Pressebild

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