
Attila: Chris Fronzak legt sich wegen Charity-Projekt mit MrBeast an
Das stand nicht auf unserer Bingokarte für 2025.
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Huch, was ist denn da los? Attila-Frontmann Chris Fronzak hat plötzlich Beef mit US-YouTuber Jimmy Donaldson aka MrBeast. Grund hierfür ist ein neues Charity-Projekt, das Donaldson – mit 419 Millionen Abonnent:innen der größte Creator der Plattform – vorgestellt hat.
Attila-Frontmann Chris Fronzak vs. MrBeast
MrBeast und sein YouTube-Kollege Mark Rober haben gemeinsam mit der Organisation WaterAid die Kampagne #TeamWater ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, 40 Millionen US-Dollar zu sammeln, um zwei Millionen Menschen langfristig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, wie es auf der Website heißt. Demnach könne schon eine Spende von einem US-Dollar einer Person ein Jahr lang Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen.
Eigentlich eine gute Sache, doch Fronzak steht dem Ganzen skeptisch gegenüber. In einem Post auf X kritisierte der Attila-Sänger ein früheres Wasserprojekt von MrBeast im Jahr 2023. Dieser hatte damals in Kamerun, Kenia, Somalia, Uganda und Simbabwe 100 Brunnen bauen lassen, die Gerüchten zufolge bereits nach einem Jahr nicht mehr funktionierten.
„Ich sehe viele Diskussionen darüber, aber niemand erwähnt, dass MrBeast 2023 nach Afrika ging und 100 Brunnen baute, die alle ein Jahr später aufgrund mangelnder Wartung versagten. Ich finde, jeder sollte anderen immer helfen, aber diese Idee ist schon gescheitert?“
Post auf X
Laut MrBeast eine „glatte Lüge“
MrBeast wies die Vorwürfe als „Lüge“ zurück und konterte:
„Wir haben die 100 Brunnen kürzlich aufgrund dieser falschen Gerüchte (die das Vertrauen in philanthropische Bemühungen untergraben und nicht cool sind) prüfen lassen, und die Brunnen funktionieren…“
Fronzak blieb jedoch hartnäckig und forderte einen eindeutigen Beweis dafür, dass alle 100 Brunnen noch in Betrieb sind. Falls MrBeast diesen liefert, versprach der Musiker, 5.000 US-Dollar an das Projekt zu spenden.
Post auf X
Eine weitere Reaktion seitens MrBeast steht bisher aus.
Tatsächlich sind im Juni Gerüchte aufgekommen, dass die besagten Brunnen nicht mehr funktionstüchtig seien – an der Glaubwürdigkeit lässt sich jedoch zweifeln. Der TikTok-Account cpatnews veröffentlichte ein Video mit diversen Vorwürfen, das schnell die Runde machte. Die darin aufgestellten Behauptungen sind allerdings nicht belegbar, zudem handelt es sich bei CPAT um keine bekannte Nachrichtenseite. Der Account wurde mittlerweile gelöscht.
Post auf X
Foto: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie) / YouTube @MrBeast


