
Bullet For My Valentine: „Wir haben die Verantwortung, immer wieder neue Maßstäbe zu setzen“
Jamie und Padge im Interview bei Rock am Ring 2025.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Bullet For My Valentine feiern in diesem Jahr bekanntermaßen Geburtstag – und zwar runden! Ihr Debütalbum „The Poison“ von 2005 wird sage und schreibe 20 Jahre alt. Nachdem sie dieses Jubiläum bereits mit einer Co-Headliner-Tour mit Trivium in hiesigen Gefilden gefeiert haben, geht die Party direkt im Rahmen der Festivals weiter. Auch ihre Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park 2025 widmeten sie ganz ihrem Erstlingswerk. Und kurz bevor die Band samstags die Bühne am Nürburgring gerockt hat, durften wir uns mit Gitarrist Michael „Padge“ Paget und Bassist Jamie Mathias unterhalten.
Seht das Interview mit Bullet For My Valentine bei Rock am Ring 2025
Das erste Mal waren BFMV 2006 bei RaR und RiP zu Gast und spielen damals – wie überraschend – ebenfalls die Songs von „The Poison“. „Wir sind wirklich Fans von den beiden Festivals, es ist alles so gut organisiert“, hält Padge fest. Beinahe zwei Dekaden liegen zwischen dem ersten und dem aktuellen Auftritt und natürlich haben sich nicht nur die Bandmitglieder weiterentwickelt, sondern auch die Produktion.
Jamie erläutert: „Wir wollen uns natürlich immer steigern. Wenn wir ein bestimmtes Level haben, ist unser Ziel, das beim nächsten Mal zu erhöhen. Das ist unser Ziel.“ Und damit ist nicht nur die Bühnenproduktion gemeint. Auch beim Schrieben neuer Musik wollen Bullet For My Valentine stets an ihre Grenzen gehen oder diese sogar überschreiten.
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Als eine der ersten großen Metalcore-Bands ihrer Zeit ist ihnen dabei klar, dass ihnen viele kleinere Acts nacheifern wollen oder sie mindestens großen Einfluss haben. „An der Spitze der Metalcore-Front zu stehen, heißt auch, die Verantwortung zu übernehmen, immer wieder neue Maßstäbe zu setzen“, sagt Padge.
Tun sie das auch mit einem etwaigen neuen Album? Aber sicher! „Es wird heavy as hell“, lacht Padge. „Wirklich. Wir nutzen neue Tunes und entwickeln unseren Sound weiter. Es wird wirklich hart“, ergänzt Jamie. Erste Musik soll es Anfang nächsten Jahres geben; das dazugehörige Album dann wohl wenig später.
Was die beiden noch zum Prozess des Albums gesagt haben und worauf wir uns musikalisch konkret freuen dürfen, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Interview:


