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Creed verschwinden aus Line-up von Kid Rocks umstrittenem „Rock The Country“-Festival
Das Event gilt als MAGA-freundlich.
VON
Laura-Marie Reiners
AM 07/02/2026
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Creed werden nicht länger bei Kid Rocks „Rock The Country“-Festivaltour auftreten. Ohne offizielle Stellungnahme verschwanden die Musiker stillschweigend aus dem Line-up des MAGA-nahen Events, obwohl sie noch im Januar als Headliner beworben wurden. Der Rückzug von Creed reiht sich in eine Serie prominenter Absagen ein.
Creed, Shinedown und weitere nicht mehr Teil der „Rock The Country“-Tour
Zuvor hatten bereits Shinedown und Rapper Ludacris ihre geplanten Auftritte abgesagt. Während Ludacris‘ Management dem Rolling Stone erklärte, sein Name sei lediglich versehentlich auf dem Festivalplakat gelandet, bezogen Shinedown über ihre Social-Media-Kanäle Stellung. Dort betonten sie, dass sie sich nicht an einem Event beteiligen wollten, das gesellschaftliche Gräben weiter vertiefen könnte.
Creed haben sich bislang nicht zu ihrem Exit geäußert. Die Band um Sänger Scott Stapp sollte ursprünglich gemeinsam mit Shinedown und Ludacris beim Festivalstopp in Anderson, South Carolina, auftreten. Genau dieser Termin wurde inzwischen sogar komplett gestrichen, wie der Verwaltungsleiter von Anderson County, Rusty Burns, gegenüber WYFF4 am 06. Februar bestätigte. Konkrete Details nannte er nicht.
Der Festivaltermin wurde daraufhin auch von der offiziellen Website entfernt, die nun nur noch sieben statt ursprünglich acht Shows aufweist. Auch die Country-Künstlerinnen Morgan Wade und Carter Faith sagten bereits ihre Auftritte ab.
Kid Rock ist Trump-Unterstützer
Die „Rock The Country“-Tour ist umstritten, da Initiator Kid Rock als Unterstützer der MAGA-Bewegung gilt und enge Kontakte zu US-Präsident Donald Trump pflegt, bei dessen Veranstaltungen er in der Vergangenheit mehrfach zu sehen war.
Neben Kid Rock werden auch andere Künstler:innen aus dem Rock-/Metal-Kosmos auf der Festivaltour auftreten, darunter Lynyrd Skynyrd, Staind-Frontmann Aaron Lewis und Asking Alexandria-Sänger Danny Worsnop. Sie startet am 1. Mai in Bellville, Texas, und endet am 12. September in Hamburg, New York.
Foto: Chuck Brueckmann / Offizielles Pressebild
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