Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Slipknot-Frontmann Corey Taylor feiert Ende des Jahres seinen 50. Geburtstag. Ein Alter, in dem man leider eher nicht mehr mal eben durch die Gegend hüpft wie ein Flummi. Dass auch der Sänger genau das bemerkt, erzählt er jetzt einmal mehr in einem Interview mit Rock Feed.
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Bereits vor einiger Zeit sagte er in einem anderen Kontext, dass er vielleicht noch fünf Jahre dazu in der Lage wäre, die Ansprüche der Bühnenperformance bei Slipknot gerecht zu werden. Erneut untermauert er dieses Statement und erzählt, dass er quasi dauerhaft unter Schmerzen leidet, wenn er läuft (via Blabbermouth).
Slipknot-Frontmann Corey Taylor leidet unter ständigen Schmerzen
„Ich habe bereits gesagt, dass ich körperlich vielleicht noch fünf Jahre vor mir habe, aber gleichzeitig bemühe ich mich sehr, auf mich aufzupassen. […] Die Leute wissen das nicht, aber wenn ich laufe, habe ich fast ständig Schmerzen. Es sind die Knie, es sind meine Füße. Ich habe einen gebrochenen Zeh an diesem Fuß. Ich habe Gicht an allen Füßen. Das geht bis in die Gelenke und so. Ja, es ist hart. Ich bin nicht mehr so flink wie früher. Ich bin keine 35 mehr. […] Aber es gibt Möglichkeiten, Shows zu machen, bei denen man nicht mehr so verrückt sein muss.“
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Der Slipknot-Sänger lässt weiter wissen, dass die Bedingungen auf Tour es der Band sowie auch der Crew nicht einfach machen, sich gesund zu halten. Ungesundes Catering, schlaflose Nächten und Stress sorgen dafür, dass das Leben auf Tour für ihn und seine Kollegen Knochenarbeit sei.
„Auf Reisen kann man nicht gesund sein, denn dann ist es nicht mehr wie zu Hause. Du hast deine ganzen Sachen dabei. Du bist sozusagen dem ausgeliefert, was für dich da ist. Du wirst also sche*ße essen, du wirst sche*ße schlafen, du wirst dich sche*ße fühlen, und in neun von zehn Fällen wirst du auch sche*ße spielen. Das wollen wir nicht. Es ist also hart. Sogar für jemanden auf meinem Niveau ist es nicht immer das beste Catering, das beste Essen und die besten Leute. Manchmal ist es ein matschiges Sandwich um 12:30 Uhr morgens, und du schaust es an und denkst: ‚Wenn ich das in meinen Körper stecke, muss ich kotzen.'“
Corey Taylor: Instagram, TikTok und Co. verblenden die Leute
Dass die Leute das nicht sehen und denken, dass sei alles easy wegzustecken, schiebt Corey Taylor Social Media in die Schuhe, denn dort sehe man eben nur das, was dargestellt wird, könne aber nicht hinter die Kulissen blicken. Früher habe man das Tourleben einfacher weggesteckt, mittlerweile seien aber alle nur noch erschöpft.
„Die Leute kapieren das nicht. Weißt du, warum sie das denken? Weil das alles ist, was sie auf Instagram, auf TikTok, auf diesem und jenem sehen, und sie sehen die Werbung. Es gab Zeiten, da sind wir von der Bühne runter und direkt zum Flughafen gefahren und ausgeflogen. Wir haben nicht vor sieben Uhr am nächsten Tag geschlafen. Und jetzt sind wir einfach alle [erschöpft]. Für unsere Crew ist es noch schlimmer, denn sie müssen verdammt noch mal reingehen, sicherstellen, dass alles in Ordnung ist, und dann können sie ein verdammtes Nickerchen machen.“
Das ganze Interview mit Rock Feed könnt ihr euch nachfolgend zu Gemüte führen:
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