Und nicht nur das Line-Up konnte sich sehen lassen – nein, auch die Kritik des letzten Jahres hat sich das Sextett aus Castrop-Rauxel sichtlich zu Herzen genommen und an ein paar Stellschrauben geschraubt, was das Thema Rahmenprogramm und Festivalfeeling betrifft.
Im Innenbereich der Arena gibt es – so wie auch letztes Jahr – Merch, Drinks & Food. In der Lounge N°1 konnte man sich ein Accessoire für die Ewigkeit mitnehmen, denn dort haben die Jungs und Mädels von Schwarzwerk tätowiert. Damit hört es aber nicht auf. Auch draußen gibt es musikalische Untermalung von Bizkit Park, während man sich entweder einen veganen Burger oder Pizza gönnt, oder auf dem Weg in die Gaming Area oder den Photobooth ist.
Diese zu erreichen ist etwas umständlich, da man aus der Halle raus und einmal links nach unten laufen musste, bevor man sich nach Lust und Laune verkleiden kann, um mit seiner Gang zu posieren. Wer alles mal ausprobieren will, muss damit rechnen, dass die Schlangen länger ausfallen und man somit echt timen muss, bei welcher Band man es eventuell verschmerzen, kann zu spät zum Set zu kommen oder gegebenfalls sogar früher zu gehen.
The Butcher Sisters
15:00 Uhr: Die Pforten zur Rudolf-Weber-Arena öffnen sich und manch einer würde behaupten, das eine Dreiviertelstunde für den Einlass – sagen wir mal – sportlich ist. Pünktlich um 15:45 Uhr starten The Butcher Sisters mit ihrem Set und eröffnen mit „Drei Streifen“ offiziell das Escalation Fest 2023. Dass das wohl bislang die größte Bühne und Crowd ist, vor der TBS bislang performt haben, merkt man den Jungs überhaupt nicht an. Die Kurpfälzer Truppe aus Mannheim überzeugt mit ihrer chaotisch-lustigen Art und heizt das Publikum ordentlich ein. Egal ob mit aufblasbaren Keulen, Bananen oder Badesee-Tieren, einem Heiligen, der die Menge teilt oder einer Runde Dosenbier zum Abschluss… die Hütte brennt.