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Fotos: Never Say Die! Tour in Köln (03.11.2023)

So war der Tourauftakt in der Essigfabrik.

VON AM 07/11/2023

Am 03.11.2023 war es mal wieder soweit – Tourauftakt der Never Say Die! Tour in der Essigfabrik in Köln. Dieses Jahr waren Nasty, King 810, Ten56., Left To Suffer, Fox Lake und Reduction mit dabei.

Reduction

Als erste Band des Abends heizten Reduction mit einer Mischung aus „Oldschool Hardcore“ mit Beatdown-Elementen der Menge ein. Die Crowd – wenn auch beim ersten Song noch schüchtern – fing spätestens beim zweiten Track an, den Worten von Frontmann Samis Folge zu leisten und die ersten Moshpits des Abends zu eröffnen.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

Fox Lake

Fox Lake aus Denver, Colorado bekamen im Rahmen der Tour die Chance, zum ersten Mal überhaupt in Deutschland spielen zu können. Mit Hip-Hop-angehauchtem Hardcore und ihrer aktuellen EP „Fear & Loathing“ im Gepäck kamen hier vor allem Fans von groovigen Tunes auf ihre Kosten.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

Left to Suffer

Left to Suffer sind erst seit 2019 aktiv und hatten für ihr noch recht „junges“ Band-Alter bereits eine beachtlich große Fangemeinde zugegen, die zu den Nu-Metalcore/Deathcore-Songs der Kombo rund um Sänger Taylor Barber die Essigfabrik allmählich zum Kochen brachten.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

Ten56.

Um 20:10 Uhr trat die französische Band Ten56. auf. Besonders positiv auffallend war hier, dass die Jungs ihre eigene Lichtinstallation dabei hatten, die passend auf ihre Musik programmiert ihren brachialen Hardcore-Sound visuell unterstützte.

In der Mitte des Sets rief Sänger Aaron Matts einen „Ladies Pit“ aus und bat die Männer die Tanzfläche für einen Song zu verlassen – auch mal was anderes. Die Kombo spielte im Rahmen des Sets unter anderem alle wichtigen Tracks ihrer Scheiben „Downer Pt. 1 & 2“.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

King 810

Um 21:00 Uhr veränderte sich das Bühnenbild abermals dramatisch, als der Aufbau für King 810 begann. Die Band aus Flint, Michigan verwischte mit ihren Auftritten jedes Mal aufs Neue die Grenzen zwischen gewöhnlicher Hardcore-Show und theatralischem Musical-Auftritt. Zentral für ihr Bühnenbild dieses Mal war ein Klavier, um welches herum sich immer wieder erzählerische Einlagen der Band spielten, die darin gipfelten, dass Sänger David Gunn in den Klavierkasten kletterte und später von selbigem herab sang.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

Nasty

Mit Nasty kam der Abend passenderweise zu seinem Höhepunkt. Pünktlich um 22:00 Uhr starteten die Herrschaften mit ihrem Set und die Halle verwandelte sich quasi direkt mit dem ersten Ton in einen einzigen, riesigen Moshpit. Sänger Matthi interagierte in altbekannter Manier mit der Menge, während die Band mit einer Mischung aus alten Bangern und ihrem neuen Album „Heartbreak Criminals“ die Essigfabrik endgültig abzureißen wusste.

Nasty Nasty Nasty Nasty NastyFotos im Auftrag von MoreCore.de: Hanna Wollny (sonderbar.fotografie)

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