
Avenged Sevenfold kooperieren mit Pussy Riot auf „We Love You Moar“
Eine wilde Mischung.
Wenn unsere Tamara nicht gerade mit ihrem Master in Musikjournalismus eingespannt ist, versorgt sie die Leserschaft mit Rezensionen und Interviews rund um Bands, die eigentlich nur noch unsere Eltern hören. Zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Till Lindemann und Wacken. Sieht man sie nicht im Club oder durch einen Moshpit tanzen, steht sie hinter dem Tresen und mixt unverschämt gute Cocktails, um mit Freuden ihre Freunde abzufüllen. Neuerdings versucht sie sich auch als Pflanzenmutti und an der E-Gitarre. Ganze 3 Akkorde beherrscht sie schon, einer Karriere in einer Punkband würde also nichts mehr im Weg stehen.
Mit dem Release ihres neuen und achten Studioalbums Life Is But A Dream… erhitzten die US-Metaller Avenged Sevenfold bereits die Gemüter von nicht gerade wenigen Fans und Kritikern. Mit der Neuauflage ihrer Single „We Love You“ führen sie diesen Trend fort.
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Mit ihrem letzten Longplayer Life Is But A Dream… wagten sich Avenged Sevenfold auf neue Genre-Territorien vor, für den einen mehr und für den anderen weniger erfolgreich. Nachdem die Alternative Metaller seit ihrem letzten Album The Stage (2016) ganze sieben Jahre ins Land ziehen ließen, war der neue Sound, der wohl auch von Drogenexperimenten inspiriert wurde, eine große Überraschung für die Szene.
Die Band um Sänger und Frontmann M. Shadows schien das allerdings wenig zu beeindrucken, so dass die Kalifornier nun ihren nächsten Coup offenbaren.
Avenged Sevenfold machen mit Protestband Pussy Riot gemeinsame Sache
A7X veröffentlichten nun eine neue Version ihrer Life Is But A Dream…-Single „We Love You“ zusammen mit der russischen Sängerin und Protestmusikerin Nadya Tolokonnikova von Pussy Riot. Der unter dem abgewandelten Namen „We Love You Moar“ veröffentlichte Track steht euch zusammen mit Lyric-Video hier auf Abruf bereit:
Zum Vergleich gibt es hier nochmal die Original-Nummer „We Love You“ von Life Is But A Dream… zu hören:
Merch für den guten Zweck
Zusammen mit dem Track veröffentlichte die Band aus Huntington Beach außerdem eine auf 300 Stück limitierte Merch-Linie an Pussy Riot-inspirierten Balaclavas. Die Einnahmen werden an eine Einrichtung gespendet, die den Nöten von Personen aus der LGBTQ-Community im russischen Nordkaukasus zugutekommen.
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Foto: Brian Catelle / Offizielles Pressebild


