Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.
Alligatoah dürfte einige Fans und musikinteressierte Personen mit seinem neuen Album „off“ überrascht haben. Zwar war der Künstler auch in der Vergangenheit stets offen für unterschiedlichste Einflüsse, ein reines Nu Metal-Album – das kam dann doch überraschend.
Alligatoah über seine Liebe zum Nu Metal
Im Interview mit MoreCore offenbart der Sänger allerdings, dass sein Herz schon immer für härtere Musik schlägt: „Die erste Musik, in die ich mich so richtig verliebt habe, war Crossover und Nu Metal. Das war Ende der 90er und Anfang der 00er Jahre. Das erste Mal, dass ich begeistert war von Musik und mir CDs gekauft habe.“
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Die Realisierung eines Nu Metal-Albums war damit für Alligatoah die Erfüllung eines Wunsches, der, mit Blick auf die Reaktionen der Fans, geglückt ist.
„Als ich das Album angefangen habe, dachte ich, ich mache jetzt etwas, was es so noch niemand gemacht hat und das voll das Alleinstellungsmerkmal hat.“
Während des Entstehungsprozesses setzte sich der Musiker primär die Scheuklappen auf und fokussierte sich auf die Musik, die er selbst gut findet. Einen Blick nach links und rechts wagte Alligatoah erst im Anschluss.
„Als ich das Album angefangen habe, dachte ich, ich mache jetzt etwas, was es so noch niemand gemacht hat und das voll das Alleinstellungsmerkmal hat. Jetzt werde ich fertig und merke irgendwie: F*ck! Es gibt ja doch schon ein paar Leute, die gerade sowas Ähnliches machen. Ich habe mich aber nicht darüber geärgert, sondern ganz im Gegenteil eher gefreut, dass ich nicht alleine bin mit diesem Gefühl, dass sowas gerade her muss.“
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Selbstverständlich wurde Alligatoah auch musikalisch beeinflusst, dies geschah hingegen vielmehr von innen heraus. Dabei scheint es beinahe so, als hätte „off“ schon ewig in ihm gelegen.
„Ich habe mich nicht hingesetzt und versucht einen Slipknot-Song oder einen System Of A Down-Song zu schreiben. Diese Bands liegen mir allerdings so sehr im Blut, dass die ohnehin an kleinen Stellen immer wieder einfließen werden.“
Das ganze Interview findet ihr im MoreCore Print-Magazin!
Das ganze Interview mit vielen weiteren Einblicken in den Entstehungsprozess von „off“, die musikalische Entwicklung von Alligatoah und die erste Begegnung mit Limp Bizkit-Frontmann Fred Durst gibt es in unserem aktuellen Printmagazin zu lesen! Dieses gibt es über unseren Onlineshop, bei Impericon, bei Amazon oder bei meine-zeitschrift.de sowie vor eurer Haustür im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel!