Wenn unsere Tamara nicht gerade mit ihrem Master in Musikjournalismus eingespannt ist, versorgt sie die Leserschaft mit Rezensionen und Interviews rund um Bands, die eigentlich nur noch unsere Eltern hören.
Zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Till Lindemann und Wacken. Sieht man sie nicht im Club oder durch einen Moshpit tanzen, steht sie hinter dem Tresen und mixt unverschämt gute Cocktails, um mit Freuden ihre Freunde abzufüllen. Neuerdings versucht sie sich auch als Pflanzenmutti und an der E-Gitarre. Ganze 3 Akkorde beherrscht sie schon, einer Karriere in einer Punkband würde also nichts mehr im Weg stehen.
Das Jahresende rückt näher und das sorgt natürlich dafür, das alle ihr musikalisches Jahr Revue passieren lassen – egal ob Privatperson, Streaming-Plattform oder journalistisches Format. So hat das auch die UK-Ausgabe des Metal Hammer gemacht und seine Top 50 der besten Alben des Jahres veröffentlicht. Schauen wir doch gleich mal rein!
Das sind die besten Alben 2024 laut Metal Hammer UK
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2024 war in jeglicher Hinsicht ein verdammt krasses Jahr. Während uns Politik und Weltgeschehen schier verzweifeln lassen haben, war da zum Glück immer Musik, die uns das alles hat ertragen lassen. Und nicht nur das. Manche Krise hat auch das ein oder andere Album beeinflusst.
Tausende von Alben der heavy Music Szene sind in diesem Jahr erschienen – alle natürlich unterschiedlichster musikalischer, stilistischer und thematischer Färbung. Schwer, sich da für einen Favoriten zu entscheiden – Metal Hammer UK hat es trotzdem mal probiert.
Welche Gruppe hat es auf Platz 1 geschafft, wo ist eure Lieblingsband gelandet und wie gut sind die vermeintlichen Szene-Highlights in Konkurrenz zu den brandneuen Durchstartern weggekommen? Die vollständige Liste der besten Alben laut Metal Hammer UK findet ihr hier.
Zur vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlichen Vergabe des ersten Platzes an Blood Incantation gaben die Kollegen folgende Begründung an:
„Riesige Riffs und sengende Harmonien verweben sich mit benommenen Bassausstrahlungen, schroffen, krachendem Meteoritengebrüll und, am Ende des Albums, einem der atemlosesten, mitreißendsten Black-Metal-Höhepunkte des Jahres. Diese Momente waren durchzogen von östlichen Melodien, unerwarteten Bongos, Spritzern gesprenkelter akustischer Schönheit und Mellotron-Workouts von Mitgliedern von Hällas und Tangerine Dream.“