
Coronavirus: Social Distancing-Venue in Großbritannien veranstaltet erstes Konzert
Und das schien gut funktioniert zu haben.
Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.
Noch immer treibt das Coronavirus weltweit sein Unwesen und noch immer versuchen Konzertveranstalter und Künstler einen Weg zu finden, auch zukünftig mit der Krise umzugehen. Während der Blick auf einige sogenannte „Social Distancing“-Shows in den USA Tränen in die Augen treiben, da die Maßnahmen hier nicht allzu ernst genommen werden, scheint das zumindest nicht weit weg von hiesigen Gefilden soweit ganz gut zu klappen.
In Großbritannien öffnete nun die erste Social Distancing-Venue seit dem Lockdown. Musiker Sam Fender spielte am Dienstagabend eine Open Air-Show in Gosforth Park, Newcastle. Der Veranstalter veranlasste Absperrungen, um den Sicherheitsabstand zu wahren. Fans sollten mit dem Auto anreisen, Toilettengänge mussten nach dem Einbahnstraßen-Prinzip erledigt werden.
Soweit so gut, doch die interessanteste Sache daran: Die Zuschauer hielten sich daran. Das Konzept schien zu funktionieren. Aufnahmen des Konzerts schafften es bereits ins Netz. Anschauen könnt ihr euch ein Paradebeispiel einer größeren Veranstaltungen während der Pandemie nachfolgend.
UK veranstaltet erste Social Distancing-Show während Coronavirus-Pandemie
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Eine tolle Sache, die uns Mut macht, dass das Live-Jahr 2020 doch nicht gänzlich gelaufen ist.
Auch hierzulande fanden bereits die ersten Abstandskonzerte kleinerer Acts statt. Da die Bundesländer in Deutschland die Auflagen eigenständig definieren, fallen die Maßnahmen bei solchen Shows unterschiedlich aus.
Unsere Pia besuchte zuletzt zwei Social Distancing-Shows von Tenside und Marathonmann in München. Ein Bild davon könnt ihr euch über die entsprechenden Verlinkungen machen.
In Düsseldorf will Live Nation kommenden Monat die erste Großveranstaltungen seit der Coronavirus-Pandemie veranstalten. Tickets für das Event mit rund 13.000 Menschen sind bereits im Vorverkauf.
Ob das Konzert tatsächlich stattfindet, ist bislang jedoch noch nicht ganz klar. Seitens der Bundesregierung von NRW hagelte es Kritik, da das Event angeblich nicht abgesprochen war. Bundesweit herrscht bis Ende Oktober ein Verbot von Großveranstaltungen.
Foto: Engine No.4 @ Instagram (engineno4)


