
Ein Triumphzug zwischen Geigenklängen und Moshpits.
Köln, 18.12.2025 – Das Kölner Palladium ist geschichtsträchtig, doch an diesem Donnerstagabend fühlte es sich wie der Schauplatz für etwas ganz Großes an. Imminence luden zu ihrer The Black Finale – Tour und bisher größten Headliner-Show ein. Fans aus Deutschland und dem umliegenden Ausland folgten dem Ruf der schwedischen Modern-Metal-Visionäre.
Ne Obliviscaris
Bereits um 18:30 Uhr war die Schlange vor dem Palladium beachtlich, das Publikum auffallend international. Als pünktlich um 19:30 Uhr Ne Obliviscaris die Bühne betraten, war die Halle bereits bestens gefüllt. Die Australier lieferten ein atmosphärisches Brett: Das Zusammenspiel der zwei Vocalists und die markante Violine schufen eine dichte Stimmung, die das Kölner Publikum zunächst ehrfürchtig aufsaugte.
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Was mit vereinzelten Hardcore-Fans und einem zaghaften Circle Pit begann, steigerte sich durch das treibende Schlagzeugspiel schnell zu einer mitreißenden Eigendynamik. Spätestens beim vierten Song „Suspyre“ brachen alle Dämme: Die ersten Crowdsurfer segelten Richtung Graben, und der Support-Act hatte seinen Job mehr als erfüllt – die Menge war aufgetaut und bereit für den Hauptgang.
Imminence
Die Umbaupause bot einen charmanten Kontrast: Die Crew testete die Violine mit „Twinkle Twinkle Little Star“, was vom euphorischen Publikum lauthals gefeiert wurde. Doch die Leichtigkeit schlug pünktlich um 20:50 Uhr in cineastische Düsternis um. Ein Mönch mit grüner Laterne schritt durch die Menge zur Bühne – der Startschuss für „Come Hell or High Water“.

