
Das allererste Mal bei uns zu Gast.
Über President ist in den letzten Monaten schon einiges geschrieben worden. Die anonym auftretende Band aus dem Vereinigten Königreich ist vor allem in der Heimat in aller Munde. Aber auch hierzulande wächst die Fangemeinde. Die allererste Show direkt beim Download Festival. Dann eine vielbeachtete erste EP und zum Abschluss eine Australien-Tour als Support für Architects. Es gibt wohl nur wenige Bands, die in ihrem ersten Jahr so viel erreichen und erleben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass President ohne Frage ein umtriebiges Management und jede Menge gute Kontakte haben. Allein gute Musik reicht bekanntlich nicht.
Ist der Hype gerechtfertigt
?
Und so stellt sich fast zwangsläufig die Frage, ob President nur auf der Welle ihrer Landsleute von Sleep Token reiten und vor allem Marketing, nicht aber gute Musik das Geheimnis des Erfolgs ist. Abgesehen von der Anonymität, dem gemeinsamen Management und der Herkunft unterscheiden sich Sleep Token und President übrigens durchaus. Sowohl das an eine politische Kampagne angelehnte Image als auch der Sound der Band haben einen individuellen Charakter. Hinzu kommen die eingängigen und gleichzeitig abwechslungsreichen Songs der ersten EP „King of Terrors“. Da überrascht es nicht, dass die Tickets für die einzige Headliner-Show der Band im Kölner Luxor schnell ausverkauft waren. Nur wenige Hundert Fans kommen also an diesem Sonntagabend in den exklusiven Genuss, das erste Deutschland-Konzert von President zu erleben.

