
Amon Amarth: Keine Lust auf ein Drama um Ex-Drummer Frederik Andersson
Der Schlagzeuger wurde 2015 aus der Band geschmissen.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Amon Amarth haben anno 2015 ihren ehemaligen Schlagzeuger Frederik Andersson aus der Band entlassen. Damals hieß es, dass man sich aus privaten Gründen entschieden habe, getrennte Wege zu gehen.
Jüngst äußerte sich Andersson jedoch sehr kritisch gegenüber seinen ehemaligen Bandkollegen und ließ insbesondere an Frontmann Johan Hegg kein gutes Haar. Der Sänger habe demnach Lügen über ihn verbreitet.
Amon Amarth haben keine Zeit für Dramen
Bassist Ted Lundström stellte sich nun den Vorwürfen Anderssons in einem Interview mit GoetiaMedia.com. Demnach sei es völlig normal, dass sich die Fronten verhärten, wenn zwei unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen.
Für die Band selbst habe sich die ganze Sache jedoch mit dem Rausschmiss Anderssons erledigt. Man habe keine Lust und vor allem auch keine Zeit auf Drama (via Blabbermouth). Das gesamte Interview könnt ihr euch übrigens weiter unten anschauen.
„Things like that, of course, it gets infected when you have two different views, two different opinions. And it was okay when we separated, and then there was nothing for maybe two years, and then this kind of little war started. For us, now it’s more than four years ago, maybe, since he left. We continue. We don’t have time for drama going on.“
Wir hoffen auch, dass die Band sich von diesem Drama nicht beeinflussen lässt und sich auf die bevorstehende Tour vorbereiten kann.
Ende des Jahres sind Amon Amarth nämlich zusammen mit Arch Enemy und Hypocrisy hierzulande live zu sehen.
Ihr aktuelles Album „Berseker“ veröffentlichte die schwedische Band im Mai diesen Jahres. Die aktuelle Platte markiert das nunmehr elfte Studioalbum.
Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)



