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Bring Me The Horizon werden wohl nie wieder ein neues Album veröffentlichen

Oha.

VON AM 07/11/2019

Ihr habt richtig gelesen und nein, das hier ist keine Bandauflösungs-News. Bring Me The Horizon-Frontmann Oli Sykes stand kürzlich in einem Interview mit den Kollegen von NME Rede und Antwort.

Eine der Fragen drehte sich um ihre Einstellung bezüglich neuer Musik. Das aktuelle Werk „amo“ ist ja immerhin „bereits“ zehn Monate auf dem Markt und erst gestern wurde eine neue Single namens „Ludens“ veröffentlicht, die dem Soundtrack des Spiels „Death Stranding“ gewidmet ist.

Kein neues Album mehr von Bring Me The Horizon?

Sykes‘ Antwort verblüffte ein wenig. Demnach werde intern aktuell tatsächlich darüber nachgedacht, gar keine Alben mehr zu produzieren und stattdessen auf mehrere, kürzere Releases zu setzen. Nach derzeitiger Planung soll es bereits in 2020 diverse Outputs auf die Ohren geben.

“We’ve got plans, definitely. ‘Ludens‘ will be the first song you hear from the new record. We’re not going to do an album again, maybe ever. We’re thinking about doing shorter records. I don’t want to say we’re going to do something and not live up to it, but the plan is to release multiple records next year.”

Auf die Frage hin, ob er vom traditionellen Album-Format gelangweilt ist, entgegnete er, dass er zwar stolz auf „amo“ ist, der eigentliche Schaffensprozess ihm aber sehr auf die Nerven gegangen sei.

Ein Teil von ihm habe sich gefragt, wofür er dies überhaupt tue, wenn doch ohnehin nicht sämtliche Songs live gespielt würden.

Die komplette Kreativität verlagere sich auf mehrere Tracks; erst schreibe man einen coolen Pop-Song, danach einen härteren Track, um ein Gleichgewicht zu wahren. Und auch über die letztlichen Singles müsse man sich den Kopf zerbrechen.

“I’m really proud of ‘amo‘, but it was such a fucking ballache to make. We spent a whole fucking year of our lives making that record. Part of me was like, ‘For what? We’re never going to get to play all of those songs’. You have to ration your creativity over all your songs. You write a really cool pop song then you have to write a heavy song to balance out, then you need to think about singles.”

„Ludens“ hat BMTH zum Umdenken bewegt

Scheinbar fühlte sich Sykes vom Prozess hinter „Ludens“ derart inspiriert, dass er diesen künftig für weitere Releases adaptieren möchte.

In einem BBC Radio 1-Interview ließ der Sänger wissen, dass man lediglich wenige Tage zur Verfügung hatte, um „Ludens“ fristgerecht für den „Death Stranding“-Soundtrack einzureichen.

Dieses Konzept möchte er allem Anschein nach nun erst einmal beibehalten; man hatte demnach nicht das Ziel, den größten Song aller Zeiten zu schreiben. Man musste sich über nichts Sorgen machen, sondern hat einfach losgelegt:

“There’s all this shit you need to think about and how it’s going to sit on a 15 track album. I don’t want to do that. When we wrote ‘Ludens’, it was crazy but it was fun. We just had to write one song and it just had to serve the video game. We didn’t have to write the biggest song in the world. I just love to sit and go, ‘Let’s just write a song and not worry about how it needs to be’.”

Bring Me The Horizon sind demnächst beim Hurricane Festival, Southside Festival und Highfield Festival in 2020 zu sehen. Es ist gut möglich, dass die Band dann auch neue Songs mit im Gepäck haben wird.

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

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