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Foto: Pia Böhl · @piaboehl
Corey Taylor über den finanziellen Status von Slipknot: „Wir verdienen gar nicht so viel Geld“
Music

Corey Taylor über den finanziellen Status von Slipknot: „Wir verdienen gar nicht so viel Geld“

"Wir sind auf keinen Fall reich, aber wir kommen ganz gut zurecht."

Julia Lotz/24. Oktober 2023· Aktualisiert 6. April/3 Min.
J

Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!


Slipknot/Music·#Corey Taylor,#Slipknot
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Slipknot sind eine Band einer Größe, die mit ihren Platten- und Ticketverkäufen sicherlich mehr verdienen als andere Acts aus der Szene. Frontmann Corey Taylor verriet jetzt allerdings, dass die Maskenkombo gar nicht so viel Geld macht, wie man vielleicht annehmen möchte.

Slipknot-Frontmann Corey Taylor legt die Finanzen von Slipknot dar

Wie der Sänger in einem neuen Interview mit FeedbackDef verriet, reiche das Geld für die Bandmitglieder aus, um sich selbst und ihre Familien gut versorgen zu können. Dennoch seien die Größe der Band, der Crew und auch der Produktion ein Grund, weshalb am Ende des Tages eben nicht die „große Knete kleben bleibt“ (via ThePRP).

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„Ich meine, wir verdienen natürlich genug, um zu leben, und wir können bequem leben, aber uns wurden noch nie große Deals angeboten. Wir sind viele in der Band, und es gibt eine ganze Crew, die wir bezahlen müssen. Da ist die Produktion, die wir bezahlen müssen. Es gibt all diesen Scheiß, für den wir bezahlen müssen. Am Ende des Tages werden wir also ziemlich genau so bezahlt, wie wir es wert sind. Wir haben nie auch nur annähernd so viel Geld verdient wie Sportler oder Schauspieler – all diese Dinge. Auf eine seltsame Art und Weise sind wir also – wenn man die Inflation berücksichtigt – im Grunde eine obere Mittelklasse. […] Ich kann für meine Familie sorgen. Ihre Ausbildung ist in Ordnung. Ich habe eine Versicherung für alle meine Kinder. Und das war’s eigentlich schon.“

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„Wir sind nicht schmackhaft genug für ein Massenpublikum“

Woran es liegt, dass Slipknot nicht so viel Geld verdienen wie Künstler anderer Genres, kann Corey Taylor nur spekulieren: Die Band sei eben nicht Mainstream-tauglich (genug).

„Vielleicht liegt es daran, dass wir so reaktionär sind. Vielleicht liegt es daran, dass wir für ein Massenpublikum nicht schmackhaft sind. Wir sprechen unser Genre an und Leute am Rande unseres Genres, aber das war’s. Wir sprechen viele von ihnen an, also geht es uns gut, aber wir werden nie das verdammte Geld von Taylor Swift sehen oder so einen Scheiß. Der Irrglaube, dass alle Rockstars im Geld schwimmen, ist also nicht wahr. Es gibt einen Grund, warum wir so viel touren müssen, denn das ist die einzige Möglichkeit, unsere Rechnungen zu bezahlen.“

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Das ganze Interview könnt ihr euch nachfolgend zu Gemüte führen.

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Slipknot haben bislang sieben Studioalben auf den Markt gebracht. Die letzte LP „The End, So Far“ stammt von 2022 und stellt die letzte Scheibe dar, die über Roadrunner Records erschienen ist.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Pia Böhl (piaboehl)


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