Kathrin ist ein Chamäleon des alternativen Musikgeschmacks, mit einem Faible für alles, was außergewöhnlich ist. Nichts bleibt vor ihr sicher – und erst recht kein Nischengenre. Da überrascht es wohl nicht, dass sie als Allrounder das MoreCore-Team tatkräftig unterstützt. Wenn sie nicht gerade voller Inbrunst an neuen Alben- und Live-Reviews schreibt, sitzt sie entweder in einem spannenden Bandinterview, um uns auf dem neusten Stand zu halten, oder verfasst informative MoreCore-Beiträge für die Website. Möchte man das Herz unserer Münsteranerin (jetzt Kölnerin) im Sturm erobern, dann am besten mit Sci-Fi-Lektüre aus den 60ern, Star Wars - kein Star Trek! - oder Lebkuchen.
Johnny Knoxville ist für seine verrückten Ideen und waghalsigen Stunts bekannt. Die Fans von Jackass lieben ihn für seine gefährlichen Aktionen. Doch bei den Dreharbeiten für den aktuellen Film „Jackass Forever“ hatte er weniger Glück und verabschiedet sich deshalb nun in den Stunt-Ruhestand.
Johnny Knoxville erlitt Hirnschaden nach Stierangriff in Jackass Forever
Im aktuellen Trailer zum bevorstehenden Film ist der Unfall bereits in einem kleinen Ausschnitt zu sehen. Johnny Knoxville begibt sich zum Rodeo und wird von einem Stier angegriffen. In einem Interview in der Howard Stern Show erzählt der Schauspieler von den Dreharbeiten an diesem Tag.
Alles woran er sich noch erinnern könne, ist, dass der Arzt einige Tests mit ihm gemacht habe. In einem Aufmerksamkeitstest hätte er lediglich 17 von 100 möglichen Punkten erreicht.
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Für Knoxville war das ein einschneidendes Erlebnis. „Der Stierangriff war der schlimmste, den ich je von einem Stier oder vielleicht sogar überhaupt abbekommen habe“, erzählt er. Er habe sich dabei das Handgelenk und die Rippen gebrochen und einen Hirnschaden erlitten.
„Ich musste all diese Behandlungen über mich ergehen lassen, diese transkranielle Magnetstimulation, bei der der Kopf 30 Minuten lang mit Magneten beschallt wird, und zwar, oh Gott, ich würde sagen, 10 bis 12 Behandlungen über einen Zeitraum von zwei Monaten, die bei Depressionen und kognitiven Fähigkeiten helfen sollen. Es war schwer, sich davon zu erholen. Ich habe damals versucht, den Film zu schneiden, aber ich konnte nicht stillsitzen.“
Knoxville will aus dieser Erfahrung Konsequenzen ziehen und keine Stunts dieser Art mehr machen. „Ich muss nichts mehr beweisen“, erklärt er, „ich habe immer noch die Kontrolle über alle meine Fähigkeiten, also muss ich keine großen Stunts mehr machen.“
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Heute ginge es ihm aber schon besser. Angeblich ginge es ihm nach der Einnahme von Medikamenten und einer Therapie sogar so gut wie nie zuvor. Dennoch wolle er sich erst einmal etwas zurückziehen und Schläge auf den Kopf nicht mehr riskieren.
„Jackass Forever“ mit Johnny Knoxville und vielen weiteren bekannten Gesichtern wird hierzulande ab dem 17. März 2022 zu sehen sein.