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Bring Me The Horizon: „Jeder Song, den wir jetzt schreiben, muss gut genug sein, um seinen Platz in der Setlist zu rechtfertigen“

Oli Sykes über die nächsten Töne.

VON AM 17/09/2022

Bring Me The Horizon haben vor einer ganzen Weile eine Reihe an EPs angekündigt, die unter dem Aufhänger „Post Human“ auf den Markt kommen sollen – und laut ursprünglicher Zeitplanung auch schon alle hätten erscheinen sollen.

Neue Bring Me The Horizon-EPs werden noch Zeit in Anspruch nehmen

Bisher tatsächlich erschienen ist aber lediglich Teil eins, „Survival Horror“ – und das ist auch schon fast genau zwei Jahre her. Von allen anderen Ablegern fehlt, abgesehen von den aus Teil zwei ausgekoppelten Singles „DiE4U“ sowie „sTraNgeRs“, bislang noch jede Spur.

Und wenn es nach Frontmann Oli Sykes geht, werde man sich auch weiterhin ausreichend Zeit für die restlichen Outputs nehmen – solange bis man wirklich überzeugt von den Stücken und ihrer Live-Tauglichkeit ist. Ebenjene müssten mittlerweile so gut sein, dass ihr Platz in den Setlists der Band gerechtfertigt sei.

Gegenüber NME.com monierte der Sänger zudem den Mangel an neueren, wirklich ikonischen Songs in der Branche. Auf ihn mache es den Eindruck, als ob viele Musiker nur des Geldes wegen Songs raushauen, jedoch nicht genügend Arbeit in diese investieren würden.

„We are chipping away at it, but I also think we feel as though the bar has been set so high for us. I feel like we have this pretty incredible [live] set now, and any song we write now has to be good enough to justify its place on the setlist.

I’m also so adverse to making music for the sake of consumption. I feel like so many artists just put a song out or do a collab just to make money. I just feel as though there’s not many iconic songs anymore, songs where it’s clear that a lot of graft has gone into them.

Maybe [Bring Me The Horizon] should be doing that a bit more, like, ‘Let’s get some fucking music out and make some money.’ But, you know, it’s just not in my heart to do that.

I’d rather spend three months working on a song in order to put out something special; this is not a case of writers’ block, we’re just taking our time with it and making sure we’re doing something different, which gets increasingly harder as your catalogue gets bigger.“

Was die restlichen EPs angeht, so habe man trotz massiver Verspätung auch für EP drei und vier schon eine klare Richtung. Gerade die finale EP soll wohl eine echte Überraschung werden.

„We’ve got a clear direction that the third one will take, and also the fourth one. All I’ll say is that it’s quite asymmetrical and the fourth one is going to be quite a curveball.“

Beitragsbild im Auftrag von MoreCore.de: Faye Strässle (acalltothedreamers)

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